Im dankbaren Andenken
Dr. Agnell Rickenmann
Im dankbaren Andenken. Dr. Agnell Rickenmann

Am 19. Juli 2026 ist im Alter von 63 Jahren Dr. theol.,lic.phil. Agnell Rickenmann nach schwerer Krankheit gestorben. Der Trauergottesdienst fand am 24. Juli 2026 in der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn, mit anschliessender Beisetzung auf dem Friedhof Oberdorf SO, statt. Dreissigster: Sonntag, 30. August 2026, um 11.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt, Oberdorf SO.
Von 2022 bis 2024 wirkte A. Rickenmann in unserer St. Martin Pfarrei als Aushilfspriester und Firmspender. Dankbar erinnern wir uns an manche Begegnungen mit Agnell, an schöne Gespräche, tiefgründige Predigten, hoffnungsvolle Eucharistiefeiern, an seinen tiefen Glauben und an seine authentische Art. Gerade dadurch ergab sich eine besondere Verbundenheit mit ihm. Mit seiner offenen, humorvollen und freundschaftlichen Art begeisterte er als Firmspender in unserer Pfarrei auch junge Menschen.
Wir sind dankbar für alles Liebe und Gute, das Agnell unserer Pfarrei und den Mitmenschen geschenkt hat. Möge er in Frieden ruhen und in ewig-liebender Gemeinschaft mit Gott leben.
Pfarreiteam und Ortskirchenpflege St. Martin Entfelden.
Bekenntnis und Danksagung
Rückblick zur Entfelder 1. August-Feier
Rückblick zur Entfelder 1. August-Feier
Im Rahmen der Bundesfeier beider Entfelden feierten wir einen ökumenischen Gottesdienst mit der kath. Pfarrei St. Martin Entfelden (Ana und Samuel Behloul) und den ref. Kirchgemeinden Unter- und Oberentfelden (Pfarrer Andreas Wahlen). Die Gottesdienstfeier wurde von der Musikgesellschaft Unterentfelden musikalisch umrahmt.

Eröffnet wurde der Gottesdienst mit dem Lobpreis auf den allmächtigen Gott mit den Worten aus dem Psalm 19, 2: «Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und das Firmament kündet das Werk seiner Hände».

In ihrem Einführungswort wies Ana Behloul darauf hin, dass der 1. August zwar kein kirchlicher Feiertag sei, für uns dennoch ein Tag sei, der uns auffordert, zu Gott zu beten und ihm zu danken. Zu Dank verpflichtet uns die Tatsache, dass wir seit vielen Generationen in einem Land leben mit vielen Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten, ohne Krieg und Zerstörung. Dies sei aber keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis der verantwortungsbewussten Arbeit vieler Frauen und Männer, die sich für das Wohl unserer Heimat eingesetzt haben und es nach wie vor tun. Die Tatsache, dass sowohl der Bundesbrief von 1291 und die heutige Bundesverfassung «Im Namens Gottes des Allmächtigen» beginnen, sei ein Ausdruck des Vertrauens auf Gott und zugleich ein Bekenntnis dazu, dass unser Leben, unser Land und unsere Heimat letztlich aus Gott stammen. Und das Kreuz im Nationalwappen ist nicht bloss eine Erinnerung an Gottes Vertrauen der ersten Eidgenossen, sondern auch eine Aufforderung an uns heute, danach zu streben, dass unser Denken, unser Wollen und unser Handeln sich im Namen Gottes des Allmächtigen vollziehen.

In seinem Predigtwort ging Andy Wahlen der Frage nach, was der sog. «Schweizer Psalm», also der Text der Schweizer Nationalhymne, uns heute noch zu sagen hat. Der «Schweizer Psalm» sei nicht bloss ein Lied, das man bei verschiedenen öffentlichen Anlässen singt. Der Text der Hymne besitze die Tiefe eines täglichen Gebets, einer täglichen Besinnung. Für A. Wahlen ergeben sich aus dem «Schweizer Psalm» drei Anregungen: 1. Die Aufforderung, zu beten. Gerade in der heutigen lauten und von Stress und Unruhe geprägten Zeit, kommt uns die Fähigkeit immer mehr abhanden, innezuhalten und zu staunen über die Schönheit unseres Landes und über deren genialen Schöpfer; 2. Das Vertrauen, dass Gott auch in schwierigsten Momenten bei uns ist und 3. Die Erinnerung daran, dass Freiheit mit Verantwortung gegenüber Gott und gegenüber unseren Mitmenschen verbunden ist und uns zum Frieden, Barmherzigkeit und Solidarität verpflichtet.

Im Anschluss an die sehr gut besuchte Feier luden die Gemeinderäte die über dreihundert Besucherinnen und Besucher zum 1. August Apéro ein.
Herzlichen Dank allen, die diesen besonderen Anlass ermöglicht haben: die Gemeinderäte beider Entfelden, dem Kulturverein Unterentfelden, der Musikgesellschaft Unterentfelden und den vielen fleissigen Händen im Hintergrund. Seitens der Pfarrei St. Martin Etnfelden gilt besonderer Dank den neun Minis aus der St. Martins Mini-Schar, die trotz Ferienzeit sich für die Mitwirkung im Gottesdienst angemeldet haben.
Samuel Behloul

Feierabendwanderung
mit dem Frauenforum Entfelden
Feierabendwanderung mit dem Frauenforum Entfelden

Am Freitag, 14. August 2026 um 18:00 Uhr
Treffpunkt: vor der kath. Kirche St. Martin, Oberentfelden
Ziel: Suhr
Mit einer gemütlichen Wanderung durch das schöne Naherholungsgebiet an der Suhre schliessen wir die Arbeitswoche ab, gönnen uns in geselliger Runde unter dem Dach von Weinreben ein Znacht und machen uns bei Mondschein gemeinsam auf den Heimweg.
Für Teilnehmerinnen, die nicht gut zu Fuss unterwegs sind, wird für eine Mitfahrgelegenheit gesorgt.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht bis 11.08.2026,
an Elke Ballmer Tel. 062 723 94 11 oder elke.ballmer@bluewin.ch
Ein fröhlicher Tag
Elisabeth Fröhlich wurde 100
Elisabeth Fröhlich wird 100!

Die Jubilarin Elisabeth Fröhlich mit der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul
Der 14. Juli 2026 war ein ganz besonderer, ein fröhlicher Tag im Alters- und Pflegeheim Suhr. Unsere Entfelder Pfarreiangehörige, Frau Elisabeth Fröhlich, wurde 100. Sie ist bereits die zweite Hundertjährige Pfarreiangehörige, die wir dieses Jahr beglückwünschen durften. Auf den Tag genau feierte vor zwei Monaten am 14. Mai Frau Flora Wespi ihren 100. Geburtstag im Alterszentrum Zopf. Wir berichteten davon im Lichtblick.
Wir gratulieren Frau Elisabeth Fröhlich zu ihrem grossen Lebensjubiläum ganz herzlich und wünschen ihr gute Gesundheit. Gottes reicher Segen begleite sie weiterhin.
Im Namen der Pfarrei St. Martin Entfelden, Ana und Samuel Behloul
Frauenforum in der Sommerpause
Frauenforum in der Sommerpause

Liebe Frauen
In Entfelden ist das Äntefescht bereits Geschichte, und heute mit dem Maienzug in Aarau hat das Schuljahr seinen Abschluss gefunden,
die Sommerferien haben definitiv begonnen!
Auch das Frauenforum Programm zeigt eine Sommer-Lücke.
Wir wünschen euch, dass sich diese Lücke mit erholsamen Tagen, freudigen Erlebnissen, spannenden Begegnungen und viel Gelassenheit füllt.
Danach geht’s wieder in neuer Frische los:
Am Freitag, 14. August um 18:00 Uhr treffen wir uns vor der Kirche
St.Martin und spazieren nach Suhr, um im Restaurant Dietiker den Hunger und Durst zu stillen und einen gemütlichen Abend zu verbringen.
Herzliche Grüsse, bleibt guten Mutes
Euer Vorstandsteam
Erholsame Ferienzeit!
Erholsame Ferienzeit!

Liebe Pfarreiangehörige, wo auch immer Sie Ihre Ferientage verbringen, so wünschen wir Ihnen eine schöne, erlebnisreiche und erholsame Sommerzeit. Wir werden uns sehr freuen, wenn Sie, wie bereits in den letzten Jahren Ihre Ferien- oder Ausflugserlebnisse mit uns teilen und Ihre Postkartengrüsse an das Kath. Pfarramt Entfelden, Erlenweg 5, 5036 Oberentfelden senden. Die eingegangenen Karten hängen wir gerne in unserer St. Martin Kirche auf.
Das Pfarreiteam und die Ortskirchenpflege wünschen Ihnen allen eine schöne Sommer- und Ferienzeit. Und bis wir uns wieder sehen, möge Gott seine schützende Hand über Sie halten.
Und wir freuen uns jetzt schon auf den Schuleröffnungsgottesdienst am Sonntag, 23. August 2026 um 10.15 Uhr.
Bunt feierten wir...
Äntefescht 2026 ist zu Ende
Rückblick zum Äntefescht 2026

Wie bereits 2023 in Unterentfelden, so erwies sich auch das diesjährige viertägige Äntefescht in Oberentfelden als ein wahres Publikumsmagnet. Unter dem Motto «Bunt feiern wir das Leben» zog die Festmeile beim Schulareal mit 17 verschiedenen Festbeizli – darunter auch das gemeinsame Chilebeizli der Katholichen Pfarrei St. Martin und der zwei Ref. Kirchgemeinden von Ober- und Unterentfelden – mit vielfältigen Ess-, Trink- und Unterhaltungsangeboten sowie dem bereits legendären Luna Park ein wahrlich buntes generationenübergreifendes Publikum an.

Neben dem grossen und farbprächtigen Festumzug durch beide Entfelden mit über 2000 Teilnehmenden bildete der ökumenische Festgottesdienst auf der Autoscooterbahn mit der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul, Pfarreileiter Samuel Behloul, Pfr. Andreas Wahlen und Pfr. Raffael Sommerhalder ein weiteres und zugleich abschliessendes Programm-Highlight.

Feiern bringt Menschen zusammen, Feiern ruft Freude hervor und kann Frieden stiften. Feiern bringt das zusammen, was scheinbar gar nicht zusammengehört. Das lehrt uns auch die Bibel. So Ana Behloul in ihrer Predigt. Passend zum Moto «Bunt feiern wir das Leben» nahm die Gottesdienstfeier inhaltlich den Bezug auf die symbolträchtige Geschichte des Gottesbundes mit Menschen bei Noah in Gen 9,8-17.

In ihrer Predigt unterstrich Ana Behloul, dass sich im wirkmächtigen Bild des bunten Regenbogens, den Gott als ewiges Zeichen seiner ewigen Treue und universellen Gnade uns Menschen gegenüber über der Erde spannt eines der wohl eindrücklichsten biblischen Symbole für das grenzüberschreitende und das zusammenbringende Handel Gottes manifestiert. Wir haben einen Gott, der mit uns Menschen ist, der uns begleitet, der uns treu ist. Und dafür überschreitet Gott auch seine eigenen Grenzen. Er neigt sich ganz zu uns nieder, er schenkt sich uns buchstäblich. Gott, der Unbegreifliche und Geheimnisvolle, wird uns zum nahen Gott, der sich um uns Menschen kümmert.

Dieser Bund der immerwährenden Treue Gottes, so A. Behloul weiter, verpflichtet aber auch uns. Denn mit seinem Bund hat Gott uns zugleich ein hohes Gut anvertraut: die Mitmenschen, mit denen wir leben und die Natur von der wir leben. Damit hat er uns nicht nur das Leben in Gemeinschaft und in Fülle ermöglicht, sondern auch die Verantwortung gegenüber der ganzen Schöpfung übergeben. Wenn wir im Geiste des Gottes Bundes Gottes Ordnung und Gottes Willen in unserer Welt zu verwirklichen suchen, dann werden wir spüren, wie Gott seinen Regenbogen der Treue, des Friedens und der Freude auch über unser Leben spannt.

Herzlichen Dank allen, die diesen sehr gut besuchten feierlichen Abschluss des Äntefeschtes 26 im Geiste der christlichen Ökumene ermglicht haben:
dem OK-Äntefescht unter der Leitung von Guido Scherer, dem Gospel Choire Simama für die grossartige klangliche Kulisse mit spirituellem Tiefgang, den Minis aus der St. Mrtins Minischar für die Mitwirkung im Gottesdienst und allen nicht namentlich genannten Personen, die mit mit viel Herzblut im Hintergrund wirkten.
Samuel Behloul
Aus St. Martins Garten
Tausendgüldenkraut
Das Tausendgüldenkraut/Centaurium erythraea

Unscheinbar, diskret aber robust und gradlinig steht diese Heilpflanze (Bitterkraut, Fieberkraut, Gottesgnadenkraut, Laurinkraut, Sanktorinkraut) bei St. Martin. Nicht prominent im Blumenbeet sondern im Mauerspalt. Kleine rosafarbige sternförmige Blüten zieren die zierliche Pflanze mit reicher Vergangenheit. Im botanischen Namen ist von Gold die Rede und vielleicht von einem Wesen aus der griechischen Mythologie, wo der heilkundige Cheiron, der halb als Mensch halb als Pferd gewachsene Centaur, Pate für den Namen gewesen sein könnte, war doch die Pflanze in der Antike eine begehrte Heilpflanze. Kommen Sie vorbei, nehmen Sie in ein paar Wochen zwei, drei Samen mit und heissen Sie die seltene Pflanze in Ihrem Garten willkommen! Sie mag einen Platz an der Sonne und eigenwillig am Wegrand.
Madeleine Adler
Das nennt man Pfarreifest!
Rückblick zu St. Martin trifft sich
Das nennt man Pfarreifest!

Als Vorbereitung zum diesjährigen Pfarreifest St. Martin trifft sich vom 14. Juni, welches wir alljährlich auch als den Abschluss des Schuljahres für alle Klassen feiern, erhielten die Schülerinnen und Schüler der 4. und der 5. Klasse die Aufgabe, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, Wer sich beim «St. Martin trifft sich» eigentlich trifft. Es treffen sich alle! Das war die einfache, aber auch sehr treffende Antwort. Jung und Alt, Gross und Klein, alle Generationen kommen zusammen, über Sprach-, Herkunfts-, Pfarrei- und Konfessionsgrenzen hinaus. Auch wenn unser Pfarreifest Jahr für Jahr ein grosser Erfolg ist, das diesjährige St. Martin trifft sich hatte es in sich. Für festliche und fröhliche Stimmung sorgten musikalisch und gesanglich unsere hoch motivierten St. Martins Singspatzen, die zusätzlich zu ihrem Standardrepertoire mit neu eingeübten Liedern glänzten. Für einen wahren Ohrenschmaus sorgte ebenso die junge Geigerin Viviane Steger.

Die Jugendlichen der 6. und 7. Klasse haben sich im Religionsunterricht mit der Bibelstelle bei Mt 9, 36-10,8 auseinandergesetzt und mit der StopMotion-Technik die Szenen filmisch dargestellt. Die Ergebnisse wurden im Gottesdienst gezeigt und in Form eines Interview-Dialogs kommentiert. Das Gelingen des Gottes reiches hängt auch von uns Menschen ab, denn Gott tut sein Werk durch uns Menschen – so die Quintessenz der Auseinandersetzung der Jugendliche mit der erwähnten Bibelstelle.

Der sehr gut besuchte Generationengottesdienst, in dem insgesamt 17 Minis mitwirkten, wurde auch dieses Jahr interkonfessionell gefeiert – zusammen mit der syrisch-orthodoxen Gemeinschaft Oberentfelden.

Im Anschluss an den Gottesdienst feierten wir im Pfarreizentrum weiter – beim üppigen Grill-, Salat- und Kuchenbuffet. Herzlichen Dank allen Kuchenspenderinnen und Kuchenbeckerinnen von der kroatischen und von der syrischen Community sowie von der Pfarrei St. Martin.
Der spezielle Gast beim diesjährigen Pfarreifest war der Clown und Magier Billy. Mit seinen lustigen Nummern und Zauberkünsten verstand er es, Gross und Klein wunderbar zu unterhalten und ins Staunen zu versetzen. Das ganze Programm begleitete auch ein Team vom Tele M1.

Liturgisch und spirituell mit Tiefgang, mit grosser Freude und Motivation von Gross und Klein getragen und die Menschenherzen von Jung und Alt mit fröhlicher Stimmung erwärmend – das nennt man Pfarreifest! Herzlichen Dank allen, die mit viel Herzblut, Kreativität und grossem Engagement dazu beigetragen haben, ganz besonders der Gruppe Gemeinschaft.
Samuel Behloul
HINWEIS Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem PC oder Laptop.
Einschreibe-Gottesdienst der Firmlinge
Rückblick
Einschreibe-Gottesdienst der Firmlinge

Die Gottesdienstfeier vom 07. Juni 2026 war ganz im Zeichen der diesjährigen 19 Firmand:innen, die sich auf ihre Firmung im November 2026 vorbereiten. In einem feierlichen Rahmen wurden ihnen von den Eltern ihre Taufkerze überreicht. Versammelt um den Altar bekräftigten sie sichtbar und hörbar ihren Glauben an den dreifaltigen Gott und schrieben sich danach mit ihrem Namen zur Firmung ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst und einem Apéro riche ging es für die Firmand:innen und ihre Patinnen und Paten weiter zum Patentag und zur Begegnung mit dem Firmspender Dr. Peter Schmid. Mit auf den Weg gab es für die Firmand:innen und ihre Patinnen und Paten ein «Patenpäckli», das die Möglichkeit bietet, gemeinsame Zeit zu verbringen und über nicht ganz alltägliche Themen ins Gespräch zu kommen und sich auf die Firmung vorzubereiten.
Vielen Dank allen Teilnehmenden für diesen Anlass in gemütlicher Atmosphäre. Claudia Schläfle, Religionspädagogin, RPI

Frauenforum Entfelden unterwegs
Ein Reisebericht
Frauenforum Entfelden unterwegs

Am Dienstag, den 2. Juni machte sich eine fröhliche Gruppe von 25 Frauen auf ihre jährliche Vereinsreise. Unser Chauffeur steuerte uns sicher durch den Tag.
Mit dem Kaffeehalt auf einem Bauernhof, einer interessanten Führung im BirdLife Zentrum am Klingnauer Stausee, dem wohltuenden Spaziergang entlang des Seeufers, dem feinen Mittagessen in Gippingen und zum Abschluss einer Rhein-Schifffahrt bei Kaffee und Kuchen, war für Abwechslung gesorgt.
Vielleicht denken Sie beim Lesen, hört sich an wie ein netter Tagesausflug. Die Reisenden fanden aber nicht nur das Programm spannend, sondern hoben hervor, was für sie den Tag «besonders» gemacht hat: geselliges, rücksichtsvolles Beisammensein, Gemeinschaft in fröhlicher Frauenrunde mit guten Gesprächen, Wissenswertes über die Natur in nächster Umgebung erfahren und beobachten können – sogar den Eisvogel. «Es war eine sehr schöne Reise. Ich bin wirklich sehr glücklich!“, war der Abschiedsgruss einer Teilnehmerin.
Wir freuen uns alle schon auf unsere Reise nächstes Jahr, zu der alle reisefreudigen Frauen aus und um Entfelden eingeladen sind. Übrigens: Das Frauenforum bietet ein abwechslungsreiches Programm über das ganze Jahr. Haben wir Sie «gluschtig» gemacht? Wir freuen uns über Ihren unverbindlichen Besuch an einem unserer nächsten Anlässe. Die aktuellen Hinweise finden Sie jeweils auf der Homepage pastoralraum-aarau.ch/entfelden.
M. Andreani und E. Balmer

Ein SprayArt-Projekt im Religionsunterricht
Ein SprayArt Projekt im Religionsunterricht

Die Jugendlichen setzten sich mit den Fragen auseinander «Wer war dieser Jesus? Welche Handlungen tat er? Welche Bedeutung haben seine Botschaften für uns heute?». Während dem Schuljahr sind verschiedene Fotos entstanden, wo Jesus heute bei uns wirken müsste. In einem weiteren Schritt wurden die Bilder mit einer Jesusfigur und dem Schriftzug #beimir oder #beiuns besprayt, um persönlich Ausdruck zu geben, wo es den Jugendlichen besonders wichtig ist, dass Jesus mit uns ist und wir dort aus dem Glauben heraus handeln. Als Ergebnis sind tolle Bilder entstanden mit Fürbitten und Gebeten, die die Jugendlichen dazu formuliert haben. Die SprayArt-Bilder sind in der Kirche ausgestellt. Claudia Schläfle, Religionspädagogin RPI.



Ein Herz, wie eine Rolex
Flora Wespi wurde 100
Ein Herz, wie eine Rolex!

Ein besonderer Tag, heute am Christi Himmelfahrt, im Alterszentrum Zopf.
Am langen mit vielen frischen Blumen geschmückten Festtisch sitzt eine fröhliche Festgemeinschaft, von ganz jung bis ganz alt, und geniesst allerlei Kuchen, Kaffee etc.
Und das hat einen besonderen Grund. Die Altersheimbewohnerin Flora Wespi feiert ihren 100. Geburtstag. Eine bescheidene Frau, mit verzaubernder Ausstrahlung, gütigem Herzen und tiefem Glauben. Soweit es ihr Kräfte erlauben, nimmt sie regelmässig an den Gottesdienstfeiern im Altersheim teil. Christus im Heiligen Brot zu empfangen, das gäbe ihr, wie sie immer wieder sagt, viel Kraft. Das sei das Kostbarste und Heiligste, das uns unser Glaube gibt. Dieser Glaube an Jesus Christus sei ihr Wegweiser durchs Leben gewesen und aus diesem Glauben schöpfe sie auch jetzt Kraft im hohen Alter.

Flora Wespi an ihrem 100. Geburtstag am 14. Mai 2026 mit ihrer Seelsorgerin Ana Behloul
Auf meine Frage, ob sie uns ein (Geheim-)Tipp geben könnte, wie man 100 wird, antwortet sie mit verschmitztem Lachen: Ich war immer solide. Auf meine Nachfrage, was genau damit gemeint sei, zählt sie auf: «ich habe immer auf die Figur geachtet, also nicht übermässig gegessen; nie geraucht und ganz wenig Alkohol». Und ihre Tochter fügt hinzu: Der Hausarzt sagte einmal zu Mama, sie habe ein Herz, wie eine Rolex.
Zum 100. Geburtstag gratulieren wir Flora Wespi ganz herzlich und wünschen ihr, Gottes reicher Segen begleite sie weiterhin.
Samuel Behloul im Namen der Pfarrei St. Martin Entfelden.

Maria breit den Mantel aus
Maiandacht 2026
Maria breit den Mantel aus

Erstaunlicherweise kam Maria durch ein mittelalterliches Adoptionsritual zu ihrem Mantel und weil sich dadurch immer mehr Gläubige als Mantelkinder unter dem Schutz der Muttergottes betrachteten. Seither breitet Maria in der bildenden Kunst ihren Mantel über die gesamte Christenheit aus. Auch heute oder gerade heute möge der Mantel Marias das darstellen, wo wir Menschen füreinander sorgen und füreinander da sind, weil wir Menschen uns nach Schutz und Geborgenheit sehnen.

Was weiter die diesjährige Maiandacht ausmachte: Schön und kräftig gesungene Marienlieder, gemeinsames Singen mit dem Kirchenchor und dem Gesang des Chores zu lauschen. Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensein wurden alle mit einer erfrischenden Maibowle und Kuchen verwöhnt.
Ein herzliches Dankeschön allen für diesen schönen Maiandacht-Anlass. Claudia Schläfle.

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
Erstkommunion 2026
Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Erstkommunion 2026

Unter dem Motto „Jesus mein Freund fürs Leben“ haben 26 Kinder (ein Kind empfing die Erstkommunion in Italien) aus unserer Pfarrei am Sonntag 10. Mai ihre erste Kommunion empfangen.
Wir gratulieren den Erstkommunionkindern und wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute und Gottes reichen Segen.

Herzlichen Dank allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung dieser wunderbaren Feier mitgewirkt haben: Peter Bernd (Leitender Priester im Pastoralraum) für die Feier der Heiligen Messe und seine eindrückliche Predigt, in der er den Erstkommunionkindern das Glaubensgeheimnis des Brot Brechens als eine Handlung tiefster Menschlichkeit mit Hilfe einer alten Geschichte sehr anschaulich erklärte.

Besonderer Dank auch unserer Katechetin Pascale Lenzin, die die Kinder im Unterricht mit viel Hingabe und Kreativität auf die Erstkommunion vorbereitet hat und Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul für die Unterstützung dabei. Für das Fotografieren in der Feier danken wir herzlich Kurt Geisseler. Mariana Bozic von der Gruppe Gemeinschaft und den Firmlingen herzlichen Dank für die Vorbereitung und den Ausschank des Erstkommunion-Apéros und der Musikgesellschaft Oberentfelden für die beschwingte musikalische Umrahmung des feierlichen Einzugs der Erstkommunionkinder in die Kirche und während dem Apéros.

Und last but not least, ein ganz grosser Dank gilt den Erstkommunionkindern für ihr wunderbares Mitwirken im Gottesdienst: als Lektorinnen und Lektoren, als Sängerinnen und Sänger und sogar als Instrumentalistinnen. Mailinda Müller hat mit ihrem Spiel am E-Piano für grosse Begeisterung gesorgt. Grosser Dank gebührt aber auch allen Eltern für ihre liebevolle Begleitung und Unterstützung der Kinder auf dem Weg zur Erstkommunion und – hoffentlich – auch für die künftige Pflege der Freundschaft mit Jesus. Möge der heutige Tag der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein. Samuel Behloul

Folgende Kinder haben die Erstkommunion empfangen:
Wadik Abraham, Leon und Vincent Avallone, Alessio Contaldi, Gianluca Coricciatti, Luca D`Arco, Nayla Gerber, Brian Iozzo, Chiara Kräuchi, Ariana Lucifora, Liun Mäder, Antonia Morgillo, Majlinda Müller, Alessia Mürset, Fabio Mürset, Mia Mürset, Emeli Perkola, Alissa Preqi, Arian Preqi, Leon Preqi, Naila Schegg, Benjamin Sevinc, Jakub Slaninka, Miehir Tekle, Stanko Trgo, Annina Wüthrich, Ema Zacikova.

Altern beginnt mit der 1. Kerze auf der Geburtstagstorte
Entfelder Longevity-Reihe gestartet
Altern beginnt mit der ersten Kerze auf der Geburtstagstorte

«Ich will nicht durch meine Werke unsterblich werden, sondern dadurch, dass ich nicht sterbe.»
Diesem Wunsch des berühmten Filmemachers Woody Allen wird die Wissenschaft mit grosser Wahrscheinlichkeit nie entsprechen können.
Die Tatsache ist dennoch, dass seit Mitte des 19. Jahrhunderts die jeweils höchste Lebenserwartung unter Industrienationen kontinuierlich ansteigt: jedes Jahr um knapp drei Monate, innerhalb von vier Jahren also um fast ein ganzes Jahr. Der Rostocker Demografieforscher Jim Vaupel bringt diesen Umstand pointiert so zum Ausdruck: «Lebe neun Monate und erhalte drei gratis dazu.»
Es steht fest, dass die Lebenserwartung weiterhin zunehmen wird. Berechnungen zufolge werden Kinder, die nach 2000 geboren wurden, die sog. Generation Z mit, mit einer 25%- bis zu 50%igen Wahrscheinlichkeit ihren 100. Geburtstag feiern.
Aber warum altern wir eigentlich? Sind Alterungs-Prozesse biologisch programmiert, oder handelt es sich um Zufälle? Und inwieweit kann die heutige Wissenschaft diesen Prozess überhaupt beeinflussen, im Sinner einer Verlangsamung oder gar Aussetzung des Alterungsprozesses?
Diesem Fragekomplex ging der erste Vortrag aus der Longevity-Reihe im Pfarreizentrum St. Martin Entfelden nach.
Der Referent Dr. Sasha Dunst, Facharzt FMH für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie gab in einer sehr verständlichen Sprache und mit gut nachvollziehbaren Beispielen faszinierende Einblicke in den Prozess des geistigen und körperlichen Alterns. Dabei wurde gezeigt, dass Altern ein biologischer Prozess ist, der bereits mit dem Tag unserer Geburt bestimmten Mustern folgt. Als solcher lässt er sich beeinflussen. Stoppen können wird man ihn aber trotzt vieler wohlklingenden Versprechen einzelner Vertreter der Longevity-Branche und der noch zu erwartenden gewaltigen Fortschritte der KI-Technologien nicht.
Und würde überhaupt ein gestoppter Alterungsprozess mehr Qualität für unser Lebend bedeuten? Dieser Fragestellung geht der zweite Vortrag der Entfelder Longevity-Reihe mit der renommierten Altersforscherin Prof. Dr. Sabina Misoch, am Dienstag, 26. Mai um 18.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Martin Entfelden.
Abschliessend sei noch herzlich gedankt der Gruppe Kreaktiv für die Organisation und die Durchführung des heutigen ersten Vortragsabends. Besonderer Dank gilt auch Chantal Kupper für die Organisation des Longevity-Geschenks für unseren Referenten und für die Zubereitung des feinen Longevity-Apéros. Samuel Behloul.
Guthirt-Sonntag mit "Agape"
Kurzer Rückblick
Guthirt-Sonntag mit «Agape». Kurzer Rückblick

Das ausdrucksstarke Bild des Guten Hirten gehört zu den ältesten Darstellungen Jesu, die wir aus der Urkirche kennen. Sehr lebensnah zeichnet uns Jesus in unserem Evangelium das Bild des Guten Hirten:
«Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.
Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme;
er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.» (Joh, 10, 6-12)
Einmal mehr haben wir hier ein Beispiel, wie Jesus uns in anschaulicher Weise das Verhältnis zwischen Gott und uns Menschen nahebringt. Für Gott sind wir nicht nur seine Geschöpfe, sondern seine geliebten Kinder. Können wir Grösseres von Gott erwarten!?
Den vierten Sonntag der Osterzeit, den Guthirt Sonntag, feierten wir dieses Jahr zusammen mit den Gläubigen der katholischen Mission der Kroaten Aarau. Die sehr gut besuchte Eucharistiefeier, die Pater Niko Leutar zusammen mit Ana und Samuel Behloul feierte wurde musikalisch und gesanglich vom Jugendchor «Agape» der Kroatenmission gestaltet. Es war ein wunderschönes Bild, junge Menschen zu sehen, die vom Glauben getragen, hingebungsvoll sangen und musizieren. Ihre zu Ehren Jesu als Guter Hirt gesungenen Lieder gingen zu Herzen.

In ihrem Predigtwort wies Ana Behloul auf die besondere Aussagekraft des Bildes vom Guten Hirten hin: «Als Christinnen und Christen glauben wir an einen persönlichen Gott, der sich um uns Menschen kümmert, der uns kennt, der um uns weiss. Er ist ein Gott, der uns persönlich anspricht und denn auch wir ansprechen können und dürfen.»
Im Anschluss an die zweisprachig (Deutsch/Kroatisch) gestaltete Eucharistiefeier wurde zu den dank grosszügigen Spenden seitens der kroatischen Gläubigen reichlich gedeckten Apéro-Tischen vor der Kirche eingeladen. Auch hier ein beeindruckendes Bild: Menschen verschiedener Kulturen beim gegenseitigen Teilen von Speisen, von gutem Wort und guten Wünschen.

Herzlichen Dank allen, die zu dieser wunderbaren Feier der Katholizität unserer Kirche beigetragen haben. Samuel Behloul



Der Jugendraum erblüht!
Die Jugendlichen lassen den aufgefrischten Jugendraum erblühen

Mit dem Schuljahresbeginn 2025/26 wurde das Projekt «Jugendraum im Pfarreizentrum auffrischen» gestartet. Es ist nicht selbstverständlich, einen solchen Auftrag mit finanzieller und tatkräftiger Unterstützung von und durch die Ortskirchenpflege Entfelden zu erhalten – ein herzliches Dankeschön!
Im Herbst 2026 fanden erste Treffen mit interessierten Jugendlichen, im in die Jahre gekommenen Jugendraum, statt, um gemeinsam zu überlegen, wie der Raum nach ihren Ideen aufgefrischt werden soll, wie der Treff heissen soll, welche Ideen und Bedürfnisse die Jugendlichen für Treffen haben und vieles mehr.
Seither sind einige Monate vergangen und es kann bereits mit grosser Freude auf die Fortschritte geschaut werden: Wände wurden fachmännisch ausgebessert, isoliert, verputzt, tapeziert, gestrichen, vorbereitet für ein Graffiti, LED-Strips angebracht, Internet und Elektroanschlüsse modernisiert, die Decke ausgebessert, die Möblierung angepasst, Bildschirm angeschafft, Halbjahres-Programm für Treffen erstellt, Flyer entworfen und erste coole Jugendtreffen wurden organisiert…
Und mit gesponserten Holzpaletten steht bereits das Material bereit, damit die Jugendlichen daraus eine Bar bauen können und zugleich eine weitere Idee für den Jugendraum umgesetzt wird!
Es ist mir als Jugendarbeiterin der Pfarrei St. Martin eine grosse Freude, mit euch engagierten, begeisterten und initiativen Jugendlichen unterwegs zu sein – ich danke euch vielmals und es macht Spass!
Claudia Schläfle
"Spiri-Walk"
Ein etwas anderer Religionsunterricht
Ein etwas anderer Religionsunterricht

Mit dem Jahresthema «Bibel entdecken» machte sich ein Teil der Jugendlichen der Oberstufe zu einem «Spiri-Walk» auf, um mit ihrem Leben die Bibeltexte lebendig werden zu lassen. Pilgernd waren wir am Waldrand von Entfelden unterwegs und machten uns an 6 Stationen Gedanken zu Texten, in denen Jesus Christus zu uns Menschen spricht. Mit passenden Aktivitäten, wie Spiel, Lied singen oder Licht entzünden, erfuhren wir die tiefe Bedeutung des Wort Gottes.
Dank der Sprinkleranlage auf dem Salatfeld gab es sogar noch eine willkommene Erfrischung. Es war mal ein etwas anderer Religionsunterricht: draussen, unterwegs, bewegt und kurzweilig – ein schönes Erlebnis bei sonnigem Frühlingswetter. Claudia Schläfle
Welchen Pluralismus erträgt die Gesellschaft?
Welchen Pluralismus verträgt die Gesellschaft? Und wie viel davon?

Wenn man die Tatsache bedenkt, dass der aktuelle gesellschaftliche Pluralismus eine logische Konsequenz aus dem gesetzlich garantierten Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ist, dann dürfte die Antwort auf die Titelfrage eindeutig ausfallen: Beliebig viel.
Und dennoch, der Pluralismus, diese eigentliche Signatur unserer demokratisch und säkular verfassten westlichen Gesellschaften gehört zu dem vielleicht umstrittensten Sachverhalt öffentlicher Debatten. Während die einen darin das unaufhaltsame Schrumpfen bisheriger kultureller und religiöser Gemeinsamkeiten wahrnehmen, sehen die anderen im Pluralismus ein historisch einmaliges Potenzial zu mehr Innovationskraft für die Wirtschaft und für die kulturelle Bereicherung. Beide Sichtweisen sind ernst zu nehmen. Der US-amerikanische Literaturwissenschaftler Stanley Fisch weist auf einen grundsätzlichen Wiederspruch westlich liberaler Gesellschaften in ihrem Umgang mit dem Pluralismus hin. Er benennt das Problem mit dem Begriff «Boutique Multikulturalismus». Damit ist eine rein konsum- und erlebnisorientierte Fokusierung auf kulinarische, kulturelle und ästhetische Aspekte des Pluralismus gemeint. Bildhaft ausgedrückt: Heute Abend essen wir beim Chinesen, morgen beim Inder oder Türken, am Freitagabend nehmen wir am Tag der offenen Moschee teil und am Samstagabend besuchen wir ein World Music Festival mit Afro- oder Latinoelementen. So weit so gut. Wenn es aber um die unterschiedlichen moralischen, kulturellen oder religiösen Werte der «konsumierten» Gemeinschaften geht, dann erhält der Pluralismus hingegen eine bedrohliche Note.
Einen besonders umstrittenen Teilaspekt des Pluralismus stellt die religiöse Vielfalt dar und die Frage nach dem Umgang mit ihr. Man kann sie inzwischen weder rückgängig machen noch irgendwie wegmissionieren und schon gar nicht verbieten. Die von der Politik eingeforderte Verpflichtung Aller zum Grundgesetz und zur Verfassung dürfte selbstredend sein, und sie funktioniert auch grösstenteils in unserem Land. Aus der Perspektive der etablierten Kirchen und des eigenen Glaubens erhält die Frage nach dem Umgang mit religiösem Pluralismus eine etwas andere Gewichtung. Schon Martin Luther scheint es bewusst gewesen zu sein, dass in der Begegnung von unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen derart „Endgültigkeits-Ansprüche“ aufeinanderprallen, dass man sie weder durch abstrakte Harmonisierungsversuche noch mit dem Teilverzicht auf die eigene Glaubenswahrheit irgendwie umschiffen kann. Für Luther bleibt eine latente Spannung zwischen der Verpflichtung zum Wahrheitsanspruch der eigenen und dem Toleranzgebot gegenüber anderen Überzeugungen. Er bringt es so zum Ausdruck: „Fides nihil, caritas omnia tolerat“, d.h. „Der Glaube duldet nichts, die Liebe duldet alles“. Eine zugegebenermassen sehr pointierte Formulierung. Und sie kann auch missverstanden werden. Aus ihr lese ich aber zwei Grundvoraussetzungen für einen Umgang mit anderen Religionen und Weltanschauungen aus der Perspektive des eigenen Glaubens heraus: Verankerung im eigenen Glauben und Liebesgebot im Umgang mit anders Glaubenden und anders Denkenden. Eine solche Basiskultur im Umgang mit religiöser Vielfalt und dem Pluralismus generell ist unumgänglich. Denn je pluraler eine Gesellschaft, desto anfälliger ist man für Verlustängste und Untergangsszenarien. Und parallel dazu verstärkt die neuartige Unübersichtlichkeit und Kompliziertheit des Lebens die Suche nach Verbindlichkeit, Klarheit und Beheimatung. Wie viel und welchen Pluralismus erträgt die Gesellschaft? Diese so schwergewichtige Frage ist zunächst eine – ebenso schwergewichtige – Anfrage an uns selbst: an das eigene Verhältnis zum christlichen Glauben.
Samuel Behloul
St. Martins Minischar. Ein Film-Porträt
«Man wäre am liebsten selbst wieder Mini…!»
Im Rahmen eines Filmwettbewerbes erstellte unsere Minipräses Claudia Schläfle einen Filmportrait der St. Martins Minischar.
Klicken Sie auf das Bild oben, um den tollen Film zu sehen!
Und hier der Kommentar der Jury zum Film:
«Eine richtig lebendige Minischar! Hier wird nicht nur ministriert, sondern auch gemeinsam einiges erlebt – und das merkt man. Super Stimmung, toller Zusammenhalt und immer was los. Danke für die vielen coolen Eindrücke, da wäre man am liebsten gleich selbst wieder Mini! Die vielen tollen Fotos in eurem Film sind beeindruckend. Sie vermitteln nicht nur die Grösse eurer Minischar, sondern auch eine bunte Vielfalt im Mini-Jahr und eine Gemeinschaft, in der Freude und Spass nicht zu kurz kommen. Dass Minis auch im Lektorendienst mitmachen bzw. Musizieren, zeigt, dass Minis bei euch eine besondere Rolle haben und mitgestalten dürfen. Das ist besonders erfreulich!»
In der Tat, das ist sehr erfreulich, macht uns stolz und erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit.
Von der Osternacht bis zum Pfingstsonntag
Von der Osternacht bis zum Pfingstsonntag

Die gesamte Osterzeit – von der Osternacht bis zum Pfingstsonntag – markiert im Kirchenjahr das Gedächtnis der Erlösung und Befreiung durch Christi Tod und Auferstehung.
Wir wünschen Ihnen weiterhin von Herzen eine gesegnete und friedvolle Osterzeit – für uns Christinnen und Christen 50 freudige Tage bis hin zu Pfingsten. Möge diese Zeit von einer tiefen inneren Überzeugung und Hoffnung geprägt sein, dass das, was damals in Christus geschehen ist, auch eine Zukunft hat – trotz allem ‹Unösterlichem›, das in unserer Welt täglich geschieht. Denn durch Auferstehung, Erhöhung und Geistsendung erfüllt sich das Versprechen Jesus auch an uns, «Ich bleibe bei euch alle Tage bis zum Ende der Zeit.»
8. April 2026 | Samuel Behloul

Osteroase in St. Martin Entfelden
Hoffnung und Neubeginn. Unsere Heimosterkerze
Schmetterling – neues Leben
Hoffnung und Neubeginn. Unsere Heimosterkerze

Aus der Verwandlung der Raupe entsteht der Schmetterling – ein Sinnbild für Auferstehung, Hoffnung und Neubeginn. In seinen leuchtenden Farben trägt er die Botschaft von Ostern: Das Leben bricht auf, das Dunkel wandelt sich in Licht, und die Liebe Gottes schenkt uns immer wieder neue Flügel.
Die Heimosterkerze kann für 12. Franken gekauft werden, direkt in der Kirche bei der Mutter Gottes Statue oder im Pfarramt.
Steh auf zu einem neuen Morgen!
Ostergruss 2026
Steh auf zu einem neuen Morgen!
Ostergruss 2026

Vergiss alles Misslungene und fang von Neuem an.
Steh auf aus der Nacht der Mutlosigkeit,
der Lebensmüdigkeit, zu einem neuen Morgen voller
Sonne, voller Vögel und Blumen.
Steh auf zu einem neuen Frühling voller Licht,
voller Horizonte. Erhebe dich und steh auf!
Komm heraus aus dem Winterschlaf deines freudlosen Daseins.
Wenn Gott schon neues Leben in jedes Blatt eines
jeden Baumes hineingeschrieben hat,
um wie viel mehr will er es schreiben in dein Menschenherz.
Aus: Phil Bosmans, In dir liegt das Glück
Allen Leserinnen und Lesern gesegnete und frohe Ostern.
Samuel Behloul

Jesus trägt mit
Karfreitagsfeier für Familien und Kinder
Karfreitagsfeier für Familien

Am Karfreitag, 3. April um 10.15 feierten wir den Karfreitagsgottesdienst für Familien und Kinder. Die Erstklässler gestalteten die Feier mit. Im Mittelpunkt der Feier standen die kindergerechte Erzählung der Leidensgeschichte Jesu und die Kreuzverehrung.

Aus dem Korb mit Steinen nahmen die Kinder und Erwachsene je einen Stein und legten ihn symbolisch für alles Schwere und Bedrückende im eigenen Leben an das von den Ministranten vor dem Altar gelegte grosse Holzkreuz. Wenn wir den Stein an das Kreuz legen, legen wir das, was uns belastet, all unser Leiden, unsere Sorgen und unsere Bitten vor den Gekreuzigten.
Neben den Steinen legten die Kinder und Erwachsene auch Blumen an das Kreuz, als sichtbaren Dank dafür, dass Jesus unseren Lebensweg mitgeht und mitträgt.

Und als Zeichen, dass Jesus nicht im dunklen Grab geblieben ist, sondern lebt und uns liebhat, durften die zahlreich anwesenden Kinder Ostergruss-Päckli mit nach Hause nehmen.
Bleibet hier und wachet mit mir
Feuerwache der Firmanden
Bleibet hier und wachet mit mir
Feuerwache der Firmanden

Wie Jesus sich nach dem letzten Abendmahl mit drei seiner Jünger in den Garten Gethsemane zum Beten zurückgezogen hat und seine Freunde zum Bleiben und Wachen gebeten hat, so haben unsere 19 Firmandinnen und Firmanden im Anschluss an den Gründonnerstags-Gottesdienst sich vor der Kirche um das Feuer versammelt, gewacht und mit Impulsen sich Gedanken zum Glauben gemacht und sich darüber ausgetauscht. Auch einige Erstkommunionkinder, die den Gründonnerstags-Gottesdienst mitgestaltet haben, schlossen sich ihnen neugierig an.
Bleibende Gegenwart Jesu
Gründonnerstag mit Erstkommunionkindern
Gründonnerstag mit Erstkommunionkindern

Der Gründonnerstagabend ist ein Abend der Erinnerung. Wir erinnern uns heute an das Abschiedsmal, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat. Auch wenn wir die Gegenwart Jesus mit unseren fünf Sinnen nicht wahrnehmen können, wird Jesus für uns doch sichtbar und erfahrbar in der Feier unserer Gottesdienste.
In jedem Gottesdienst bringen die Ministrantinnen und Ministranten die Gaben – Bort und Wein – zum Altar. Heute Abend waren es unsere Erstkommunionkinder.
In einer besinnlichen Eucharistiefeier mit Pater Toni Rogger feierten wir die bleibende Gegenwart Jesu in seiner Kirche und damit auch in unserer Gemeinde.
In den Gaben von Brot und Wein hat sich Jesus uns für immer geschenkt. Voll Dankbarkeit und voll Vetrauen beten wir:
Jesus Christus, 27 Kinder aus unserer Pfarrei bereiten sich auf die Erstkommunion vor. Berühre ihre Herzen und schenke ihnen die Erfahrung, dass die Gemeinschaft mit dir stark macht.

Das Ende des Alterns?
Faszination Langlebigkeit
Das Ende des Alterns?

Alter, Gebrechlichkeit und sogar der Tod scheinen nicht mehr in den sich rasant entwickelnden neuen Longevity-Betrieb zu passen.
Auf dem Bild ein 98-jähriger Mann aus Lenzburg beim Fünfweiher Bild: © Chris Iseli Fotografie
Seit 25 Jahren läuft in den USA eine besondere Wette. Der Wetteinsatz ist riesig: eine Milliarde Dollar. Der Altersforscher Steven Austad wettete 2001 um eine halbe Milliarde US-Dollar gegen einen Forscherkollegen, dass der erste Mensch, der 150 Jahre alt wird, schon geboren sei. Vor zehn Jahren verdoppelten die beiden den Wetteinsatz. Der Einsatz soll je nach Wettausgang an einen Nachkommen der beiden Wettkontrahenten ausgezahlt werden.
Bislang ein eher unterfinanzierter Bereich der Biotechnologieforschung entwickelt sich derzeit rund um Longevity, also um Langlebigkeit, offenbar ein eigener Industriezweig mit Milliardeninvestitionen. Mit seinen teuren medizinischen Therapien gegen das Altern könnte der Longevity-Markt, so die Schätzung, in den nächsten fünf Jahren bis auf 50 Milliarden US-Dollar wachsen. Das ist sogar mehr als der aktuelle Jahresumsatz des weltführenden Film-Streamingdienstes Netflix.
Zu welchem Erfolg und in welchem Zeitraum die Langlebigkeits-Therapien führen sollen, lässt sich im Moment nicht abschätzen. Eines ist aber jetzt schon offensichtlich: Die Jagd nach Langlebigkeit oder gar nach der Umkehrung der Alterung ist inzwischen zu weit mehr als einer reinen Forschungsangelegenheit geworden. Sie wird immer mehr zu einer Spielwiese für Superreiche. Das berühmteste Beispiel ist der Multimillionär Bryan Johnson. Getreu seinem eigenen Lebensmotto „Don’t die“ (Nicht sterben)“ nimmt er ca. 100 verschiedene Pillen, Präparate und Nahrungsergänzungsmittel zu sich am Tag und gibt dafür zwei Millionen US-Dollar im Jahr aus. Und seit 2023 findet jährlich in Gstaad die sog. Longevity Investors Conference statt. Die Teilnehmenden müssen 4500 Franken für ein Konferenzticket hinblättern und 1 Million Franken frei verfügbares Vermögen mitbringen, das sie in das Langlebigkeits-Geschäft investieren können.
Während nun das Altern in biomedizinischer Hinsicht noch als ein natürlicher biologischer Prozess angesehen wird, bezeichnet die Longevity-Branche das Altern als eine Krankheit. Nicht die Krankheiten seien das eigentliche Problem, sondern der Alterungsprozess, der ihnen zugrunde liegt. Und dieser soll, wie jede andere Krankheit behandelt werden.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wirft die Longevity-Forschung tiefgreifende ethische Fragen auf. Wird sie nur für die Wohlhabenden verfügbar und bestehende soziale Ungleichheiten in einer neuen Dimension verschärfen? Oder werden die Menschen, die am Alter(n) nicht leiden, sondern diesen Prozess als eine Lebensphase sehen, die auch positive Seiten mit sich bringt, von der Gesundheitsbranche diskriminiert und als verantwortungslos angesehen, nur weil sie keine Anti-Aging-Maßnahmen in Anspruch nehmen?
Alter, Gebrechlichkeit und – je nach Machbarkeits- und Allmachtsfantasie – sogar der Tod, sie scheinen nicht mehr ganz in den sich rasant entwickelnden neuen Longevity-Betrieb zu passen.
Das bevorstehende Osterfest wartet hingegen mit einer alle Menschen verbindenden Erzählung: die Brüchigkeit und Endlichkeit gehören zu jedem Menschenleben. Erst die Anerkennung dieser Tatsache macht unser Leben so kostbar. Und die Osterbotschaft verleiht ihm eine Ewigkeits-Perspektive, von der wir zwar (noch) nicht wissen, wie sie ist, glauben aber, dass sie ist.
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest und lade Sie zugleich zu zwei Vortragsabenden zum Thema «Faszination Langlebigkeit» in der Pfarrei St. Martin Entfelden ein:
«Die Kunst, 100 zu werden», Prof. Dr. Sabina Misoch, 23. April, 19 Uhr.
«Altern – Programm, Zufall oder Schicksal?», Dr. med. Sasha Dunst, 5. Mai, 18.30 Uhr
Nähere Angaben folgen.
Samuel Behloul
Die Heilige Woche eröffnet
Entfelder Palmsonntagsfeier 26
Entfelder Palmsonntagsfeier 2026

Als schöne Tradition und in der Vorfreude auf Ostern gestalteten wir auch dieses Jahr mit unseren Kindern der Religionschulklassen und ihren Eltern sowie Geschwistern Palmbäume für die Feier des Palmsonntags. Die farbenfrohen Bänder, Symbole von Freude über die nahe Auferstehung Christi, und Äpfel, als Sinnbild des Lebens, wurden liebe- und freudenvoll in die Palmbäume eingebunden. Zu Beginn des Generationengottesdienstes wurden auf dem Kirchenvorplatz die Palmbäume und -sträusschen feierlich eingesegnet und danach von den Kindern zusammen mit den Seelsorgenden in einer Prozession in die Kirche getragen. Den sehr gut besuchten Festgottesdienst haben wir dieses Jahr mit Dr. Peter Schmid gefeiert.

Mit dem Palmsonntag eröffneten wir feierlich die Karwoche, die auch Heilige Woche genannt wird. Das Geschehen der Heiligen Woche soll uns so sehr zu Herzen gehen, dass sich in uns eine Auferstehung ereignet. Eine innere Quelle soll entdeckt werden, eine Geborgenheit und Kraft, die wir in uns als Gegenwart des auferstandenen Christus erkennen und erfahren, dass er zu jedem einzelnen und zu jeder einzelnen von uns kommt.

Herzlichen Dank allen, die zum grossen Gelingen dieser Palmsonntagsfeier beigetragen haben. Der besondere Dank gilt den Kindern und ihren Eltern für das tolle Mitmachen beim Palmbinden am Samstag und bei der Mitgestaltung des feierlichen Gottesdienstes am Sonntag sowie allen Pfarreiangehörigen, die das Grünzeug zur Verfügung gestellt haben. Samuel Behloul. Für das Fotografieren danken wir
herzlich Kurt Geisseler.

HINWEIS Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem PC oder Laptop.
Gott. Ein Sämann mit Humor
Rückblick zum ökumenischen Suppentag 26
Gott. Ein Sämann mit Humor.
Rückblick zum ökumenischen Suppentopf 2026
Am 22. März feierten wir in der St. Martin Kirche unseren traditionellen Ökumenischen Generationengottesdienst am Suppentag. Die Feier wurde von den beiden reformierten Pfarrern von Ober- und Unterentfelden, Andy Wahlen und Raffael Sommerhalder und von Ana und Samuel Behloul von der katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden sowie von den Schülerinnen und Schülern der 4. und der 5. Klasse von Ana Behloul gestaltet.

Bereits beim Einzug durch den Mittelgang der Kirche liess sich erahnen, dass es beim anschliessenden Suppentopf und Kuchenbuffet im Pfarreizentrum platzmässig eng werden durfte. Wir sind zwar jedes Jahr beim Suppentag verwöhnt, was die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher angeht. Dieses Mal sah es diesbezüglich bereits beim Einzug rekordverdächtig aus.

Für die wunderbare musikalische und gesangliche Umrahmung der Feier sorgten, neben unserem Grandseigneur an der Orgel, Christian Furer, auch unsere bereits profilierten St. Martins Singspatzen mit ihrem heiteren und souveränen Gesang. Und klar, wie immer, wurde jedes ihrer Lieder mit grossem Applaus belohnt.

«Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen.»Entsprechend dem Motto der diesjährigen ökumenischen Fastenkampagne kreiste die Gottesdienstfeier inhaltlich um das Bild Gottes als Sämann in Mk 4, 1-20.
Saat und Ernte – das ist ein uraltes und wiederkehrendes menschliches Handlungs-Prinzip. Nicht einfach ein schöner Brauch, sondern eine Lebensnotwendigkeit. Wer etwas ernten will, muss das kostbare Saatgut sorgsam aussäen. Zuerst das Feld, den Boden vorbereiten, dann wässern, dann abwarten, wässern, abwarten, wässern und sicher auch bangen und manche schlaflosen Nächte verbringen in Angst und Sorge um günstige Wetterverhältnisse. Vor diesem Hintergrund dürfte das Sämanns-Gleichnis in Mk 4, 1-20, wie S. Behloul in seiner Predigt unterstrich, zunächst für Irritationen sorgen. Denn die Samenkörner des Sämanns, der hier Gott selbst ist, fallen überall hin, auf den Weg, in die Dornen, auf die Steine, unter die pralle Sonne. Gott sät offenbar anders. Sein Saatgut, die Liebe, kennt keine Grenzen. Es wird grosszügig und überall ausgestreut, um jeder und jedem eine Chance zu geben – auch dort, wo es scheinbar sinnlos erscheint.

Behloul verwies in diesem Zusammenhang auf eine interessante und aufschlussreiche etymologische Eigenheit im Sämanns-Gleichnis von Mk 4, 1-20. In der lateinischen Übersetzung des Evangeliums, der sog. Vulgata, wird nämlich der felsige Boden beschrieben als „quia non habeat humorem“. Oder zu Deutsch, es fehlt der fruchtbare Humus. Humus und Humor haben im lateinischen die gleiche etymologische Wurzel und stehen zum einen für den fruchtbaren, feuchten Boden und zum anderen für Gelassenheit und Heiterkeit. Letzteres vor allem in scheinbar aussichtslosen Situationen und unter unmöglichen Bedingungen. Gott, so lehrt uns also das Sämannsgleichnis, ist ein Sämann mit Humor. Sein grosszügiges Aussäen ist ein Ausdruck seiner bedingungslosen Liebe uns Menschen gegenüber. Und zugleich ist es auch eine Aufforderung und Einladung an uns, dass wir in unseren Herzen Steine wegräumen und Dornen ausreissen sollen, damit der Samen des Evangeliums, der Samen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe auf fruchtbaren Boden fällt und reiche Frucht bringt.

Die Viert- und Fünftklässler von Ana Behloul haben sich im Religionsunterricht mit dem Motto »Hunger friesst Zukunft» «Wer Saatgut hat, kann Zukunft sähen» auseinandergesetzt und haben dazu im Gottesdienst Fürbitten gestaltet. Nach jeder Fürbitte legten sie die Samen der Hoffnung in die Erde als Zeichen für unsere Solidarität und Hilfsbereitschaft mit anderen zu teilen und als Zeichen für Freiheit und eine gute Zukunft für alle.

Beim anschliessendem gemeinsamen Suppentopf mit reichhaltigem Kuchenbuffet wäre es tatsächlich beinahe eng geworden ob des grossen Besucherstroms. Herzlichen Dank allen, die zum grossen Gelingen dieses ökumenischen Anlasses beigetragen haben: der Gruppe Ökumene und allen Helferinnen und Helfern, den Spenderinnen von Kuchen, der grossen Minischar, den Singspatzen, den Viert- und Fünftklässlern, den Firmandinnen und Firmanden sowie dem Pfarreiteam St. Martin Entfelden. Für die fotografische Dokumentation des Anlasses danken wir Kurt Geisseler.

HINWEIS Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem PC oder Laptop.
Gottes Spuren entdecken
Rückblick zum Eltern-Kind-Tag 2026
Rückblick zum Eltern-Kind-Tag 2026

Als wichtiger und wertvoller Bestandteil der Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes der Erstkommunion bietet der Eltern-Kind-Tag den Kindern und Eltern eine besondere Gelegenheit, Gott im gemeinsamen Beten, Singen und kreativen Tun zu entdecken. Am Samstag, 14. März haben sich unsere 27 Erstkommunionkinder in verschiedenen Ateliers im Pfarreizentrum und in der Kirche mit dem diesjährigen Thema der Erstkommunion „Jesus mein Freund fürs Leben“ auseinandergesetzt.
Mit einem Elternteil oder mit beiden Eltern waren die Kinder zunächst in verschiedenen Ateliers in den Räumen des Pfarreizentrums und der Kirche unterwegs. Sie haben die Lieder für den Erstkommuniongottesdienst eingeübt und sich äusserst kreativ und hochmotiviert in die Gestaltung des Wandbildes zur Erstkommunion eingebracht.


Im Anschluss an die Atelierarbeit feierten wir gemeinsam den Gottesdienst mit der Taufgelübdeerneuerung. Es ist etwas Schönes und Wichtiges, sich an die Taufe, an den Beginn unseres Lebens mit Jesus Christus zu erinnern und es in Gemeinschaft miteinander zu feiern. Die von den Erstkommunionkindern mitgestaltete Gottesdienstfeier war auch die Gelegenheit, auf verschiedene Weise Gottes Spuren in unserem Leben zu entdecken, Gott um den begleitenden Segen und Hilfe für die Kinder und ihre Familien in allen Lebenssituationen zu bitten und dabei zu spüren, dass Jesus im Sinne des diesjährigen Erstkomminionsmottos wirklich ein Freund für’s Leben ist.


Herzlichen Dank allen, die zu diesem wunderbaren Anlass beigetragen haben: der Katechetin Pascale Lenzin für die liebevolle Begleitung der Kinder auf ihrem Erstkommunionweg, den Eltern für die Unterstützung ihrer Kindern bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion, den Kindern selbst für die Mitgestaltung der Feier. Und nicht zuletzt danken wir auch allen Eltern, die grosszügig Köstliches zum feinen Buffet beigetragen haben. Samuel Behloul.
Eine gelungene Premiere
Gaming Turnier in St. Martin Entfelden
Eine gelungene Premiere

Foto: S. Behloul
Am Samstagabend, 07. März 2026 fand im neu eingerichteten Jugendraum bereits ein zweites Treffen statt. Nach dem Kino-Abend im Februar fand dieses Mal ein Gaming Turnier statt. 13 Jugendliche machten beherzt mit, zeigten nicht nur ihr spielerisches Können, sondern auch grosse Fairness und hatten viel Spass dabei – nicht nur beim Gamen, sondern auch beim Karaoke-Singen;-)
Herzlichen Dank allen Jugendlichen, die organisiert, mitgeholfen und durchgeführt haben.
Claudia Schläfle
Gäste und herzliche Gastgeberinnen zugleich
Entfelder Weltgebetstag 2026
Weltgebetstag 2026: Solidarität mit Nigeria

«Der Schmerz von Einzelnen ist der Schmerz aller», so lautet ein Nigerianisches Sprichwort. Ganz in diesem Sinne feierten wir am Freitag, 6. März 2026 den Gottesdienst zum Weltgebetstag als Anlass der Solidarität und Fürbitte. Die nigerianischen Nonnen Sr. Bernardine und Sr. Veronica führten uns gleich zu Beginn in das Land und deren Herausforderungen ein. Sie erzählten von Armut, ethnischen Differenzen, Entführungen und Korruption, aber auch von starken Frauen. In ihrer Muttersprache sangen sie uns als Duo den Psalm 27 sowie das Unser Vater a capella und entführten uns ein in eine andere Welt.

Die Liturgie des Abends zu Mt 11,28-30 «Ich will euch stärken, kommt!» brachte uns die Geschichten dreier mutiger Frauen aus Nigeria näher. Beatrice, die mit 28 Jahren eine Witwe wurde und als Mutter von drei Kindern gegen die Armut und um einen Job kämpfte. Jato, die sich täglich Sorgen um ihre 14-jährige Tochter macht, seit ein gleichaltriges Mädchen von Boko Haram entführt wurde und nie zurückgekehrt ist. Blessing, die von den Nöten des Landes berichtete, von der Schere zwischen Arm und Reich, von Korruption, Kriminalität und psychischen Belastungen. Alle drei Frauen sind getragen von ihrem Glauben: «Selbst in unseren Nöten sehen wir Beweise für Gottes Treue. Wir mögen belastet sein, aber wir sind nicht gebrochen. Wir arbeiten weiter, hoffen und beten für ein anderes besseres Nigeria.» Diesem Ruf folgten auch wir im gemeinsamen Gebet. Es war ein ergreifender Anlass, der uns einmal mehr bewusst machte, welche Nöte in Nigeria herrschen und wie wertvoll unser Gebet ist.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wir alle von den Schwestern mit einem grossen Buffet verwöhnt. Die nigerianischen Nonnen hatten eigens für uns gekocht: Gemüse, Reis, Poulet, Jamswurzel, Bananen, und vieles mehr. Es entwickelten sich lebhafte Gespräche, die den Abend in einer fröhlichen Gemeinschaft ausklingen ließen. Dazu die Rückmeldung einer Teilnehmenden:
«Gestern war es in meinen Augen ein ganz besonderer Weltgebetstag. Die beiden Schwestern als Gäste und gleichzeitig als ‚herzliche Gastgeberinnen‘ zu erleben, die grosse ökumenische Gemeinschaft und das hilfsbereite Team im Hintergrund waren grossartig – für mich wird es ein unvergessliches Erlebnis bleiben.»


Die Kollekte des Abends floss in Frauen-Solidaritätsprojekte in Lagos und ganz Nigeria. Ein herzlicher Dank gilt allen, die mitgewirkt und diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben – besonders den beiden wunderbaren Schwestern für Ihr Mitwirken und all Ihre liebevollen Vorbereitungen.
Im Namen des Ökumenischen WGT-Vorbereitungsteams Pfrn. Noemi Heggli.

Ein Zürcher mit Berndütsch in Aargau
Rückblick zur Mani Matter Hommage in Entfelden
Ein Zürcher mit Berndütsch in Entfelden

Mani Matter, der legendäre Berner Liedermacher, der am 24. November 1972 bei einem Verkehrsunfall mit erst 36 Jahren verstarb, wäre dieses Jahr am 4. August 90 geworden. Im Oktober letzten Jahres starb seine Frau, Joy Matter, im Alter von 90 Jahren. Mani Matters Lieder haben bis heute nichts an ihrer Aktualität eingebüsst. Auf den ersten Blick sind es unscheinbare Begebenheiten des Alltags, die er besingt. Man entdeckt in ihnen aber eine weltgeschichtliche Dimension. Grosse Gedanken spricht Matter in schlichten Worten und einprägsamen Bildern aus.

Aus Anlass seines 90. Geburtstags finden in diesem Jahr landesweit zahlreiche Würdigungen von Mani Matters künstlerischem Schaffen statt, spezielle Konzerte, theaterähnliche Vorführungen und Hommagen.
Am Sonntag, 22. Februar lud die Gruppe Kreaktiv zu einer Mani Matter Hommage im Pfarreizentrum St. Martin Entfelden ein. Unter dem programmatischen Titel «Bsinnsch du di a Matter» bot der freischaffenden Künstler Andreas Aeschlimann dem Publikum im vollbesetzten Pfarreisaal beindruckende Einblicke in die Vielfältigkeit des Werkes von Mani Matter – von den ersten Liedern bis hin zum legendären Auftritt Mani Matters im Berner Bierhübeli im September 1972.

Auch als gebürtiger Zürcher verstand es A. Aeschliman im ‘korrekten’ Berndütsch Mani Matters Lieder äusserst lebendig und frisch erklingen zu lassen. Und auch mit Zugaben an das begeisterte Publikum geizte er nicht.

Herzlichen Dank der Gruppe Kreatkiv für die Gesamtvorbereitung dieses besonderen Abends, mit dem St. Martin Entfelden sich an der landesweiten Besinnung auf Mani Matter beteiligt hat. Samuel Behloul
Fastenzeit. Altes loslassen, Neues begrüssen
Versöhnungsweg der 4. Klasse
Fastenzeit. Altes loslassen, Neues begrüssen

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse von Ana Behloul sind am Nachmittag des Aschermittwochs gemeinsam mit einer Bezugsperson den Weg der Versöhnung durch das eigens dafür aufgestellte Labyrinth im Pfarreizentrum gegangen. An verschiedenen Stationen haben sie altersentsprechend über ihre Beziehungen zu Hause, in der Schule, in der Natur oder mit Gott nachgedacht und sich mit ihrer Begleitperson darüber ausgetauscht.

Im abschliessenden Aschermittwoch-Gottesdienst mit allen Pfarreiangehörigen um 19.00 Uhr, der beim Feuer vor der Kirche begann, durften die Viertklässler, ihre Sorgen, Ängste und alles Belastende, das sie auf violetten Blätter auf dem Versöhnungsweg aufgeschrieben haben, dem Feuer übergeben. Ebenso auch ihre Wünsche, Hoffnungen und Dankbarkeit, die sie auf orangene Blätter eingetragen haben. Mit diesem Ritual sollte Altes losgelassen und Neues begrüsst werden.

Altes loszulassen und Neues begrüssen. Dazu lädt uns auch die Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch begann. Diese Zeit gibt uns die Chance, bewusst auf den Ballast zu schauen, den wir mit uns herumtragen und der belastet: Verletzungen, Konflikte, Trauer über verpasste Möglichkeiten, unerfüllte Träume. Denn Gott spricht zu jeder und zu jedem von uns: Bringe mir alles, was nicht gut, was fehlerhaft ist. Ich leide und trage mit. Ich werde alles heil und hell machen.

«Ihr braucht eine grössere Kirche...!»
Rückblick zum Familienkino-Abend in St. Martin Entfelden
Rückblick zum zweiten Familienkino-Abend

«Ihr braucht eine grössere Kirche, wenn ihr weiter so macht!» Mit diesem Kommentar, den mir ein Besucher unseres Familienkino-Abends am 14. Februar 2026 in der Filmpause ins Ohr flüsterte, ist für einen Rückblick Wesentliches schon gesagt. Auch unser zweiter Filmabend war ein grossartiger Erfolg. Viele Kinder, ganze Familien und zahlreiche Gäste kamen am Abend des Valentinstages ins Pfarreizentrum der katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden. Auf dem Programm stand dieses Mal der Film «Der Prinz von Ägypten», mit einem Portrait der biblischen Figur von Moses.


Aufgrund des ständigen Zuflusses von Besucherinnen und Besuchern mussten wir den Beginn des Filmabends um ganze 10 Minuten hinauszögern.
Familien mit Kindern, Jugendliche und sogar einige Senioren machten es sich mit Popcorn, Zuckerwatte und Getränken in den Händen gemütlich im voll besetzten Martinssaal im Pfarreizentrum.

In der Pause gab es dann aus gegebenem Anlass eine Valentinstag-Überraschung. Die anwesenden Paare erhielten grosse Schoggi-Herzen mit der Aufschrift «Schön, dass es dich gibt» und konnten aus einem passend geschmückten Geschenkekorb Geschichten zum Valentinstag aussuchen. Und zu guter Letzt gab es für alle Paare gut gekühlten Prosecco, um auf die Liebe anzustossen.

Herzlichen Dank allen, die zum grossen Gelingen auch des zweiten und sicherlich nicht des letzten Familienkino-Abends beigetragen haben: den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die fleissig die Zuckerwatte- und Popcorn-Maschine beim Ansturm von vielen Kindern bedient haben und von grosser logistischen Hilfe waren. Der besondere Dank gilt aber den beiden Organisatorinnen des Kino-Abends, Manuella Koller von der ref. Kirchgemeinde Oberentfelden und Ana Behloul von der kath. Pfarrei St. Martin Entfelden.
Herzlichen Dank auch dem Sakristan Tomi Nevistic für die Vorbereitung und Aufstellung der notwendigen Infrastruktur. Und last not least, ganz grosser Dank gebührt unserem OKP-Mitglied Mischa Hänsli, der uns sehr gewissenhaft und äusserst beherzt mit seinem technischen know how tontechnisch beim Abspielen des Films unterstützt hat.
Samuel Behloul
Dreifacher Segen zu Mariä Lichtmess
1. Februar, 10.15 Uhr
Dreifacher Segen zu Mariä Lichtmess

Zum Fest Mariä Lichtmess haben wir im Gottesdienst am Sonntag, 1. Februar drei Segnungen vorgenommen, Kerzensegnung, Brotsegnung und Blasiussegen.
Trotz Ferienzeit haben gut 100 Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher, darunter viele Familien mit Kleinkindern, eigene Kerzen und Brote von Zuhause mitgebracht und zur Segnung vor dem Altar neben den bereits aufgestellten Pfarreikerzen aufgestellt.
Die Kerzensegnung, der Blasiussegen und die Segnung des Agathabrotes sind ein symbolisch eindrücklicher Ausdruck unseres Vertrauens, dass wir zusammen mit Gott und seinem Segen den Weg zum guten Leben, zum «Leben in Fülle» finden können.
"Zukunft säen."
Fastenaktionskampagne 2026
«Zukunft säen.» Fastenaktionskampagne 2026

© HEKS / Fastenaktion
Am Aschermittwoch beginnt die vierzig Tage andauernde Fastenzeit. Die ökumenische Fastenaktionskampagne macht uns alljährlich auf die globalen Zusammenhänge aufmerksam, weshalb viele Mitmenschen in Armut, Not und unwürdigen Verhältnissen leben. Gleichzeitig sollen aber auch praktische Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, politisch gerechtere Strukturen zu schaffen – auf internationaler, nationaler und persönlicher Ebene. «Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen.» Das ist die Hauptbotschaft der diesjährigen ökumenischen Fastenaktionskampagne. Das Saatgut ist mehr als ein Korn in der Erde. Es ist Hoffnung, Überleben, Zukunft. Der Zugang zum Saatgut ist entscheidend, um Hunger und Armut im globalen Süden zu bekämpfen. Wir möchten Ihnen die Fastenkampagne sehr ans Herz legen und danken Ihnen herzlich, dass Sie mit uns die diesjährige Kampagne unterstützen. Die entsprechenden Unterlagen liegen ab Aschermittwoch in der Kirche und im Pfarreizentrum auf oder können auch auf dem Pfarramt abgeholt werden. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Unterlagen gerne auch per Post. Samuel Behloul.
Pfarrerstochter, Italianità und jede Menge Comedy
Entfelder Dankeschön-Fest 2026
Entfelder Dankeschön-Anlass 2026
Mit einer preussischen Pfarrerstochter, viel Italianità und jede Menge Comedy
Über 170 Personen, Jung und Alt, haben sich im vergangenen Jahr in verschiedensten Bereichen unseres Pfarreilebens ehrenamtlich engagiert – ein Engagement, das Gold wert ist. Als grossen Dank für alle diese helfenden Hände feierten wir am 17. Januar unseren traditionellen Dankeschön-Anlass für ehrenamtlich tätige in unsere Pfarrei.

Die Feier begann mit einem feierlichen Gottesdienst um 18.00 Uhr, der unter dem Motto «Du machst die Pfarrei (ehr-)lebbar» gestaltet und gesanglich vom Kirchenchor St. Martin mit wunderschönen Liedern umrahmt wurde. Ein weiteres Mal wurde uns bewusst, dass unsere Pfarrei nicht einfach aus sich selber lebt, durch die blosse Tatsache, dass sie rechtlich besteht. Die Pfarrei lebt nur durch ihre Glieder, die sich für sie interessieren, sich für sie einsetzen und eben, sie durch ein generationenübergreifendes Engagement (ehr-)lebbar machen. Das ist gelebte Liebe, die auch dem grossartigen universalen Vorsatz des Apostels Paulus aus seinem 1. Brief an die Korinther folgt: «Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe» (1Kor 16,13). Möge das unser Vorsatz auch im neuen Jahr sein, damit durch die Zusammenarbeit von Jung und Alt unsere St. Martin Pfarrei auch in Zukunft eine lebendige und hoffnungsvolle Gemeinschaft bleibt.

Die an den Gottesdienst sich anschliessende Feier im Pfarreizentrum war kulinarisch von viel «Italianità» geprägt. Der von zwei Entfelder Familien betriebene Party Service «Lucifora» machte ihrem Betriebsmotto «Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen», alle Ehre. Die vor Ort im grossen Holzofen zubereiteten Pinsas (in 5 versch. Variationen) brachten echte Würze in die Kürze des Lebens. Und auch auf dem köstlichen Dessertbuffet von der Bäckerei «Arte Pasticcera» der Entfelder Schwestern Claudia und Valentina Frisina gab es viel «Italianità» zu geniessen.

Ja, und das Unterhaltungsteil mit einer preussischen Pfarrerstochter aus Berlin – und jetzt mutige Bernerin – war das eigentliche Highlight des Abends.
Mit ihrem Comedy-Programm «Mutausbruch» bewegte sich Caroline Bungeroth stillsicher, hochprofessionell und mit verführerischem Witz von todernst bis unverschämt. Mutig interpretierte sie – ob mit E-Piano, Schwyzerörgeli oder Gesang auf ihre Weise die todernsten musikalischen «Heiligtümer» wie Let it be von den Beatles, die Königin der Nacht aus Mozarts «Zauberflöte» oder Love me tender von Elvis Presley. Und als Wahlbernerin wagte sie sich sogar an die Berner Jodel-Klassiker und riss auf Anhieb das anwesende Publikum zum stimmigen Mitsingen mit.




Herzlichen Dank der Gruppe Gemeinschaft und dem Pfarreiteam für die Organisation und die Durchführung dieses grossartigen Anlasses.
Samuel Behloul
Offene Herzen öffnen sogar den Himmel
Entfelden feierte 50-Jahr Jubiläum des Solidaritätsfonds für Mutter und Kind
Offene Herzen öffnen sogar den Himmel

Im Gottesdienst am 11. Januar 2026, am Fest Taufe des Herrn, in dem traditionellerweise die Kollekte für den Solidaritätsfonds für Mutter und Kind aufgenommen wird, feierten wir zugleich auch den 50. Geburtstag des Solidaritätsfonds. Seit seiner Gründung im Jahr 1976 – durch die Frauen des Katholischen Frauenbundes – wurde über 30’000 Frauen und Familien in schwierigen Situationen geholfen. Das sind fünf Jahrzehnte gelebter Nächstenliebe gegenüber Müttern und Kindern in Situationen grosser Verletzlichkeit.

Die sehr gut besuchte Gottesdienstfeier wurde von den Frauen des Frauenforums St. Martin mitgestaltet. In den vorgetragenen Texten wurde einerseits bewusst eine Brücke zwischen der Verletzlichkeit von Müttern und Kindern und der Verletzlichkeit, in der Gott sich im kalten Stall von Bethlehem als nacktes Kind, als unser Mitmensch offenbarte, geschlagen. Andererseits kam sehr schön zum Ausdruck, dass jene Solidarität mit den Menschen in Not, zu der Jesus sich durch seine Taufe am Jordan bewusst bekennt, ihren konkreten Ausdruck auch in der hingebungsvollen Arbeit des Solidaritätsfonds für Mutter und Kind findet. Bei jedem JA zu unseren Mitmenschen, so Ana Behloul in ihrem Predigtwort, öffnet sich auch uns der Himmel und wir dürfen die Stimme Gottes hören, Du bist mein geliebter Sohn, Du bist meine geliebte Tochter.

Im Anschluss an den Gottesdienst verteilten die Frauen aus dem Frauenforum das Werbematerial (Fruchtgummi-Herzen und Flyers) des Solidaritätsfonds und verkauften Schoggiherzen. Der Erlös kommt, ebenso wie die Kollekte, dem Solidaritätsfonds für Mutter und Kind zugute.
Herzlichen Dank dem Frauenforum für die Mitgestaltung der Gottesdienstfeier: Barbara Herzog und Elke Balmer für den Lektorinnen- und Kommunionhelferinnen-Dienst, Mary Andreani, Claudia Schläfle und Priska Jenatsch für die Verteilung des Werbematerials und den Verkauf der Schoggiherzen. Und last not least: auch an diesem Sonntag unterstützte uns eine grosse Gruppe der Ministrantinnen und Ministranten aus unserer St. Martins Minischar bei der Gottesdienstfeier. Wir sind stolz und sagen einfach Danke!
Samuel Behloul.

Sich zu Gott hinführen zu lassen...
Entfelder Epiphaniefest 2026
Sich zu Gott hinführen zu lassen…

Unmittelbar vor dem Beginn der Gottesdienstfeier zum diesjährigen Epiphaniefest oder Dreikönigsfest am Sonntag, 4. Januar herrschte in unserer Sakristei kleiner Notstand. Für die 20 freiwillig angemeldeten Minis konnte man nur noch mit Mühe passende Kleider in den Schränken finden, vor allem für die Grossgewachsenen. Schon ob dieser Zahl der Minis gestaltete sich der Einzug durch den Mittelgang unserer St. Martin Kirche entsprechend royal. Die festliche Stimmung unterstrichen dann in besonderer Weise die royalen Klänge der Turmbläser Aarau begleitet von Christian Furer an der Orgel und nicht zuletzt auch die grosse Zahl der Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher.

«Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm.» (Mt 2, 10-11).
Der Evangelist Matthäus macht mit diesem Satz die Heiligen Drei Könige zu faszinierenden Gestalten. Sie verkörpern den Menschen, der es wagt, zu grossen Ufern aufzubrechen. Sie bleiben nicht stecken in einem Leben, das nur um das Alltägliche kreist. Vielmehr lassen sie sich hinführen vom besonderen Licht. In der Dreikönigsgeschichte wird uns symbolisch ein Lebensweg geschildert, das klein beginnt, sich den Weg kleinen Schritt, um kleinen Schritt bahnt. Klein, aber mit grossem Ziel vor Augen. Hier dürfen wir unseren eigenen Lebensweg erkennen. Als kleine Menschen, in eine kleine Welt geboren, berufen aber auf den Weg zum grossen Gott, um die Erfüllung unseres Lebens zu finden, so Ana Behloul in ihrer Predigt.
Die Weisen aus dem Morgenland sind dem Stern gefolgt und haben in Bethlehem das innerste Geheimnis unseres Lebens gefunden, Gott. Diese Kernbotschaft des Epiphaniefestes durften wir auch dieses Jahr in unserer St. Martin Pfarrei vor eindrücklicher Klangkulisse, mit engagierter Mitwirkung von Gross und Klein und von sehr grosser Freude erfüllt feiern.
Herzlichen Dank allen, die zu diesem Fest beigetragen haben. Samuel Behloul.

Im Anschluss an den Gottesdienst dürften wir natürlich auch dem guten alten Dreikönigsfest-Brauch huldigen, dem Genuss des Dreikönigskuchens beim Apéro im Pfarreizentrum.

Nur ein weiterer Silvesterabend?
Neujahrsgruss 2026
Nur ein weiterer Silvesterabend? Neujharsgruss 2026

In seinem berühmten und etwas melancholisch anmutenden Song It’s Just Another New Year’s Eve (Es ist einfach nur ein weiterer Silvesterabend) sucht Barry Manilow nach einer Balance zwischen mancher persönlichen Enttäuschung über das zu Ende gehende Jahr und der Zuversicht, dass der Silvesterabend nicht einen bloss weiteren, gefeierten kalendarischen Übergang in ein nächstes Jahr markiert, von dem man ohnehin nicht zu erwarten hätte. Vielmehr eröffnen sich neue Chancen, für uns und für unsere Mitmenschen. Machen wir das Beste daraus, so B. Manilow, denn wir sind nicht allein, weder mit unseren Enttäuschungen noch mit unserer Zuversicht.
Und für ein gelingendes Jahr braucht es nicht viel. Das wusste schon Katharina Elisabeth Goethe, die Mutter von J.W. von Goethe, als sie ihre Rezeptmischung für ein gelingendes Jahr zusammenstellte:
Man nehme 12 Monate
putze sie ganz sauber von
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und Angst und zerlege jeden Monat
in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird jeder Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen
Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel
Optimismus bei,
dazu einen Teelöffel Toleranz,
ein Körnchen Ironie und eine gute Brise Rücksicht und Takt.
Hierauf wird die Masse reichlich mit Liebe gewürzt.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträusschen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit
zusammen mit einer gut dosierten Tasse nicht zu heissem Temperament.
Auch wir vom Pfarreiteam St. Martin Entfelden möchten Ihnen, liebe Pfarreiangehörigen, liebe Leserinnen und Leser, unsere Wünsche für das neue Jahr aussprechen. Gott begleite Sie in den kommenden Wochen und Monaten mit seiner Gnade. Er schenke Ihnen Gesundheit und viele frohe Stunden. In den schweren Tagen, die uns auch im neuen Jahr nicht erspart bleiben werden, möge er Ihnen beistehen und Sie stärken mit Geduld, Ausdauer und Vertrauen. Das neue Jahr möge für Sie, für Ihre Angehörigen und für uns alle ein von Gott gesegnetes Jahr werden! Samuel Behloul
St. Martin's Christmas Lullaby
Video-Impressionen vom Krippenspiel 2025
Video-Impressionen vom Entfelder Krippenspiel 2025
Mehr als Stroh und Heu!
Entfelder Krippenspiel 2025
Mehr als Heu und Stroh!

Jene, die vor 2000 Jahren zur Krippe aufbrachen, machten sich in der Hoffnung auf den Weg, dass dort mehr zu finden ist, als Heu und Stroh. Sie trugen ihre Sehnsüchte und Träume, aber auch ihre Not und ihren Schmerz nach Bethlehem. Und so ist es bis heute. Die Krippe steht für das Ärmliche, Schwache und Bedrohte – in uns selber und in der Welt. Die Krippe ist aber zugleich auch ein Ort, der verbindet, der Menschen zusammenbringt. Sie ist ein Ort, an dem Glaube, Liebe und Hoffnung neu geboren werden.
Im diesjährigen Krippenspiel haben 17 Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse auf beeindruckende Weise das Geburtsereignis von Bethlehem nachgespielt. Für die sehr gut organisierte Vorbereitung und zu Herzen gehende Aufführung des Krippenspiels danken wir herzlich unserer Katechetin Pascale Lenzin, Barbara Herzog, Brunno Kurti und unseren jungen Schauspielrinnen und Schauspielern, die auch dieses Jahr mit grosser Begeisterung und mit viel Herzblut das Krippenspiel gestaltet haben. Grosser Dank gebührt auch den Schülerinnen und Schülern aller Stufe, die den Familiengottesdienst auch als Lektorinnen und Lektoren mitgestaltet haben. Samuel Behloul.
Hier einige Video-Impressionen vom Entfelder Krippenspiel 2025.

Mitternachtsgottesdienst mit dem St. Martin Kirchenchor und Gastmusikern
Heiligabend in St. Martin Entfelden
Der Erlöser in Gestalt des Kindes

Der Erlöser kommt auf Erden in Gestalt des Kindes – diesem Geheimnis widmete sich der Mitternachtsgottesdienst um 22:30 in der Kirche St. Martin. Gestaltet von Ana und Samuel Behloul, musikalisch umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Mirko Rechnitzer sowie Instrumentalisten: Helene Dietrich, Jana Traut (Geige), Andrei Harabagiu (Bratsche), Denis Poustovgar (Cello), Anna Kirillova (Orgel). Ab 22 Uhr luden leise Weihnachtslieder von der Orgel zum Verweilen und Ankommen in der Kirche ein.
Joseph Schnabels „Transeamus“, das Gloria aus Jan Jakub Rybas tschechischer Weihnachtsmesse und Sätzen aus Charles Gounods Messe in C-Dur – sie alle strahlten eine gewisse kindliche Einfachheit und Frische aus. Festlich treten im Schlusschor aus Heinrich Schütz‘ Weihnachtshistorie Sängerinnen und Sänger und Streichinstrumente als zwei Chöre gegenüber. Einen feierlichen Schluss bildete das „Tollite Hostias“ aus Camille Saint-Saёns‘ Weihnachtsoratorium. Mirko Rechnitzer, Chorleiter.
Nicht Erstkommunion, Rorate!
Rückblick zur Entfelder Roratefeier
Nicht Erstkommunion, Rorate!

Beim Anblick des obigen Altarfotos mit so vielen Kindern in Weiss gekleidet, könnte leicht der Eindruck entstehen, als würde man in St. Martin Entfelden die Erstkommunion nicht nur zur ungewohnten Jahreszeit, sondern auch zur ungewohnten Tagesstunde feiern. Nein, am Freitag 12. Dezember um 06.30 Uhr feierten wir nicht Erstkommunion, sondern einen stimmungsvollen und inhaltlich gehaltvollen Rorate-Gottesdienst, für den sich spontan nicht nur sehr viele Minis angemeldet haben. Auch zahlreiche junge Familien mit Kindern nahmen an der Feier teil.

Im Mittelpunkt der Feier standen die drei Heiligen Boten des Advents: Die Heilige Luzia, die Heilige Barbara und der Heilige Nikolaus. Mit allen Drei verbindet sich die hoffnungsvolle Botschaft des Advents: Die Adventszeit ist mehr als das blosse Abwarten des Weihnachtsfestes. Das adventliche Licht ist mehr als bloss eine stimmungsvolle Lichtdekoration. Das adventliche Licht ist Symbol für die Hoffnung, dass Gott in unserem Leben da ist, selbst dann, wenn es einem schwer fällt, noch auf etwas zu hoffen.
In alle Angst und Ungewissheit dürfen wir die Botschaft des Advents bringen, die Hoffnung. Keinen Zweckoptimismus, sondern eine Hoffnung, die alle Angst zu überwinden vermag. Eine Hoffnung, die von keiner irdischen Macht, von keinem politischen Ereignis zerstört werden kann, weil sie in Gott gründet. Im Advent hoffen wir nicht auf irgendetwas, wir gehen nicht einer unbekannten Zukunft entgegen, sondern dem entgegen, der die Zukunft selbst ist.

Die sehr gut besuchte Feier wurde von den Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse mit Ana Behloul mitgestaltet. Die zahlreich anwesenden Mütter und Väter waren sehr stolz auf das besinnliche und souveräne Auftreten ihrer Kinder.

Herzlichen Dank unseren Schülerinnen und Schülern sowie Ana Behloul für die Vorbereitung und die Mitgestaltung dieser eindrücklichen Feier und allen Kindern, die heute so früh aufgestanden sind sowie ihren Eltern für die Unterstützung und Begleitung dabei. Und ein ganz besonderer Dank gilt den Frauen vom Frauenforum für die Vorbereitung der vielen Frühstückspäcklis. Samuel Behloul.
Sterne, Engel, Geschichten ...
Samichlaus besuchte den Entfelder Bastelnachmmittag
Samichlaus beim Entfelder Bastelnachmittag

Am Samstag, 06. Dezember fand unser traditioneller Adventsnachmittag statt. Auch dieses Jahr haben sich viele Kinder für diesen beliebten Anlass unserer Pfarrei angemeldet. Auf dem Programm standen das Basteln der Lichter, Sterne und allerlei Weihnachtsdekoration im Pfarreizentrum und das Erzählen von Weihnachtsgeschichten in unserer bezaubernd schönen Adventsoase.

Und klar, auch dieses Jahr besuchte uns als Höhepunkt des Adventsnachmittags ein besonderer Gast, der Samichlaus mit den drei Schmutzlis und sogar zwei echten Eseln, dem Cherry und Johny. Mit überschwänglicher Freude wurde er von 4 Engelinnen angekündigt, bevor er die Kirche mit seiner Begleitung betrat.



Im gemeinsam gefeierten Gottesdienst bildete sich schnell eine lange Schlange von Kindern, die ein Versli aufsagen wollten. Dies setzte sich auch draussen beim Feuer fort. Der Samichlaus harte geduldig aus und hörte sich Versli um Versli neugierig an und verteilte grosszügig Geschenke.


Und zum krönenden Abschluss des Abends lud der mit Glühwein, Punsch und köstlichem Gebäck reichlich gedeckte Advents-Tisch vor der Kirche die zahlreich anwesenden jungen Familien, Grosseltern und übrige Gäste ein, den Abend im Austausch und Kennenlerngesprächen auszuklingen. Und der Ausklang des Abends ging lange. Dafür sorgte nicht zuletzt auch unser Entfelder «Technikwunder», das Karussell, welches Jung und Alt anzog.


Herzlichen Dank vielen helfenden Händen, die diesen Nachmittag ermöglicht haben: den 40 freiwilligen Helferinnen und Helfern und dem Pfarreiteam St. Martin Entfelden. Kurt Geisseler sei herzlich gedankt für die fotografische Dokumentation dieses schönen Anlasses.
Samuel Behloul
HINWEIS Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem PC oder Laptop.
Herzliche Gratulation Claudia und Pascale!
Wir gratulieren!

Unsere Religionspädagogin Claudia Schläfle und Katechetin Pascale Lenzin haben ihre Ausbildung mit grossem Erfolg abgeschlossen, Claudia am Religionspädagogischen Institut der Uni Luern und Pascale den ForeModula Bildunsgang. Beide haben Ihre Abschlussprüfungen mit Bravour abgeschlossen. Wir gratulieren Ihnen dazu und wünschen viel Erfolg, Freude und Erfüllung sowie Gottes begleitenden Segen in ihrer Arbeit in St. Martin Entfelden. Sie haben sich bereits während ihrer Ausbildung sehr erfolgreich mit ihren Ideen und Kreativität in unsere Pfarreiarbeit eingebracht.
Im Gottesdienst am Sonntag, 7. Dezember, um 10.15 Uhr wurden Claudia Schläfle und Pascale Lenzin für ihre vielfältige Arbeit in unserer Pfarrei offiziell beauftragt.
Im Namen des Pfarreiteams und der Ortskirchenpflege, Samuel Behloul.
Ein Stiller Rückzugsort in hektischer Zeit
St. Martins Adventsoase
St. Martins Adventsoase

Am ersten Advent öffnete unsere Adventsoase 2025 ihre Toren in der Kinderecke der St. Martin Kirche. Als ein stiller Ort in der Hektik des Alltags lädt sie jeweils von 8 bis 20 Uhr Kinder und Erwachsene zum Verweilen ein. Lassen Sie sich von der adventlichen Stimmung verzaubern. Verschiedene Texte, Geschichten und Wegbegleiter zum Mitnehmen laden Sie ein, darüber nachzudenken, was Weihnachten für Sie bedeutet. Besuchen Sie unsere auch dieses Jahr von Monika Egloff und Ana Behloul wunderschön gestaltete Oase, schreiben Sie Ihre Gedanken und Anliegen auf Papiersterne und Karten, legen Sie diese in die Krippe und schenken Sie sich einige Momente der Ruhe und des Innehaltens.
Advent im Alltag
Ökumenische Adventsfeier des Frauenforums
Advent im Alltag – Ökumenische Feier des Frauenforums

Gleich zu Beginn der diesjährigen Adventszeit, am 1. Dezember, kamen zahlreiche Frauen zur oekumenischen Adventsfeier des Frauenforums Entfelden für eine kurze Auszeit aus dem Alltag. Wir machten uns Gedanken zum Advent – die Zeit des Wartens, der Inspiration, der Besinnung und der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.
Wie nehmen wir die adventliche Zeit in unserem Alltag wahr, die von Geschenkekauf, Zeitnot, Nüssli und Schoggi geprägt ist. Ist doch der Advent ursprünglich die Zeit des Fastens und der Busse: Busse in Form von Umkehr – eine Veränderung der Lebenseinstellung und sich dadurch zu Gott hinbewegen. Und Fasten in Form von auf Essen, Genussmittel verzichten und so zu sich zu kommen, um sich auf Gott auszurichten für ein Leben in Tiefe.
Wir stimmten uns mit Gesang, Texten und Impulsen auf die bevorstehende Adventszeit ein, um uns nicht im Alltag zu verlieren und wir mit besinnlichen und sinnlichen Momenten Oasen der Ruhe finden mögen.
Im Anschluss an die Feier in der Kirche ging es zum mit Liebe vorbereiteten Apéro im Pfarreizentrum hinunter. Bei Grittibänz, Nüssli und Mandarinli kamen wir in guter Gemeinschaft rege ins Gespräch und tauschten uns aus.
Herzlichen Dank allen, die zum grossen Gelingen dieses Adventsanlasses beigetragen haben.

Entfelder Advents-Dörfli
St. Martins Adventsoase öffnet ihre Toren
Entfelder Advents-Dörfli

Dieses Jahr gibt es eine Besonderheit in unserer Adventsoase zu entdecken: Das Entfelder Advents-Dörfli.
In diesem kleinen Dorf schläft in jedem Häuschen ein Stück Weihnachtszauber.
Wecke jeden Tag nur ein Häuschen, dam mit dem richtigen Datum geschmückt ist – sonst verschläft der Zauber seine schönste Zeit. Und wenn das Häuschen heute schon leer ist, hab Geduld und freu dich – vielleicht hast du an einem anderen Tag Glück.
Ein "Technikwunder" in St. Martin Entfelden
St. Martins Minis feierten Weihnachten
St. Martins Mini-Schar feierte ihr Weihnachten

Die Ministrantinnen und Ministranten der St. Martins Minischar feierten am 1. Advents-Sonntag, 30. November ihr Mini-Weihnachten. Die 40 angemeldeten Mädchen und Buben starteten um 10.15 Uhr mit dem Gottesdienst. Nach der eindrücklichen Eucharistiefeier mit Dr. Peter Schmid, genossen die Minis und die zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher das Apéro der Gruppe Gemeinschaft mit Lebkuchen, Punsch und Glühwein. Parallel dazu verkauften Jugendliche Adventskränze, welche sie mit der Frauengemeinschaft der Hl. Katarina der Katholischen Mission der Kroaten Aargau gemacht haben.

Das eigentliche Highlight dieses Jahr war das vor dem Pfarreizentrum aufgestellte Karussell, welches die Minis mit grosser Freude, aber auch Verwunderung, bestiegen. Schnell bildete sich eine aus Jung und Alt bestehende Schlange vor diesem im digitalen Zeitalter etwas museal anmutenden Technikwunder, welches mit der Pedalo-Kraft der zwei Velos angetrieben wird. Nach dem anschliessenden Mittagessen im Pfarreizentrum ging es los mit einem Filmdreh im Rahmen eines Wettbewerbs. Wir sind jetzt schon auf die Ergebnisse dieses Projektes sehr gespannt.

Für die Organisation und die Durchführung dieses schönen Anlasses gilt herzlicher Dank der Minileiter Giulia Hofer, Minipräses Claudia Schläfle, dem Sakristan Tomi Nevistic, den Eltern, die Kuchen gebacken und bei der Zubereitung des feinen Mittagessens mit grossem Engagement dabei waren. Samuel Behloul.

Das JA zu Gott. Nur die halbe Wahrheit?
Entfelder Firmfeier 2025
Das JA zu Gott. Nur die halbe Wahrheit?

Am Sonntag, 16. November um 10.15 Uhr empfingen 18 junge Menschen aus unserer Pfarrei in einer eindrücklichen Feier das Sakrament der Firmung durch den Domherr Dr. Peter Schmid. Die Firmanden haben sich nicht nur mit grossem Engagement in die Vorbereitung der Gottesdienstfeier eingebracht. Auf beeindruckende und jugendlich entspannte Art und Weise waren sie als Lektorinnen und Lektoren aktiv beteiligt an der Gestaltung der Firmfeier.
Musikalisch und gesanglich wurde die Feier, von der ehemaligen ESC Schweiz Vertreterin (1998 in Birmingham) Gunvor Meyer (ehemals Guggisberg) und ihrem Mann Roland Meyer begleitet. Ihr stilistisch breites Repertoire, das von Skyfall (James Bond) über Leonard Cohens Hallelujah bis hin zum Gospelklassiker Oh happy Day reichte begeisterte Jung und Alt.

Der Firmspender Peter Schmid reflektierte in seinem Predigtwort in einer sehr verständlichen und zugleich beeindruckenden Weise, was es überhaupt bedeutet, wenn junge Menschen im Rahmen ihres Firmaktes JA zu Gott sagen. Es stimmt zwar, so Schmid, dass die Firmung ein Fest des freiwilligen JA zu Gott bedeutet. Dies sei aber nur die halbe Wahrheit. Denn, «Firmung bedeutet auch, dass Gott Ja sagt zu den Firmlingen, wie schon bei ihrer Taufe. Gott sagt noch einmal Ja zu den Firmlingen, die nun bewusst zu ihm Ja sagen.»

Dieses gegenseitige JA, so Schmid weiter, manifestiert sich zwar in einzelnen an sich einfachen kirchlichen Ritualen wie beispielsweise «Ein wenig Wasser über den Kopf» bei der Taufe, «Ein Wort der Versöhnung und alle Schuld ist vergeben» bei der Beichte oder «In einem kleinen Stück Brot» bei der Eucharistie. Diese Einfachheit der Rituale und Worte darf aber nicht über die eigentliche Implikation des JA im Leben eines Christen, einer Christin hinwegtäuschen. Denn nur einmal JA zu sagen als Teil eines schönen Rituals genügt nicht. Auch Menschen, so Schmid, «die sich gern haben, sagen auch nicht nur einmal in ihrem Leben Ja zueinander.»
Die Gemeinschaft, ob zwischen zwei Menschen oder als Glaubensgemeinschaft lebt davon, «dass das gegenseitige Ja immer wieder bestätigt wird», indem die an sich einfach tönende Worte aus dem heutigen Evangelium nach Liebe zu Gott und zum Nächsten im täglichen Leben verfangen – sei es im Glauben, dass wir als christliche Gemeinschaft in der Kommunion mit Christus beschenkt werden oder sei es von Mensch zu Mensch. Ohne diese sich wiederholende Gegenseitigkeit bleibt das JA zu Gott ansonsten eine bloss ritualisierte halbe Wahrheit.

Es wurde viel applaudiert, wunderbar gesungen und gesprochen und viel gedankt in dieser Feier. Dem von vielen Seiten ausgesprochenen Dankesworten möchte auch mich sehr gerne anschliessen. Ich danke allen Mitwirkenden in der Vorbereitung und Durchführung dieses wunderschönen Firmgottesdienstes. Dem Pfarreiteam herzliches Dankeschön für die Organisation des Apéros.
Samuel Behloul
HINWEIS Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem PC oder Laptop.
Teilen – eine Herzensangelegenheit
Patrozinium St. Martin 2025
Teilen – eine Herzensangelegenheit


Am Sonntag, 9. November, durften wir in der voll besetzten St. Martin Kirche das Fest unseres Kirchenpatrons Martin von Tours feiern. «Warum feiern wir Sankt Martin?», fragte eine Schülerin zu Beginn des bereits mit grosser Spannung erwarteten St. Martins Spiels. Ja, warum feiern wir auch heute noch einen ehemaligen römischen Soldaten und späteren Bischof und Mönch, der bereits seit mehr als 1600 Jahren tot ist? Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse gaben in kreativ-spielerischer Weise und mit beeindruckendem Engagement unter der Leitung von Pascale Lenzin, Barbara Herzog und Bruno Curty die Antwort auf diese Frage.

In 4 szenischen Darstellungen des vor dem Altar ausgeführten Theaterstücks über das Leben des Hl. Martin durften wir anschaulich erfahren, dass in der Lebensgeschichte unseres Patrons die Botschaft Jesu von der geteilten Nächstenliebe ihren wesentlichen Ausdruck findet: Der Hl. Martin hat nicht nur seinen Mantel geteilt. Er hat vor allem sein Herz geteilt. Martin beschenkte den frierenden Bettler nicht nach dem Motto: Da hast du es und lass dich nie mehr wieder blicken! Nein, Martin fühlte sich vom Elend des bedürftigen Menschen im Herzen tief berührt. Sein Teilen war eine Herzensangelegenheit. Und auch heute warten Viele auf einen Martin, der mit ihnen teilt. Dabei geht es eben nicht nur um Materielles, sondern auch darum, für andere einfach da zu sein – mit ihnen Zeit, Verständnis, Freundschaft und gutes Wort zu teilen, egal ob Gross oder Klein.

Musikalisch wurde die Patroziniumsfeier umrahmt von unseren beiden Chören, dem St. Martins Kirchenchor und den St. Martins Singspatzen. Ein wunderschöner Ausdruck des generationenverbindenden Pfarreilebens unserer Pfarrei.
Auf Einladung der Gruppe Gemeinschaft fand die Feier in der Kirche ihren Nachklang im Chilbi-Apéro im Pfarreizentrum.

Herzlichen Dank allen helfenden und sich grossherzig engagierenden kleinen und grossen Händen in unserer St. Martin Pfarrei.
Für das Pfarreiteam,
Samuel Behloul
Es ist doch Halloween!?
Familienkino-Premiere in St. Martin Entfelden
Es ist doch Halloween! Familienkino-Premiere in St. Martin Entfelden

Im Vorfeld unseres über soziale Medien beworbenen und ökumenisch organisierten Kino-Abends im Pfarreizentrum der katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden gingen die Meinungen der Eltern betreffend Timing etwas auseinander. Der Freitag, 31. Oktober, das ist doch Halloween!, meinten die Einen. Die Anderen wiederum unterstrichen gerade die Richtigkeit der Entscheidung. Ein Kino-Abend und dazu noch mit einem Film zum Leben Jesu, bessere Alternative zur Halloween kann es gar nicht geben.

Und in der Tat, der Martins Saal im Pfarreizentrum war kurz vor 19 Uhr voll. Familien mit Kindern, Jugendliche und sogar einige Senioren machten es sich gemütlich, mit Popcorn, Zuckerwatte und Getränken in den Händen. Der Animationsfilm «Der König der Könige» der auf eine unterhaltsame und dennoch tiefgründige Weise die verschiedenen Stationen aus dem Leben Jesus beleuchtet, beeindruckte Gross und Klein.

Herzlichen Dank allen, die zum grossen Gelingen dieses ersten und sicherlich nicht des letzten Kino-Abends beigetragen haben: den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die fleissig die Zuckerwatte- und Popcorn-Maschine beim Ansturm von gut 140 Leuten bedient haben und den technischen Support lieferten. Der besondere Dank gilt aber beiden Organisatorinnen des Kino-Abends, Manuella Koller von der ref. Kirchgemeinde Oberentfelden und Ana Behloul von der kath. Pfarrei St. Martin Entfelden.
Samuel Behloul
Entelder Erstkommunionkinder auf dem Bauernhof
Kurzer Rückblick
Entfelder Erstkommunionkinder auf dem Bauernhof

Mit 27 Kindern verbrachten wir am Samstag, 25. Oktober einen grossartigen Nachmittag auf dem Bauernhof. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Katechetin Vroni Peterhans vor Ort, die es mit viel Engagement schaffte, die Vorfreude der Kinder auf ihre Erstkommunion zu wecken.
Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens.» «Aus vielen Körnern gibt es Brot, aus vielen Trauben gibt es Wein, aus vielen Menschen wird Gemeinschaft.»

Zu diesem Thema durften die Kinder Körner malen, Brot backen, Trauben ernten, Trauben pressen und selbst zum Sämann werden. Die Kinder lernten viel Wissenswertes über einen modernen Bio-Milchbetrieb und sie konnten viele grosse und kleine Tiere streicheln. Nach schnellem Traktorenrennen und lautem Glockengeläute mit grossen und kleinen Glocken durften die Kinder dann ein wohlverdientes Zvieri geniessen.
Die Freude der Kinder war gross, als sie am Schluss die noch warmen selbstgemachten Brötchen mit nach Hause nehmen durften. Vollbepackt mit vielen schönen Erinnerungen machten wir uns auf den Heimweg. Ein wirklich sehr gelungener Nachmittag für die Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion.
Pascale Lenzin, Katechetin.

Die St. Martins Zwölf
Entfelder Mini-Aufnahme 2025
Entfelder Ministranten-Aufnahme 2025


In einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 19. Oktober, um 10.15 Uhr wurden mit grosser Freude und Dankbarkeit 12 neue Minis in die St. Martins Mini-Schar aufgenommen. Joysi, Devin, Mihir, Josef, Mattia, Lulia, Naisha, Jonas, Noela, Amélie, Noel und Henry wurden einzeln beim Namen aufgerufen, um nach vorne zum Altar zu kommen. Stellvertretend für alle neuen Minis wurde ein Gebet gesprochen, den Mini-Dienst mit Freude zu erfüllen. Anschliessend kleideten 12 bisherige Minis die neuen ein, und sie empfingen den Segen. Reichlich beschenkt nahmen sie nun als Teil der Schar im Altarraum Platz, um der musikalischen Überraschung, dem Gitarrenspiel des älteren Ministranten Luis Herzog, zu lauschen. Er widmete seinen musikalischen Beitrag den 12 neuen Minis, zu denen auch sein Bruder gehört.
Es ist für die Pfarrei St. Martin eine grosse Freude und ein Segen, eine so zahlreiche Mini-Schar zu haben. Die Pfarrei wünscht den 12 Neuen den Zauber des Anfangs und viel Begeisterung sowie Ausdauer.

Die festliche Feier bot auch einen würdigen Rahmen, um sich von vier bisherigen Minis zu verabschieden, die über Jahre zuverlässig, treu und verantwortungsvoll Mini-Dienst geleistet haben. Ein grosses Dankeschön an Milena und Elena Silvestri und Lukas und Emma Vanvitelli und Gottes reichen Segen für ihren Lebensweg.
Der nun 50-köpfigen St. Martins Mini-Schar ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz das ganze Jahr hindurch und weiterhin viel Freude miteinander.

Herzlichen Dank dem Pfarreiteam und dem Vorstand des Frauenforums für die Vorbereitung und das Servieren des Apéros und Kurt Geiseler für das Fotografieren.



Zu Besuch im geschichtsträchtigen Surbtal
Auf den Spuren jüdischen Lebens im Surbtal

Am Sonntag, 28. September, lud die Gruppe Kreaktiv zu einem Rundgang in Endingen mit der Besichtigung der Synagoge und des ältesten israelitischen Friedhofs der Schweiz ein.
Als die älteste nichtchristliche Religionsgemeinschaft in der Schweiz umfasst das Judentum heute ca. 20’000 Mitglieder (0,4% der Gesamtbevölkerung). In der langen Geschichte der Jüdinnen und Juden in der Schweiz, die sich bis in die Zeit der Antike zurückverfolgen lässt, nehmen zwei Aargauer Dörfer, Endingen und Lengnau, einen besonderen Platz ein. Bis ins 19. Jahrhundert waren nämlich die beiden Dörfer die einzigen Orte in der Schweiz, an denen sich jüdische Menschen seit Beginn der Neuzeit dauerhaft niederlassen durften. Auch heute kommt diesen beiden Orten eine besondere Bedeutung zu: Der 1710 eingerichtete jüdische Friedhof in Endingen ist der älteste noch genutzte jüdische Friedhof der Schweiz. Neben dem Friedhof gibt es auch eine Synagoge, die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde.

Unter fachkundiger Führung durften 22 Teilnehmende nicht nur interessante, sondern vor allem viele unbekannte Details aus der bewegten Geschichte der jüdischen Minderheit in der Schweiz und ihrem langwierigen und politisch herausfordernden Weg zur anerkannten religiösen Gemeinschaft erfahren.

Herzlichen Dank der Gruppe Kreaktiv für die Organisation und Durchführung dieses lehr- und ertragreichen Tagesauflugs in den geschichtsträchtigen aargauischen Surbtal.
Samuel Behloul.
«Gott ist nicht berechnend»
Entfelder Bettagsfeier 2025
«Gott ist nicht berechnend.» Rückblick zur Entfelder Bettagsfeier 2025

Zur diesjährigen ökumenischen Gottesdienstfeier zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag versammelten wir uns am 21. September in der katholischen Kirchen St. Martin Entfelden. Die von Jung und Alt sehr gut besuchte Feier wurde gestaltet von den beiden Pfarrern der ref. Kirchgemeinden Ober- und Unterentfelden, Andy Wahlen und Peter Raich, dem Pfarrer der Syrisch-Orthodoxe Gemeinde Entfelden, Michael Azziz, von Ana Behloul, Pfarreiseelsorgerin und Samuel Behloul, Pfarreileiter der Katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden sowie von den Schülerinnen und Schülern der 4./5. Klassen von Ana Behloul.
Der Dank-, Buss- und Bettag ist uns alljährlich der Anlass, staunend zu erfahren, dass unser kleines und schwaches Leben seinen Sinn in Gott selber haben darf. Und mögen wir uns von Gott noch so sehr entfremden, für Gott sind wir nie Fremde. Er lässt uns unsere eigenen Wege gehen, aber selbst in grösster Not und im tiefsten Fall bleibt die Möglichkeit zur Umkehr offen. «Umkehr. Zurück ins neue Leben.» Das war auch die thematische Ausrichtung der diesjährigen Entfelder Bettagsfeier. In seinem Predigtwort zur Geschichte vom verlorenen Sohn (Lk 15, 11-22) zeigte Pfr. Andy Wahlen mit kontrastierenden Bildern die menschliche Logik und den Umgang Gottes mit menschlichem Scheitern. Drei äussert unterschiedlichen Charaktere stehen im Mittelpunkt einer dramatischen Familiengeschichte: ein Sohn, der als Lebemann mit seinem Erbteil zunächst auf hohem Fuss lebt, um schliesslich ganz tief bei den Schweinen zu landen; ein Vater, dessen grenzenlos verzeihende Liebe den fleissigen, sparsamen und verantwortungsbewussten zweiten Sohn regelrecht vor den Kopf stösst. Man kann sich, so Andy Wahlen in seiner Predigt, zunächst schnell in die Gefühlswelt jeder dieser Akteure hineinversetzen, bis auf den Vater vielleicht. Denn so, wie er mit dem Leichtsinn und dem letztendlich abgrundtiefen Scheitern seines jüngeren Sohnes umgeht, das irritiert gewaltig. Auch uns heute, 2000 Jahre danach. Und zugleich stellt uns jeder der drei Charaktere aus dieser bildstarken biblischen Geschichte vor die Frage, wie würde ich in einer solchen Situation handeln, sei es als jüngerer oder als älterer Sohn oder sei es als Vater.
Der jüngere Sohn ist ein Sinnbild für Verfehlungen und Abstürze, wie sie typisch für ein menschliches Leben sind; Er steht aber auch für Einsicht und Reue, für das Wiederaufrichten, für den Neubeginn. Der Vater wiederum verkörpert Gottes Barmherzigkeit, über alle Denkzwänge und Massregelungen hinweg. Und der ältere Sohn? Das ist die gewohnte Logik unseres menschlichen Denkens – Zurechtweisung, Schuldzuweisung, rein berechnendes Denken.
Gott ist nicht berechnend, Gott ist barmherzig. Er ruft uns zur Umkehr, und zwar nicht um uns zu massregeln, sondern um uns neu aufzurichten und uns zu zeigen, dass selbst in grösster Not und nach dem tiefsten Fall die Möglichkeit zur Umkehr und zum neuen Leben besteht. Bettag, auch als Busstag, soll uns daran erinnern, was der eigentliche Schlüsselbegriff unseres christlichen Glaubens ist – die Barmherzigkeit. Denn, so Andy Wahlen in seiner Predigt: «Unser himmlischer Vater will nicht, dass wir ins Gericht kommen und dort zugrundegehen, er will, dass wir gerettet werden. Er ist ein gnädiger Gott, der uns bedingungslos annimmt, er fragt nicht lange: „warum hast du das angestellt?“ Er sagt: „Ich habe dich gern und will dir vergeben.“ Die einzige Bedingung, die er stellt, ist, dass es uns wirklich leid tut und dass wir ihn um Vergebung bitten und sein Angebot der Vergebung annehmen. Der Vater läuft uns damit nicht nach, er will sich uns nicht aufdrängen. Aber er freut sich, wenn wir zu ihm umkehren wie der Jüngling, eben Busse tun.»
Bettag, auch als Busstag, soll uns daran erinnern, was der eigentliche Schlüsselbegriff unseres christlichen Glaubens ist – die Barmherzigkeit Gottes. Diese ist aber nicht dadurch bedingt, dass wir gute Werke tun. Ihre einzige Bedingung ist, dass wir unsere Verfehlungen bereuen und Busse tun, d.h. umkehren. Und wenn wir das tun, «passiert das gleiche, wie mit dem verlorenen Sohn: Der Vater macht ein riesiges Freudenfest, er freut sich mit uns, dass wir befreit worden sind und gibt uns das auch zu spüren.»

Der Dank- Buss- und Bettag fällt jedes Jahr zeitlich auch in die Schöpfungszeit, die vom 1. September bis zum 4. Oktober stattfindet. In diesem Zeitraum wird jeweils auch das Erntedankfest gefeiert. Und so haben die Schülerinnen und Schüler der 4./5. Klasse von Ana Behloul in sehr eindrücklicher Weise die Fürbitt- und Dankgebete gestaltet. Sie luden die Gottesdienstteilnehmende mit ihren Texten, die sie im Religionsunterricht vorbereitet haben, dazu ein, solidarische Menschen zu sein, die miteinander teilen und dankbar sind für die Gottes Schöpfung. «Egal woher man kommt, welche Sprache man spricht, ob man dunkle oder helle Haare hat. Alle Menschen sind die Kinder des einen und des gleichen Gottes.» – so das Abschlussgebet zu den Fürbitten der Schülerinnen und Schüler, zu dessen Abschluss sie die gesamte Gottesdienstgemeinschaft einluden, sich die Hände zu reichen und gemeinsam das Vater Unser Gebet zu beten.

Die diesjährige Bettagsfeier wurde gesanglich und musikalisch vom St. Martin Kirchenchor gestaltet. Im Gesang fühlten wir uns über Konfessions-, Sprach- und Kulturgrenzen im christlichen Geist vereint. Und ebenso in Gebeten, sei es im Lob der Dreifaltigkeit auf Aramäisch oder im Vater unser, waren wir eine christliche Familie – betend und dankend in der Nachfolge Jesu, der uns zur Umkehr ruft.

Beim interkulturellen und reichhaltig aufgedeckten Apéro im Pfarreizentrum wurden die Stühle fast schon zu knapp in Anbetracht der erfreulich grossen Besucherzahl. Jung und Alt fühlten sich sichtlich wohl und blieben weit über die Mittagszeit hinaus im Austausch und Gesprächen zusammen.
Herzlichen Dank allen, die in verschiedener Weise zum Gelingen des diesjährigen ökumenischen Bettages beigetragen haben. Besonderer Dank gilt dabei allen Bäcker*Innen und Köch*Innen für das Zubereiten der köstlichen Apéro-Speisen und der Gruppe Ökumene für den gesamten Service. Samuel Behloul



Verreinsreise 2025
Kirchenchor St. Martin Entfelden

Vereinsreise des Kirchenchors St. Martin
Bei schönstem Wetter erreichen wir Freiburg i. Breisgau und geniessen die Aussicht vom Schlossberg auf die Altstadt oder das Morgenkonzert im Stadtpark. Pünktlich vereinen wir uns im Heilig Geist Stüble zum leckeren Mittagessen. Mit ein wenig Weingeist führt uns nun unser Dirigent Mirko und seine Frau Magdalena durch das Nachmittagsprogramm. Zuerst durch die dunklen Gänge, aber mit wunderbar farbigen Fenstern, des berühmten Münsters. Anschliessend durch verschiedene Altstadtgassen zum Martinstor
Am schwarzen Kloster lassen sich die alten Türen durch die alten Schlüssel nur schwer und mit viel Geduld öffnen. Doch dann – als Überraschung – ein kleines Konzert auf der Harmonium-Orgel von Mirko. Herzlichen Dank!
Mit einem Zvieri verabschieden wir uns von unserem Dirigenten und seiner Frau Magdalena und treten die Heimreise im 50 Platz Car an – da wäre auch für Dich noch ein Platz frei….
J.W.



Es war einfach super
Rückblick Nationales Minis-Fest 2025
Es war einfach super!

Die Bilder sprechen für sich, wie viel Spass wir hatten! Es war einfach super!
Denn das Mini-Fest 2025 in St. Gallen ist bereits wieder Vergangenheit. Das alle 4 Jahre stattfindende Fest für Minis war dieses Jahr gekennzeichnet durch die farbigen T-Shirts in Regenbogenfarben, die es zu einem bunten Anlass für einige Tausend Minis aus der ganzen Deutschschweiz machten. Auch wir von der St. Martins Mini-Schar Entfelden waren mit einer unternehmenslustigen und aufgestellten Gruppe Teil davon. Unzählige Ateliers bescherten uns einen spassigen und abwechslungsreichen Tag. Unsere Top 3 Highlights waren: Seilpark (mal nicht im Wald), die Hüpfburg mit dem Drehbalken (wer nicht hüpft wird weggefegt) und das Schönschrift-Atelier mit einer alten Bibelschrift.

Es war ein tolles Fest mit vielen Helfenden, die für einen bestens organisierten Anlass sorgten und all den Minis unzählige Erinnerungen ermöglichten.
Mit vielen wunderbaren Eindrücken und Erlebnissen kehrten wir dankbar, glücklich und müde nach Hause zurück.
Claudia Schläfle, Mini-Präses St. Martin Entfelden.


"Carpe diem!"
60+ Reisewoche 2025
Carpe diem!

„Nutze den Tag und vertraue so wenig wie möglich auf den nächsten“! So die wörtliche Übersetzung des bekannten lateinischen Spruches „Carpe diem!“, der dem römischen Dichter Horaz (63 v. Chr. – 14. n. Chr.) zugeschrieben wird.
Für die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der diesjährigen Ferienwoche 60+ Oberentfelden und ihre Begleitung, Pfr. Andy Wahlen von der ref. Kirchgemeinde Oberentfelden und Samuel Behloul, Pfarreileiter von St. Martin Entfelden, wurde der obige Spruch fast schon zu einer Schicksalsfrage der gesamten Woche. Die Wetteraussichten für die Ferienwoche vom 25. bis zum 31. August am Lago Maggiore sahen nämlich alles andere als ermutigend aus. Die verschiedenen Wetter-Apps auf den Smartphones wurden wie ein Orakel beschworen. Sie alle zeigten das Gleiche: Dienstag wird der einzig schöne, sommerlich warmer Tag der Woche, die restlichen Tage versinken im Regen.

Und tatsächlich, der Dienstag war ein prächtiger Tag. Und wir nutzten und genossen ihn in vollen Zügen – mit der Schiffsfahrt auf dem Lago Maggiore, vorbei an bezaubernd schönen Ortschaften wie Stresa oder Santa Katarina und dem Besuch der traumhaft schönen Boromäischen Inseln Isola Bella und der Isola dei Pescatori. Die restlichen Tage, die wettermässig eher durchwachsen waren, wurden geschickt genutzt, mit dem Besuch des Wochenmarktes in Sesto Calende, der Schiffsfahrt zu der märchenhaften Isola San Giulio auf dem Lago Orta, dem Besuch auf dem Sacro Monte, den Entdeckungs-Spaziergängen in der Umgebung unseres Hotels in Ispra und vielen Gesprächen. Zur geistig-spirituellen Nahrung wurden jeden morgen Andachten gefeiert, mit Gesang und den Betrachtungen zu den „Ich-bin-Worten-Jesu“ aus dem Johannes Evangelium, die Andy Wahlen und Samuel Behloul abwechslungsweise vorbereitet haben.

Mit unzähligen Eindrücken und erfüllt von Dankbarkeit für eine reibungslos verlaufene Reisewoche kehrten wir am Samstagnachmittag wohlbehalten und etwas müde, aber auch mit viel Italianita im Herzen zurück nach Hause.
In Kürze folgt hier ein ausführlicherer Bericht.
Samuel Behloul
"Wir kommen wieder...!"
Schuleröffnungsgottesdienst 2025
Wir kommen wieder…!
Rückblick zum Schuleröffnungsgottesdienst 2025
Am Sonntag, 24. August 2025 war es wieder soweit. Unter dem Motto mit den Worten aus dem Psalm 91 «Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf deinem Weg» feierten wir in der bis in die letzten Reihen besetzten St. Martin Kirche unseren beliebten Segnungs-Gottesdienst zum Start ins neue Schuljahr. Mit dem Eintritt in den Kindergarten und in den Schulalltag beginnt für die Kinder und für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Damit dies gut gelingen kann, baten wir Gott um seinen begleitenden Segen. Das Besondere am diesjährigen Segnungsgottesdienst war, dass wir ihn zusammen mit Pater Niko Leutar und den Gläubigen der kroatischen katholischen Mission Aarau gefeiert haben. Unser Kinderchor «St. Martins Singspatzen» haben mit ihrem beherzten Gesang die Feier musikalisch wunderbar umrahmt.
Herzlichen Dank allen, die zu dieser denkwürdigen Segnungs- und interkulturellen Begegnungs-Feier mit gut 300 Teilnehmenden beigetragen haben. Beim anschliessenden interkulturellen Apéro mit vielen kroatischen und Schweizer Spezialitäten kam es zu vielen Begegnungen, Kennenlerngesprächen und spontanen Begeisterungsbekundungen. Eine davon war, Wir kommen wieder…!
Samuel Behloul
Mit Gott im Alltag
Tag der Begegnung 2025. Kurzer Rückblick
Tag der Begegnung 2025. Kurzer Rückblick
Am Sonntag, 17. August fand im Alterszentrum Zopf der traditionelle Tag der Begegnung statt. Der ökumenische Gottesdienst zum Thema «Mit Gott im Alltag» feierten wir mit dem Akkordeonorchester Oberentfelden-Schöftland und mit der katholischen Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul sowie Sozialdiakonin Manuela Koller von der Reformierten Kirchgemeinde Oberentfelden.
In ihrer eindrücklichen Predigt nahm Ana Behloul Bezug auf Matthäus 9, 36: "Als Jesus die Menschenmenge sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft, wie Schafe, die keinen Hirten haben."
Müde und erschöpft. So erfahren wir uns oft in unserem Alltag. Jedes von uns hat seine ganz persönlichen Lasten zu tragen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Bei den einen sind es die ganz täglichen Sorgen, bei den anderen wiederum die unerwarteten Schicksalsschläge, Krankheiten, Trauer, allerlei Verluste und Manches mehr. Jesus wird uns im Matthäusevangelium in 9, 36 als derjenige geschildert, der die Last unseres Alltags mitträgt. Dabei geht es nicht um blosses Verständnis, nein, Jesus leidet mit, er trägt mit. In seiner Menschwerdung hat Gott sich mit uns Menschen so weit solidarisiert, dass er die Last des menschlichen Alttags auf sich genommen hat. Er kam mitten in unser Leben hinein, bereit die Last des Lebens zu tragen. Eine grossartige Botschaft. Denn, wir haben nicht einen kleinlichen Gott, sondern einen Gott, der unser ganzes Leben in seinen Händen hält. So dürfen wir auch wir gläubig bekennen, dass die Worte aus dem Matthäusevangelium auch für uns lebendige Wahrheit sind: "Als Jesus die Menschenmenge sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft, wie Schafe, die keinen Hirten haben."
Musikalisch wurde die Gottesdienstfeier und das gesamte Fest vom Akkordeonorchester Oberentfelden-Schöftland stimmungsvoll umrahmt. Und auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, am reichhaltigen Getränke- und Speisenbuffet. Herzlichen Dank der Leitung des Alterszentrums Zopf für die Organisation dieses schönen Begegnungsanlasses.
Zirkusfieber in Entfelden
Ein ökumenisches Spektakel der Superlative
Zirkusfieber in Entfelden! Ein ökumenisches Spektakel der Superlative

Drei Jahre akribische Planung der Sozialdiakonin und Projektleiterin Manuela Koller und des ökumenischen Projektteams von den reformierten Kirchgemeinden Ober- und Unterentfelden und der katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden gipfelten in einer unvergesslichen ökumenischen Zirkuswoche in Entfelden, die alle Erwartungen übertraf! Ein Gemeinschaftsprojekt der Reformierten Kirchen Oberentfelden und Unterentfelden sowie der Katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden brachte über 100 Kinder und Dutzende freiwillige Helferinnen und Helfer zusammen, um unter dem original Zirkuszelt und der grossartigen Unterstützung von Circus Luna unvergessliche Momente zu erleben.
Jeden Tag wurden über 140 köstliche Mahlzeiten vom Alterszentrum Zopf in das katholische Pfarreizentrum von St. Martin Entfelden geliefert, wo alle Beteiligten sich mit neuer Energie für die Proben gestärkten haben. Die reibungslose Zusammenarbeit mit der Schule und der Gemeinde trug massgeblich zum Erfolg bei.
Awuch die mediale Aufmerksamkeit war gross. Die Aargauer Zeitung berichtete begeistert über das einzigartige Vorhaben. Hier der Bericht.
Ein besonderes Highlight war das «kleine Entefest» am Freitag, bei dem lokale Vereine wie die Sanität Entfelden-Muhen, der Cevi Entfelden, der Simama Gospelchor und das Akkordeonorchester mitwirkten und mit ihren Köstlichkeiten von salzig bis süss für ausgelassene Zirkusstimmung sorgten. Der Geruch von Zuckerwatte und Popcorn und die fröhlichen Klänge des Akkordeons behrüssten alle grossen und kleinen Gäste.
Der Höhepunkt der Woche waren zweifellos die zwei restlos ausverkauften Vorstellungen, bei denen die jungen Artistinnen und Artisten unter tosendem Applaus ihr Können präsentierten. Es war ein bewegender Beweis für den Zusammenhalt und das Engagement, die in diesem Projekt steckten. Ein riesiger Dank gilt allen, die dieses unvergessliche Erlebnis möglich gemacht haben: den engagierten Minileitenden Teenagern, allen Helferinnen und Helfern, den beteiligten Kirchen, der Gemeinde, der Schule und den mitwirkenden Vereinen. Das perfekte Wetter und die spürbare Bewahrung und der Segen machten diese Woche zu etwas ganz Besonderem. Dafür gebührt der grösste Dank unserem himmlischen Vater.
Diese Zirkuswoche war nicht nur ein Fest der Artistik, sondern auch ein strahlendes Beispiel für gelebte Ökumene, Gemeinschaftssinn und das Potenzial, das entsteht, wenn Menschen gemeinsam Grosses schaffen. Manuela Koller.

Herzlich willkommen im Team Claudia Schläfle!
Herzlich willkommen im Team Claudia Schläfle!
Wir freuen uns, ab dem 1. August die Religionspädagogin und Jugendarbeiterin Claudia Schläfle in unserem Pfarreiteam neu begrüssen zu dürfen. Claudia Shläfle ist für unsere Pfarrei eigentlich keine Unbekannte, war sich doch während vier Jahren ein sehr engagiertes Mitglied in unserer Ortskirchenpflege.
Sie stellt sich gleich selber vor:
Ich heisse Claudia Schläfle und darf ab dem 01. August 2025 in der Pfarrei St. Martin Entfelden als Religionspädagogin arbeiten und mitgestalten. Während den letzten 4 Jahren habe ich die Ausbildung zur Religionspädagogin am Religionspädagogischen Institut an der Uni Luzern absolviert. Hinzu kam seit Sommer 2023 die Praxistätigkeit im Pastoralraum Brugg-Windisch, um wertvolle Arbeitserfahrungen zu sammeln.
Mit meinem Mann und unseren beiden Kindern im jungen Erwachsenenalter wohne ich in Oberentfelden. In meiner Freizeit gehe ich gerne ins Zumba, bin in der Natur wandernd, velofahrend oder auch ganz gemütlich spazierend unterwegs und man trifft mich hin und wieder auch beim Fussballplatz als Zuschauerin an. All diese Aktivitäten machen mir mit Familie, im Freundeskreis und in Gesellschaft noch viel mehr Freude. Daneben geniesse ich besonders auch die ruhige Zeit mit kreativer Bastelarbeit oder Lesen.
Ich freue mich, Sie bei verschiedenen Anlässen der Pfarrei kennenzulernen, mit Ihnen unterwegs zu sein, gemeinsam den Glauben feiern und Gott im Leben zu entdecken.
Das Feuer ist bereit!
Sommerhöck 25 des Kirchenchors
Feuer ist bereit! Sommerhöck des St. Martins Kirchenchors

Das Feuer ist bereit! Die Grilladen aufgelegt – jetzt nur noch geniessen!
Das ist das Motto unseres traditionellen Sommerhöck’s, der wieder beim CEVI-Haus Unterentfelden stattfand. Die Sängerinnen waren für das «Drumherum» verantwortlich, das in gewohnter Manier perfekt ausgeführt wurde. So konnten die Grilladen mit den herrlichen Salaten bereichert werden und das Sommer-Znacht wurde zur Gaumenfreude!
Der Schönwetter- Vertrag mit Petrus wurde ebenfalls eingehalten und so durften wir einen wunderbaren lauen Sommerabend geniessen. Dies trug natürlich auch zur guten Stimmung bei, wo viele Gespräche und das Lachen nicht zu kurz kamen. Einmal mehr ist es mir bewusst geworden, dass das «Gesellschaftliche Miteinander« genauso wichtig ist für den Chor, wie das Singen!
Leider konnte unser Dirigent, Mirko und unser Präses, Samuel, den Abend nicht mit uns geniessen. Hoffentlich das nächste Jahr!!
Zur Unterhaltung zwischen Grillade und Dessert, bekamen wir die Aufgabe, anhand von Bildern die entsprechenden Lied-Titel heraus zu finden, was sich gar nicht als allzu einfach erwies. Die Interpretationen der Bilder waren so vielfältig wie die daraus geschlossenen Lied-Titel !! Ja, bekanntlich führen viele Wege nach Rom!! Doch die Jury blieb hart! Vielen Dank für die tolle Idee, Heidi.
Nach getaner Geistesanstrengung konnte nun endlich das ersehnte Dessertbuffet bewundert, aber noch besser, genossen werden.
Herzlichen Dank den fleissigen Händen der Sängerinnen, die uns allen einen super kulinarischen und gemütlichen Abend beschert haben. In diesem Sinne durfte die Präsidentin die Chormitglieder in die verdienten Sommerferien verabschieden, begleitet mit allen guten Wünschen für erholsame Tage. Sie freut sich, alle am 13. August gesund und munter wieder zur ersten Chorprobe begrüssen zu dürfen.
Liebe Grüsse, bleibt gesund, geniesst die wunderschönen Sommertage
Eure Präsidentin Beatrix
Den Bericht mit Fotos können Sie hier herunterladen
"Gott ist vielfältig und flexibel"
Rückblick zum Pfarreifest
Gott ist vielfältig und flexibel

Rückblick zum Pfarreifest St. Martin trifft sich 2025
Am Sonntag, 15. Juni feierten wir unser traditionelles Pfarreifest «Sankt Martin trifft sich». Zugleich wurde auch der Abschluss des Schuljahres für alle Klassen gefeiert. Der sehr gut besuchte Generationengottesdienst wurde auch dieses Jahr interkonfessionell gefeiert – zusammen mit der syrisch-orthodoxen Gemeinschaft, deren zahlreiche Angehörige auch in Ober- und Unterentfelden wohnen.
Unser Pfarreifest fand zugleich am Dreifaltigkeitssonntag statt. Was bedeutet es, an den einen, dreifaltigen Gott zu glauben, ihn zu feiern und zu ihm zu beten? Was genau kann und soll man sich unter Dreifaltigkeit vorstellen? Die Schülerinnen und Schüler der 4. und der 5. Klasse haben sich im Religionsunterricht mit diesem auch für Theologinnen und Theologen anspruchsvollen Thema auseinandergesetzt. Entsprechend präsentierten sie dazu im Gottesdienst die Ergebnisse ihrer Arbeit im Religionsunterricht – die eigens für das Thema Dreifaltigkeit angefertigten Zeichnungen und aufgeschriebenen Gedanken und Gebete zum dreifaltigen Gott. Die Oberstufenschüler drehten zu diesem Thema einen Kurzfilm zu Joh 16, 12-15 und gingen auf originelle Weise der Frage nach, wie wir uns Gott vorstellen und wie wir von ihm reden können: «Gott ist flexibel und vielfältig», so die Botschaft des Kurzfilms. Wer Gott in der Natur sucht, begegnet ihm als Schöpfer, wer Gott als Freund sucht, begegnet ihm in Jesus und wer Gott im Inneren sucht, spürt ihn durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Und die Schülerinnen und Schüler der 1. und der 2. Klasse brachten anschaulich mit Hilfe von Zeichnungen und mit Worten ihre verschiedenen Anliegen vor Gott – von der Bitte für den gesunden Rücken der Nonna über die Bitte um Siege der eigenen Schulmannschaft bei künftigen Fussballtournieren und guten Familienzusammenhalt bis hin zu der Bitte für Menschen aus dem vom Bergsturz betroffenen Dorf Blatten und für den Frieden in der Welt.
Auch die «St. Martins Singspatzen» gaben ihr Bestes. Jedes der mit viel Herzblut und Hingabe gesungenen Lieder erntete einen stürmischen Beifall und die Singspatzen geizten nicht mit der Zugabe. Im Anschluss an den Gottesdienst feierten wir im Pfarreizentrum und auf unserem Naturspielplatz «St. Martins Arche» weiter – beim feinen Essen vom Grill, und vielfältigem Salat- sowie interkulturellem Kuchenbuffet. Der spezielle Gast beim diesjährigen Pfarreifest war die international preisgekrönte Karikaturistin Agnes Avagyan, die mit ihrem Talent als Live- und Zwei-Hand-Karikaturistin Jung und Alt begeisterte. An dieser Stelle herzlichen Dank unseren Firmlingen für die Unterstützung bei der Verlosung für die Karikatur-Show und beim Buffet-Service.
Grosses Dankeschön allen, die dieses wunderschöne, sehr gut besuchte und gelungene Pfarreifest am Dreifaltigkeitssonntag ermöglicht haben. Samuel Behloul.
Erholsame Ferienzeit!
Erholsame Ferienzeit!

Liebe Pfarreiangehörige
Wo auch immer Sie Ihre Sommertage verbringen, ob in der schönen Schweiz oder in der weiten Welt, so wünschen wir Ihnen eine schöne, erlebnisreiche und erholsame Sommerzeit.
Wir werden uns sehr freuen, wenn Sie, wie bereits letztes Jahr, Ihre zahlreichen Ferien- oder Ausflugserlebnisse mit uns teilen und Ihre Postkartengrüsse an das Kath. Pfarramt Entfelden, Erlenweg 5, 5036 Oberentfelden senden. Die eingegangenen Karten hängen wir gerne in unserer St. Martin Kirche auf.
Das Pfarreiteam und die Ortskirchenpflege wünschen Ihnen allen eine schöne Sommer- und Ferienzeit. Und bis wir uns wieder sehen, möge Gott seine schützende Hand über Sie halten.
Und wir freuen uns jetzt schon auf den Schuleröffnungsgottesdienst am Sonntag 24. August 2024 um 10.15 Uhr. Dieses Mal feiern wir gemeinsam mit der katholischen Kroaten-Mission. Das Pfarreiteam St. Martin Entfelden.
Fronleichnam
Liebeserweis Gottes
Fronleichnam. Liebeserweis Gottes.

« Brot,
das Leben nährt
und das Böse wehrt.
Brot,
das Dunkel klärt
und den Glauben mehrt.
Brot,
das teilen lehrt
und den Hass verzehrt.
Brot, für uns und
für die Welt.
Mit diesem Brot sind wir nun gesegnet,
von unserer Erde ist es genommen,
vom Himmel ist es durchtränkt.
Leib Christi, er selbst es nennt».
Fronleichnam ist das festliche Gedenken an den Hohen Donnerstag, an dem Jesus beim Abendmahl Brot nahm, es teilte und seinen Aposteln gab mit den Worten: Esset alle davon. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Haben wir uns auch schon einmal überlegt, warum Gott gerade Brot wählt, um in ihm uns nahe zu kommen. Wir reden vom täglichen Brot und meinen damit aber alles das, was wir zum Leben brauchen. Brot ist für uns der Inbegriff des Lebensnotwendigen. Damit haben wir bereits die Erklärung, warum Jesus die Gestalt des Brotes gewählt hat, um sich uns Menschen zu schenken. Im Brot sollen wir Jesus
- als den erkennen, den wir für das Leben brauchen,
- als denjenigen, der für uns Inbegriff des Lebensnotwendigen ist.
Jesus selber sagt es uns deutlich in seiner Eucharistierede in Kafarnaum: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben (Joh 6, 51). Die Konsequenz daraus liegt auf der Hand: Genau so, wie das tägliche Brot für uns wertvoll und wichtig ist, genau so brauchen wir auch das Brot Gottes. Am Fronleichnam geht es um die grosse, um die einzigartige Wirklichkeit: Jesus, der menschgewordene Gottes Sohn, schenkt sich uns in der Gestalt des Brotes. Dieses Brot gibt unserem irdischen Leben die Dimension des Ewigen. Jesus Christus, der sich uns im eucharistischen Brot schenkt, wird uns zum Garanten, dass unser Leben nicht einfach im irdischen Tode untergeht und sang- und klanglos ausgelöscht wird, sondern eingehen darf in ein ewiges Leben. Wieder sagt Jesus es uns deutlich: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben (Joh 6, 54).
Gott schenkt sich uns und gibt uns Anteil an seinem eigenen ewigen Leben. Das ist die Botschaft von Fronleichnam. Ein Liebeserweis Gottes gegenüber uns Menschen.
Gott hat uns aber seine Liebe geschenkt, damit wir diese Liebe auch weiterschenken; damit wir gleichsam Brot werden für unsere Mitmenschen. Ganz praktisch heisst das für uns: Dass wir über uns selber, über die eigenen Bedürfnisse und Interessen hinauswachsen, um unsere Zeit und Fähigkeiten auch in den Dienst der Mitmenschen zu stellen. Jede Bereitschaft für unsere Mitmenschen: Jedes auf die Menschen Zugehen, jedes Helfen, Trösten, Aufrichten, auch jedes sich Mitfreuen und Anteilnehmen, jede bereite Offenheit dem Mitmenschen gegenüber bedeutet Brot sein für ihn. Ich glaube, wir verstehen die Botschaft von Fronleichnam. Versuchen wir darum immer wieder über den eigenen Schatten zu springen, damit wir Brot werden für unsere Mitmenschen.
Gesegneten Fronleichnam!
Ana Behloul.
Pfingsten
Verständigung in der globalisierten Welt
Pfingsten – Verständigung in der globalisierten Welt

„Pfingsten, sind die Geschenke am geringsten, während Ostern, Geburtstag und Weihnachten was einbrachten,“ so hat es Berthold Brecht einmal formuliert.
Dieser Satz mag tatsächlich den Umstand umschreiben, dass Pfingsten generell ein schwer verständliches Fest darstellt. Es fehlt ihm z.B. jene vorbereitende Zeit wie der Advent vor Weihnachten oder die Fastenzeit und die Karwoche vor Ostern. Und es gibt keine pfingsttypische Dekoration an und in den Häusern sowie in den Strassen, keine pfingsttypischen Geschenke.
Nichtdestotrotz lässt die Beschreibung des Pfingstgeschehens oder des Pfingstwunders in der Apostelgeschichte an ein modernes Phänomen denken: die Globalisierung. Mit diesem Phänomen verbinden zunächst die meisten Menschen eine eher negative – ja sogar bedrohliche – Entwicklung: globale Migrationsströme, Überfremdung, Klimawandel, Dichtestress, Verlust der kulturellen und religiösen Identität, der nationalen und staatlichen Souveränität.
Gemäss Apostelgeschichte muss auch damals in Jerusalem eine globale Stimmung geherrscht haben. Die Rede ist von «allen Völkern unter dem Himmel»: Juden, Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch Römer, Kreter und Araber.
Neben dieser beeindruckenden Vielfalt scheinen in Jerusalem – ähnlich wie in unserer heutigen globalisierten Welt – auch Verunsicherung, Verständnisprobleme und letztendlich auch Sprachlosigkeit geherrscht haben. Und dies in einem Ausmass, dass Gott selbst sich veranlasst fühlte einzugreifen: Die Jünger Jesus werden mit der Gabe des Heiligen Geistes erfüllt und reden auf einmal so, dass es für alle verständlich wird, über alle Grenzen hinaus.
Es gibt offenbar eine Sprache, die alle verstehen. Das zweite Kapitel der Apostelgeschichte endet mit dem Hinweis, dass infolge des Pfingstereignisses alle, die gläubig wurden, alles miteinander teilten, füreinander sorgten und dadurch beim Volk bekannt und beliebt wurden und die Zahl der Gemeindemitglieder täglich wuchs.
Das Geheimnis von Pfingsten ist offenbar nicht einfach ein Sprachenwunder, bei dem plötzlich alle grammatikalisch korrekt und fliessend eine bestimmte Sprache auf wundersame Weise beherrschen. Die Jünger Jesu verkündeten vielmehr einen Gott, der in Jesus Christus dem Menschen auf Augenhöhe begegnet, mit den Menschen ihren Leidensweg mitgeht und für die Menschen immer da ist. Und dieses Sprechen von einem mitfühlenden, helfenden und solidarischen Gott scheint damals über alle ethnischen und kulturellen Grenzen hinaus auf Anhieb verstanden worden zu sein und ein nachhaltiges Verständigungswunder bewirkt zu haben. Diesen Geist der Verständigung braucht unsere globalisierte Welt mehr denn je.
Dank Pfingsten dürfen wir uns als Christinnen und Christen vom Geist der Gottes Liebe reich beschenkt wissen, und dieses Geschenk auch weitergeben. Pfingsten, sind die Geschenke doch nicht am geringsten. Samuel Behloul.
Christi Himmelfahrt
Aufwertung des Lebens
Christi Himmelfahrt – Aufwertung des Lebens

Himmelfahrt ist nicht gerade das, was uns jeden Tag beschäftigt. Wir erfahren normalerweise unser Leben als irdische Existenz in dieser Welt. Für uns Menschen ist die Erde der eigentliche Ort des Lebens. Hier haben wir unsere Aufgaben, hier wollen wir uns bewähren und unsere Hoffnungen und Träume verwirklichen. Hier erfahren wir unsere Freuden und Nöten. Hier ist unser Leben eingebettet in die Grenzen von Raum und Zeit. Mit der Geburt haben wir das Licht der Welt erblickt und von diesem Tag an zählen wir unsere Lebensjahre bis zu jenem Tag, an dem für uns das Licht dieser Welt endgültig wieder erlischt. Zwischen diesen beiden Tagen, zwischen Geburt und Tod, spielt sich unser Leben ab. Hier hackt nun der Glaube ein und öffnet uns eine ganz andere Perspektive.
Der Glaube an die Himmelfahrt sagt uns, dass unser kleines Leben gar nicht so klein ist, sondern eine viel grössere Dimension hat als nur die irdische Dauer von einigen Jahrzehnten. Himmelfahrt gibt uns die Hoffnung, dass wir einmal die Grenzen von Raum und Zeit übersteigen dürfen, um ihn Gott das eigentliche Leben zu finden.
«Die Welt ist eine Nummer zu klein geraten, um die unendliche Sehnsucht eines Menschen stillen zu können.»
Sind diese Worte des Dichters Kurt Tucholsky nicht die kürzeste Umschreibung dessen, was wir am Fest Christi Himmelfahrt feiern? Mit diesem Feiertag enden die in den Evangelien geschilderten 40 Tage der Erscheinungen des Auferstandenen, endet das irdische Leben Jesu auf dieser Welt. Jesus nimmt Abschied von seinen Aposteln und kehrt heim zu seinem Vater. Im ersten Moment müsste uns dies mit Trauer erfüllen. Jesus verlässt die Welt und wir Menschen sind wieder allein. Eine solche gefühlsmässige Reaktion wäre verständlich, ist aber falsch. So paradox es auch klingt: Himmelfahrt bedeutet nicht Abschied. Ganz im Gegenteil. Himmelfahrt bedeutet grössere Nähe Jesu zu uns Menschen. Wie verstehe ich das? Als Jesus auf der Welt lebte, gehörte er einem bestimmten Volke an. Er lebte in einem bestimmten Land, und sein Leben erstreckte sich über wenige 33 Jahre. Die grosse Welt wurde von Leben Jesu nicht berührt. Dem Leben Jesu waren damit enge Grenzen gezogen. Diese Grenzen aber sind in seinem Sterben gefallen. Durch Tod, Auferstehung und Himmelfahrt gehört Jesus nicht mehr nur einem Volke an, er lebt auch nicht mehr nur in einem Land, sein Leben ist auch nicht mehr eingeengt in historisch fassbare 33 Jahre.
Jesus ist eingegangen in die Unbegrenztheit und Unendlichkeit Gottes. So ist er nun in Gott über alle Grenzen hinweg mit uns verbunden, wie er selber uns versprochen hat: Ich bleibe bei euch, alle Tage bis ans Ende der Welt (Mt 28, 20).
Christi Himmelfahrt ist das grosse Finale im Leben Jesu von Nazareth. Was ganz schlicht und einfach begonnen hat, was in den Augen der Menschen sogar in einem Fiasko geendet hat, findet eine Erfüllung in der Wirklichkeit Gottes. Als Christinnen und Christen sind wir am Fest Christi Himmelfahrt nicht einfach Zuschauende, sondern im buchstäblichen Sinne Mitbeteiligte und Mitbetroffene. Gott ist in Jesus Christus unser Mitmensch geworden, um mit uns den irdischen Lebensweg zu gehen, damit auch wir einmal mit ihm den Weg der Auferstehung und der Himmelfahrt gehen dürfen.
Wo ist uns Menschen eine grössere Hoffnung gegeben als hier?
Ana Behloul, Pfarreiseelsorgerin
St. Martins Singspatzen eröffnen die Vorsynode
St. Martins Singspatzen eröffnen die Vorsynode

Die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau umfasst 150 Mitglieder (sogenannte Synodale). Die Synode versammelt sich zweimal jährlich zu den ordentlichen Sitzungen. Die Gastgeberin der diesjährigen Frühlings-Vorsynode am 27. Mai 2025 war die Pfarrei St. Martin Entfelden. Das Besondere dabei war, dass unser Kinderchor St. Martins Singspatzen mit ihrem Gesang die Vorsynode eröffnete. Der Auftritt stiess auf grosse Begeisterung, so dass die Singspatzen insgesamt drei Lieder mit Zugabe sangen. Für diese wunderbare Einstimmung in die Vorsynode danken wir herzlich unseren Singspatzen unter der Leitung der Pfarreikatechetin Pascale Lenzin.
Herzlichen Dank, Priska Schmid!
Abschluss des Pfarreipraktikums
Priska Schmid schliesst ihr Pfarreiprkatikum in St. Martin Entfelden ab

Das Pfarreipraktikum der Theologiestudentin Priska Schmid in unserer Pfarrei geht leider schon zu Ende. Seit dem Patrozinium im November 2024 hat sie als Praktikantin unter Begleitung von der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul an verschiedenen Anlässen der Pfarrei teilgenommen und auch aktiv mitgewirkt, wie beispielsweise als Geschichtenerzählerin im Advent oder als Helferin beim Palmbinden. Wir danken Priska Schmid für ihr zwar kurzes, aber bereicherndes Mitwirken bei uns. Für ihren weiteren Lebensweg und ihre berufliche Zukunft in der neuen Pfarrei wünschen wir ihr nur das Beste, Gottes reichen Segen und viel Freude und Erfüllung in ihren neuen Aufgabenfeldern.
Wird digitales Geld unser Leben verändern?
Rückblick zum Vortragsabend über den Bitcoin
Wird digitales Geld unser Leben verändern?
Kurzer Rückblick zum Vortragsabend mit Marco Wohler

Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007 entwickelte sich die Idee, ein vor staatlichen Eingriffen geschütztes und von Finanzinstituten unabhängiges Währungssystem zu entwickeln. Das war die Geburtsstunde von Bitcoin, einer dezentral verwalteten, begrenzt vorhandenen und digital vor Fälschung geschützten virtuellen Währung. In den letzten knapp 20 Jahren hat Bitcoin kontinuierlich an Wert und vor allem an Popularität gewonnen. Nicht nur Privatanleger, sondern auch renommierte Fonds, Banken und Unternehmen legen zunehmend Gelder in Bitcoin an. Und dennoch stellt Bitcoin nach wie vor ein höchst kontrovers diskutiertes Thema dar: Für die einen handelt es sich um ein raffiniertes Schneeballsystem, bei dem wenige viel gewinnen und viele alles verlieren. Die anderen wiederum sehen in Bitcoin euphorisch einen gegen jegliche Manipulation und unbegrenzte Vermehrung gesicherten Wertspeicher, eine Art zukünftiges digitales Gold. Aber wie funktioniert eigentlich eine digitale Währung wie Bitcoin? Woraus speichert sich sein Wert, und hat er überhaupt einen faktischen Wert im Vergleich zur Geldwährung und Gold?
Zu dieser Thematik fand sich am 22. Mai ein sehr interessiertes Publikum beim Vortragsabend zum Thema «Bitcoin. Das Gold des 21. Jahrhunderts?» zusammen.
Der Referent Marco Wohler, ein Fachmann für die Cyber-Security und Autor der Buches «Geld verstehen. Bitcoin begreifen» ging in seinem Referat der Frage nach der Funktionsweise unseres Finanzsystems und nach dem künftigen Stellenwert des Bitcoins als digitales Geld in diesem System nach. In gut verständlicher Sprache und mit praktischen Beispielen aus dem täglichen Geldgeschäft erklärte der Referent zunächst die technischen Grundlagen und Funktionsvoraussetzungen von Bitcoin. Im Hauptteil des Referates ging es dann um einen direkten Vergleich zwischen dem Fiatgeld und dem Bitcoin. Bitcoin wird, so das Fazit des Referenten, die Welt in ähnlicher Weise verändern, wie auch das Internet es getan hat. Trotz aller Skepsis, die dem Bitcoin immer noch entgegenschlägt, sieht Marco Wohler seinen künftigen Nutzen vor allem als Wertspeicher und Inflationsschutz, in einer Welt, in der die traditionellen Fiatwährungen als beliebig vermehrbares Gut zunehmend an Wert verlieren. Das grösste Risiko beim Bitcoin besteht immer noch in seiner hohen Volatilität. Daran werde sich vorerst auch in Zukunft zwar nicht viel ändern. Tatsache ist aber, dass immer mehr grosse Investoren und Finanzinstitute mit hohen Summen in den Bitcoin investieren. Gerade am 22. Mai, als unser Vortragsabend zum Bitcoin stattfand, erreichte der Bitcoin seinen höchsten Wert seit seinem Bestehen: über 92’000 Franken. Der kontinuierliche Wertzuwachs dieser digitalen Währung von unter einem Franken im Jahre seiner Entstehung 2008 auf über 92000 Franken in 17 Jahren ist in der Tat bemerkenswert.
Beim feinen Apéro aus der Backstube von Chantal Kupper hatte der Referent lange und geduldig die vielen Fragen der Teilnehmenden beantwortet.
Herzlichen Dank der Gruppe Kreaktiv für die Gesamtorganisation des Vortragsabends. Samuel Behloul
"Katholisch" - eine Herzensangelegenheit!
Stellungnahme von Ana Behloul zur Namensänderung beim Frauenbund
«Katholisch» – eine Herzensangelegenheit
Stellungnahme von Ana Behloul zur Namensänderung beim Schweizerischen Katholischen Frauenbund

Liebe Vorstandsfrauen des SKF
Der Verbandsvorstand des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) hat sich dazu entschieden, einen, gemäss eigenem Bekunden, mutigen Schritt zu unternehmen: das „Katholisch“ aus seinem Namen zu streichen und zugleich „überraschend anders katholisch“ zu bleiben, um unter dem neuen Namen „Frauenbund Schweiz“ fortan ein „offenes Verständnis von katholisch“ zu leben.
Ob dieser Schritt als mutig zu bezeichnen ist, das beabsichtigte Vorhaben des Verbandsvorstandes ist für mich als katholische Theologin und langjährige Pfarreiseelsorgerin allemal überraschend. Dies in zweierlei Hinsicht.
Als Erstes soll die erwähnte Streichung des „K“ aus eigenem Namen ausgerechnet in einer Zeit geschehen, deren innerkirchliche und gesamtgesellschaftliche Entwicklung uns geradezu verpflichten, sich auf jene „katholische“ Willkommenskultur der Urkirche neu zu besinnen, die für die Anfänge unserer Kirche so prägend war: eine sprachlich und kulturell vielfältige Glaubensgemeinschaft, die das heilmachende Erbe Jesu in der Vielfalt des Gottes- und Menschendienstes als einen universalen, für alle offenen Auftrag verstand und ihn als solchen auch lebte. Auf diesen katholischen Ur-Charakter unserer Kirche bereits im Namen neu zu erinnern, sowohl diejenigen, die noch in der Kirche sind, als auch jene, die sich ihr bereits entfremdet haben, ist heute, in Zeiten der wachsenden kulturellen Vielfalt innerhalb der Kirche und der Gesellschaft ein Gebot der Stunde.
Als Zweites wird das «K» in der Argumentationslogik des Verbandsvorstandes bloss auf einen Namen reduziert, der nun mal aus der Zeit gefallen zu sein scheint und nach zeitgemässeren Alternativnamen schreit. Ob man sich für die Streichung oder für die Beibehaltung des „K“ entscheidet, kann und darf nicht zum Ausdruck der „Wahlfreiheit“ werden, wie in Eurem Brief suggeriert. Denn „Katholisch“ ist nicht bloss ein beliebig ersetzbarer Name. Katholisch steht zugleich für das besondere Programm des gemeinsamen Mensch- und Christseins: die Zugehörigkeit zu Christus und die gelebte Universalität seiner Botschaft als Dienst an Menschen und an Schöpfung. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen.
Vor diesem Hintergrund soll man Euch, liebe Verbandsvorstand-Frauen ganz im Sinne des von Euch im Brief zitierten Verses aus dem Mt 7, 16 neben Euren vielen guten Taten weiterhin auch an eurem „K“ erkennen. Zum „K“ zu stehen ist nicht nur ein Ausdruck des Mutes. Im „K“ besteht auch Euer und unser aller Auftrag: Gott und Menschen zu dienen als Herzensangelegenheit.
Ana Behloul
Pfarreiseelsorgerin in der Katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden
St. Martins Minis "united on tour"
Rückblick zum Ausflug in den Europapark
St. Martins Minis «united on tour»

Am Samstag, 17.5.25, fuhr – nach letztjähriger Pause – der Grossteil unserer rund 40-köpfigen Mini-Schar wieder in den Europa Park Rust. Die Vorfreude auf diesen Tag war riesig! Unter dem Segen der Mutter Gottes, ausgesprochen durch Ana Behloul, begab sich unsere Minischar «united on tour», passend zum ESC-Final-Tag in Basel. Erfreulicherweise erlebten wir an diesem besonderen Tag reibungslosen Autobahnverkehr. Unkompliziert und rasch wurden im Bus Kleingruppen gebildet, wer mit wem im Park unterwegs sein wollte und abgemacht, welche Bahnen die Minis als erstes anpeilen würden, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Von den 29 teilnehmenden Minis waren gut die Hälfte ab der 6. Klasse und durften daher den Park ohne erwachsene Begleitung unsicher machen. Die jüngeren Minis waren mit vier Begleitpersonen in kleinen Gruppen unterwegs und kamen so ebenfalls auf ihre Kosten. Via Handys und in einem Chat verbunden, waren wir alle miteinander vereint. Trotz der immensen Grösse des Parks liefen sich immer wieder Gruppen über den Weg und selbst die zuhause gebliebenen Mütter und Väter freuten sich ob unseren vielen Foto-Schnappschüssen, die im Chat auch mit ihnen geteilt wurden. Gemeinschaftliche Freude und Spass waren durch und durch spürbar. Viel zu schnell vergeht die Zeit an solchen Tagen und nur zu gern wären die Minis spontan noch länger im Europa Park geblieben. Unter hohem Adrenalin-Pegel, dies den wilden Bahnen und den Zuckerwatten geschuldet, mit rotglühenden Backen und teils schmerzenden Füssen erzählte sich die für die Rückfahrt wieder vereinte Mini-Schar stolz von den persönlichen Lieblingsbahnen und Highlights, die sie erlebt hatten. Manch einer hat sich selbst überwunden, um zum ersten Mal in die teils sehr hohen und heftigen Achterbahnen zu sitzen. Das Fazit lautete aber einheitlich: «Ich finde, es hat sich gelohnt!». Der Europa Park ist und bleibt für die allermeisten Minis etwas ganz Besonderes. Dass diese Reise für unsere grosse Mini-Schar auch keine Selbstverständlichkeit in der Pfarreikasse darstellt, wurde den Minis auf der Rückfahrt verdeutlicht. Ebenso aber auch die Tatsache, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir uns in St. Martin Entfelden über eine so tolle und engagierte, grosse Mini-Schar erfreuen dürfen, die unsere Gottesdienste in verschiedenen Formen durch ihre Dienste immer wieder bereichert. So gilt es hier, alle Seiten zu verdanken: Die Minis für ihre Einsätze durchs ganze Jahr, wie auch alle Pfarreimitglieder und unseren Pfarreileiter mit unserer Pfarreiseelsorgerin, Samuel und Ana Behloul, die sich für die finanzielle Realisierung dieses Ausfluges immer stark machen. «United on tour» zu sein, hat den Minis überaus viel Freude gemacht. Herzlichsten Dank auch den drei elterlichen Begleitpersonen: Michaela Wagner, Meryem Sevinc und Philip Stadler. Es war toll mit Euch!
Raffaela Santoro Hofer, Mini-Präses.

St. Martins Minis empfangen den Reisesegen
Rückblick zur Muttertagsfeier 2025
«Das cha nur Liebi sy»
Muttertagsfeier 2025

Am Sonntag, 11. Mai durften wir in unserer St. Martin Kirche einen wunderschönen Muttertagsgottesdienst mit über hundert Besucherinnen und Besuchern feiern. Und wir taten es mit Freude und in grosser Dankbarkeit. Denn jede und jeder von uns durfte schon in vielfacher Weise mütterliche Sorge und Liebe erfahren. Im Festgottesdienst, der musikalisch von wunderbarem Gesang des Jodelklubs Aarau umrahmt war und von den Oberstufenschülerinnen und -schülern mitgestaltet wurde, haben wir unsere Familien bewusst dem Schutz Gottes anheimgestellt und baten Gott darum, dass er unsere Mütter und Väter in ihren elterlichen Aufgaben segne.
Herzlichen Dank allen, die in vielfältiger Weise zu dieser Feier beigetragen haben: den vielen Minis, dem Jodelklub Aarau und dem Pfarreiteam für die Organisation des Muttertagsapéros vor der Kirche. Sie alle taten es aus vollem Herzen – ganz im Sinne des Liedes «Das cha nur Liebi sy», welches der Jodelklub im Gottesdienst sang.
12. Mai 2025 | Samuel Behloul.
Habemus papam!
Habemus papam!

© Vatican Media/Romano Siciliani/KNA
Kardinal Robert Francis Prevost ist neuer Papst.
Die Kardinäle wählten am 8. Mai den US-Amerikaner zum 267. Papst. Er wird den Namen Leo XIV tragen. Mit den Worten «Friede sei mit euch» richtete sich das neue Kirchenoberhaupt nach der Wahl an die über hunderttausend auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen.
«Der Papst wird die einzigartige und schwierige Aufgabe fortsetzen müssen, den in weltweit unterschiedlichsten Realitäten lebenden Katholiken und Katholikinnen vorzustehen», sagt die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in einem ersten Statement. «Im Geiste der Synodalität muss er beim Aufbau unserer Kirche auf alle Gläubigen zählen können. Die Schweizer Bischöfe versichern ihm ihr Gebet und laden alle Gläubigen ein, dies ebenfalls zu tun.»
Das war richtig katholisch!
Entfelder Erstkommunion 2025
Das war richtig katholisch!
Entfelder Erstkommunion 2025







Unter dem Motto «Jesus hat mein Herz berührt» haben 23 Kinder aus unserer Pfarrei am Sonntag, 4. Mai, ihre erste Kommunion empfangen. Wir gratulieren den Erstkommunionkindern und wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute und Gottes reichen Segen.
Herzlichen Dank allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung dieser wunderbaren Feier mitgewirkt haben:
Dr. Peter Schmid für die Feier der heiligen Messe und seine eindrückliche Predigt, in der er den Erstkommunionkindern das Glaubensgeheimnis von Leib Christi mit Hilfe der Geschichte von den Fischen, die nicht wussten, was Wasser ist, auf eine einfache und zugleich so verständliche Weise bildhaft erklärt hat.
Besonderer Dank auch Pascale Lenzin, die die Kinder im Unterricht auf die Erstkommunion vorbereitet hat und der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul, die sie dabei fachlich begleitet und unterstützt hat.
Der Gruppe Gemeinschaft herzlichen Dank für die Vorbereitung und den Ausschank des Erstkommunion-Apéros und der Musikgesellschaft Oberentfelden für die beschwingte musikalische Umrahmung des feierlichen Einzugs der Erstkommunionkinder in die Kirche und des Apéros.
Und last but not least, ein ganz grosser Dank gilt den Erstkommunionkindern für ihr wunderbares Mitwirken im Gottesdienst – sei es als Lektorinnen und Lektoren oder sei es als Sängerinnen und Sänger – sowie allen Eltern für ihre liebevolle Begleitung und Unterstützung der Kinder auf dem Weg zur Erstkommunion.
Und die Grussworte der Kinder zu Beginn der Feier, die von Französisch und Spanisch über Kroatisch und Tigrinja bis hin zu Italienisch, Albanisch und Deutsch reichten, zeigten, wie kulturell und sprachlich vielfältig unsere katholische Kirche in der Schweiz in den letzten Jahren geworden ist. Und katholisch heisst ja weltumspannend oder universal.
So gesehen haben wir eine im wahrsten Sinne des Wortes katholische Erstkommunion feiern dürfen. Und diese neue Katholizität unserer Kirche in der Schweiz bedeutet nicht nur eine kulturelle, sprachliche und rituelle Bereicherung. Sie darf uns auch mit grosser Hoffnung im Hinblick auf die Zukunft dieser Kirche erfüllen. Aus einer Volkskirche ist inzwischen eine Kirche der Völker geworden.
5. Mai 2025 | Samuel Behloul
Folgende Kinder haben die Erstkommunion empfangen
Zaven Akcam, Andrej Aksamovic, Amélie Casagrande, Alexis Coronese, Naisha Raquel, Dytren Colon, Lorenzo Farina, Josef Gomez Minnig, Henry Herzog, Antonio Iozzo, Gloire Kalambay, Giulia Messina, Mattia Miele, Noel Milici, Noela Milici, Leandro Pichierri, Elizabeta Qeta, Lulia Qukbazgi, Alyssia Salemi, Jonas Scheibler, Davide Silvestri, Mihir Tekie, Leano Zweifel.
«Guter Gott, Jesus hat mein Herz berührt. Lass uns heute spüren, dass er da ist, wenn er zu uns kommt im heiligen Brot.»
(Das Fürbittgebet eines Erstkommunionkindes).
Unsere Osterkerze. Christus ist unser Friede
Unsere Osterkerze 2025. «Christus ist unser Friede»
Im Licht der Auferstehung erstrahlt die Welt in neuer Hoffnung. Der Friedensgruss des auferstandenen Christus ist das Geschenk, das die Dunkelheit vertreibt und unser Herz mit Freude erfüllt. Die Taube, das Zeichen des Friedens, fliegt über die Erde, die von Gottes Liebe umhüllt ist. In dieser österlichen Zeit erinnert uns das Licht der Osterkerze an die Kraft des Lebens, das den Tod besiegt hat, und
an unsere Berufung, als Kinder Gottes Frieden in die Welt zu tragen. Die Heimosterkerzen können nach den Ostergottesdiensten vor der Kirche für 12.- Franken gekauft werden. Sie sind danach auch in der Kirche oder im Pfarramt erhältlich.
Einladung Jesu zum Mitgehen
Rückblick zum Palmsonntag 2025
Palmsonntag. Einladung Jesu zum Mitgehen
Mit der Feier des Palmsonntags am 13.04. eröffneten wir feierlich die Karwoche, die auch Heilige Woche genannt wird. Trotz Regen und Ferienzeit durften wir mit zahleireichen jungen Familien und älteren Pfarreiangehörgen eine farben- und klangvollen Generationengottesdienst in St. Martin Entfelden feiern.
Die farbenfrohen Bänder als Symbole von Freude über die nahe Auferstehung Christi und Äpfel, als Sinnbild des Lebens, wurden liebevoll von den Erstkommunionkindern in die zu Beginn des Gottesdienstes vor der Kirche gesegnete Palmbäume und Palmsträusschen eingebunden. Im Gottesdienst erklärten die Kinder den Gottesdienstteilnehmenden auch die Bedeutung einzelner Elemente in den Palmbäumen.
Herzlichen Dank allen, die zu dieser schönen Feier beigetragen haben. Der besondere Dank gilt den Kindern und ihren Eltern – für das tolle Mitmachen beim Palmbinden am Samstag und bei der Mitgestaltung des feierlichen Gottesdienstes am Sonntag und allen Pfarreiangehörigen, welche die verschiedenen Grünzweige zur Verfügung gestellt haben. 
Und möge uns allen das Geschehen der Heiligen Woche, die wir mit der Palmsonntagsfeier begonnen haben, so sehr zu Herzen gehen, dass sich in uns eine Auferstehung ereignet. Eine innere Quelle soll entdeckt werden, eine Geborgenheit und Kraft, die wir in uns als Gegenwart des auferstandenen Christus erkennen und erfahren, dass er zu jedem einzelnen und jeder einzelnen von uns kommt. Er lädt uns in der Heiligen Woche ein, mitzugehen. Samuel Behloul
Alte Weltordnung ade!
Rückblick zum Vortragsabend mit Sebastian Ramspeck
Die gute alte Weltordnung ade!
Vortrag von Sebastian Ramspeck






Am Sonntag, 6. April lud die Gruppe Kreaktiv zum Vortragsabend mit einem bekannten SRF-Gesicht ein. Zu Gast in St. Martin Entfelden war der internationale SRF-Korrespondent Sebastian Ramspeck. Das Pfarreizentrum wäre zu klein gewesen, um dem zahlreich erschienenen Publikum Platz zu bieten. Und so fand der Vortrag in der St. Martin Kirche statt.
Der Referent sprach über die aktuellen geopolitischen Verwerfungen, insbesondere über die weltpolitische Lage seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Gerade erst seit zwei Monaten im Amt, sorgt Trump sowohl mit seinen Äusserungen über die sozialen Medien als auch durch verschiedene Entscheidungen gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Natur für weltweite Irritationen und Schockwellen.
Gerät die Welt, so wie wir sie bislang kennen, definitiv aus den Fugen? Und wo steht die Schweiz mit ihrer Neutralität in diesem neu entstehenden geopolitischen Gefüge?
Als erfahrener Journalist mit langjähriger Auslandserfahrung in den Bereichen internationale Entwicklung und Sicherheitspolitik ging Ramspeck mit einem breit gestreuten geopolitischen Blick auf diesen Fragekomplex ein. Dass die Weltordnung, so wie sie sich nach dem zweiten Weltkrieg über die Jahrzehnte entwickelt hat endgültig am Ende ist, exemplifizierte der Referent anhand von fünf geopolitischen Ordnungsprinzipien, die nun am Ende seien:
- USA als Ordnungs-Macht
- Völkerrechts-Ordnung
- Atomwaffen-Ordnung
- Demokratie-Ordnung
- Weltwirtschafts-Ordnung
Allen fünf Ordnungsprinzipien, die für das globale Gefüge nach dem zweiten Weltkrieg bestimmend waren, gilt es, so der Referent, «ade» zu sagen.
Von einer Welt-Unordnung zu sprechen ist zwar etwas verfrüht. Es ist aber definitiv eine neue Weltlage, in der wir uns befinden. Ihre künftigen Dynamiken lassen sich (noch) nicht genau abschätzen. Dies wurde insbesondere in der auf den Vortrag folgenden Diskussionsrunde mit dem Publikum deutlich.
Und wie ist es künftighin um die Schweizer Neutralität bestellt?
Für die Schweiz bedeutet dies den ohnehin unscharfen und in der Vergangenheit immer wieder pragmatisch definierten Begriff der Neutralität neu zu justieren. Gemäss Sebastian Ramspeck wird die Schweiz in der Zukunft ihrem Neutralitätsanspruch auf drei Ebenen gerecht werden müssen: in der Weltgemeinschaft, gegenüber der EU/NATO und im globalen wirtschaftspolitischen Gefüge. Die Dehnbarkeit des Konzeptes der Neutralität dürfte dabei von Vorteil sein.
Beim feinen Apéro mit Würenlinger Zopf und Aargauer Rüebli-Muffins aus der Backstube von Chantal Kupper hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit mit dem Referenten weiter zu diskutieren.
Davon wurde rege Gebrauch gemacht und Sebastian Ramspeck ging geduldig und ausführlich auf die vielen Fragen und Kommentare ein.
Herzlichen Dank der Gruppe Kreaktiv für die Gesamtorganisation dieses sehr gut gelungenen Anlasses.
7. April 2025 | Samuel Behloul
«Glauben heisst teilen»
Entfelder Suppentopf 2025
«Glauben heisst teilen»
Entfelder Suppentopf 2025






Jedes Jahr in der Fastenzeit versammeln sich die Pfarreiangehörigen der Ref. Kirchgemeinden von Ober- und Unterentfelden und der kath. Pfarrei St.Martin Entfelden zur ökumenischen Feier des Suppentages. Und so sind wir auch dieses Jahr am 23. März als eine grosse ökumenische Familie zusammengekommen. Gross im wahrsten Sinne des Wortes, denn beim Suppenzmittag im geräumigen Pfarreizentrum St. Martin wäre der Platz beinahe zu knapp geworden.
Wir starteten mit dem ökumenischen Generationengottesdienst, der von den Pfarrern der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Ober- und Unterentfelden, Andreas Wahlen und Peter Raich, der Pfarreiseelsorgerin von St. Martin Entfelden, Ana Behloul, dem Pfarreileiter von St. Martin Entfelden, Samuel Behloul sowie den Schülerinnen und Schülern der 4. und der 5. Klasse von Ana Behloul gestaltet wurde.
Dem Motto der diesjährigen Fastenaktion «Hunger frisst Zukunft» folgend dankten wir im Gottesdienst im Gesang und Gebet, dass wir genug zum Essen haben. Zugleich dachten wir aber auch selbstkritisch über unseren Umgang mit Nahrung und unseren Beitrag für eine Welt ohne Hunger nach.
Mit der eindrücklichen Geschichte von der Wüstenwanderungen des israelitischen Volkes in Exodus 16,1-4.13-31 unterstrich Pfr. Peter Raich in seiner Predigt den Zusammenhang von Glauben, Helfen und Teilen. Das, was uns geschenkt ist, sollen wir grossherzig weitergeben. Wir dürfen uns als reich Beschenkte glücklich schätzen und als Ausdruck unserer gläubigen Dankbarkeit unser Reichtum teilen. Die Exodus- Geschichte zeigt uns, wie Gott uns führt, ermutigt und immer wieder mit neuer Kraft erfüllt. Der Glaube ist unsere Nahrungsquelle und zugleich die Aufforderung, andere an dieser Quelle teilhaben zu lassen.
Auch die Schülerinnen und Schüler der 4. und der 5. Klasse von Ana Behloul haben sich im Religionsunterricht mit dem Motto «Hunger frisst Zukunft» auseinandergesetzt. Sie haben Zeichnungen angefertigt und darauf Gedanken zum Moto der Fastenaktion aufgeschrieben. Ihre Gedanken trugen sie im Fürbittgebet vor. Die Zeichnungen schmücken in der Fastenzeit den Chorraum in der Kirche und können bis Palmsonntag besichtigt werden.
Für besondere Stimmung sorgten die St. Martins Singspatzen mit ihrem herzerwärmenden und kreativ und äusserst selbstbewusst vorgetragenem Gesang.
Herzlichen Dank allen, die zum grossen Gelingen des diesjährigen ökumenischen Suppentags beigetragen haben: der Gruppe Ökumene und allen Helferinnen und Helfern, den freiwilligen Kuchenbäckerinnen von unseren drei Kirchgemeinden und von der katholischen Mission der Kroaten sowie von der syrisch-orthodoxen Gemeinschaft. Herzlichen Dank dem Organisten Christian Furer, den Viert- und Fünftklässlern, dem Kinderchor St. Martins Singspatzen unter der Leitung der Katechetin Pascale Lenzin dem ökumenischen Liturgieteam und dem gesamten Pfarreiteam St. Martin Entfelden. Und last not least, herzlichen Dank den 11 Jugendlichen von St. Martin Entfelden für die grossartige Unterstützung beim Suppenzmittag im Pfarreizentrum. Für die fotografische Dokumentation des Anlasses danken wir herzlich Kurt Geisseler.
Samuel Behloul
Gottes Liebe ist so wunderbar
Eltern-Kind-Tag 2025
Gottes Liebe ist so wunderbar
Eltern-Kind-Tag 2025

Der Eltern-Kind Tag ist ein wertvoller Bestandteil des Erstkommunionweges und bietet Kindern und Eltern die Gelegenheit, Gott im gemeinsamen Beten, Singen und kreativen Tun zu entdecken.
Am Samstag 15. März haben sich unsere 24 Erstkommunionkinder mit ihren Eltern in verschiedenen Ateliers im Pfarreizentrum und in der Kirche mit dem diesjährigen Thema der Erstkommunion „Jesus hat mein Herz berührt“ kreative auseinandergesetzt. Sie haben die Lieder für den Erstkommuniongottesdienst eingeübt, am Wandbild für die Erstkommunionfeier gebastelt und die Erstkommunionkleider anprobiert. Zum Abschluss des Eltern-Kind Tages haben wird einen wunderschönen Gottesdienst mit Taufgelübde-Erneuerung gefeiert. Zur besonderen Freude aller Anwesenden empfing ein Erstkommunion-Kind das Sakrament der Taufe. «Gottes Liebe ist so wunderbar», so haben die Kinder zum Schluss gesungen. Mögen wir uns freuen über dieses Geschenk der Liebe Gottes. Gott hat Kinder unseren Herzen und unseren Händen anvertraut.

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, ganz besonders unsere Katechetin Pascale Lenzin, die die Kinder auf dem Weg zur Erstkommunion begleitet. Und ebenso herzlichen Dank den Erstkommunionkindern, die im Gottesdienst wunderbar mitgemacht haben und ihren Eltern, die sie bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion unterstützen.
16. März 2025 | Samuel Behloul
Ein schöner Abend in ökumenischer Gemeinschaft
Weltgebetstag 2025
Ein schöner Abend in ökumenischer Gemeinschaft
Weltgebetstag 2025

Am Freitagabend, dem 7. März 2025, versammelten sich viele katholische und reformierte Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder in der Reformierten Kirche Unterentfelden, um gemeinsam den Weltgebetstag unter dem Motto „Wunderbar geschaffen!“ zu feiern. Die Liturgie, gestaltet von Christinnen der Cookinseln, stellte die Worte aus Psalm 139, Vers 14 in den Mittelpunkt: «Du hast mich wunderbar geschaffen.»
Die Frauen erinnerten uns daran, wie einzigartig und wertvoll jeder Mensch ist – ebenso wie alle anderen Geschöpfe dieser Erde. In bewegenden Erzählungen ließen uns eine 15-jährige Schülerin und eine Ärztin an ihrem Leben teilhaben und gaben uns eindrucksvolle Einblicke in den Alltag der Frauen auf den Cookinseln.
Begleitet von eingängigen, kraftvollen Liedern lobten wir Gott für seine Schöpfung und wurden eingeladen, einander bewusst in die Augen zu sehen – als wertvolle, von Gott geliebte Geschöpfe. Wir erfuhren von der atemberaubenden Schönheit der Cookinseln, aber auch von den Herausforderungen, mit denen die Menschen dort zu kämpfen haben: den spürbaren Folgen des Klimawandels, sozialen Spannungen und einer unzureichenden medizinischen Versorgung.

Es war ein Abend schöner Gemeinschaft. So kamen auch im Anschluss an den Gottesdienst die Besuchenden zahlreich im Kirchengemeindesaal zusammen. Dort wartete eine reichhaltige Auswahl an köstlichen, selbstgebackenen Süsskartoffelschoko-, Kokos- und Bananenkuchen auf sie. Bei Kaffee und Tee entwickelten sich lebhafte Gespräche, die den Abend in einer fröhlichen Gemeinschaft ausklingen ließen.Die Kollekte des Abends floss in Frauen-Solidaritätsprojekte im Südpazifik und wurde mit großer Dankbarkeit aufgenommen. Ein herzlicher Dank gilt allen, die mitgewirkt und diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
7. März 2025 | Im Namen des Ökumenischen WGT-Vorbereitungsteams: Pfrn. Noemi Heggli
Altes loslassen, Neues wagen
Versöhnungsweg der Viertklässler
Altes loslassen, Neues wagen
Versöhnungsweg der Viertklässler




Die Fastenzeit beginn mit dem eindrücklichen Weckruf am Aschermittwoch: Gedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub wieder zurückkehrst!
Asche ist ein Symbol der Vergänglichkeit. Wir fühlen uns betroffen und angesprochen, weil uns hier etwas begegnet, das zu unserem Leben gehört: die Vergänglichkeit, das Ausgeliefert-Sein an die Zeit, die uns ständig die Gegenwart wegnimmt und sie Vergangenheit werden lässt.
Die Fastenzeit beginnt aber auch mit der Einladung Kehr um! Es ist eine Einladung Altes und Belastendes loszulassen und Neues zu wagen.
Am Aschermittwoch, 5. März haben unsere Viertklässler das Sakrament der Versöhnung gefeiert. Gemeinsam mit einer Begleitperson, die das Kind selbst ausgewählt hat, gingen die Schülerinnen und Schüler im Pfarreizentrum den Weg über verschiedene Stationen, an denen sie ihrem Alter entsprechend über das eigene Verhalten nachdenken und zur Sprache bringen konnten, was sie bewegt und beschäftigt. Besonders beeindruckend für Eltern und Kinder war das Begehen der Station mit der Nachbildung des berühmten Labyrinths von Chartres.
Zum Abschluss des Versöhnungsweges feierten die Viertklässler gemeinsamen mit Pfarreiangehörigen den Aschermittwoch-Gottesdienst, der beim Feuer vor der Kirche begann und den sie aktiv mitgestaltet haben. Auf ihrem Versöhnungsweg trugen die Kinder alles, was sie belastet, Ängste, Sorgen und Bedrückendes und alles, was nicht gelingt, auf farbige Zettel ein. Diese übergaben sie dem Feuer als symbolisches Zeichen für der Vergebung, die wir von Gott erbitten.
Auch die Erwachsenen konnten gedanklich ihre Sorgen und Belastendes ins Feuer legen. Musikalisch wurde die Feier vom Kirchenchor St. Martin umrahmt. Herzlichen Dank allen, die zu dieser schönen Feier beigetragen haben, ganz besonders den Viertklässlern, ihren Begleitpersonen und Eltern sowie Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul, die die Kinder auf den Versöhungsweg vorbereitet hat.
6. März 2025 | Samuel Behloul
Es war crazy mit «Kurt&Daisy»
Dankeschönfest 2025
Das Geschenk des Lebens
Tauferinnerungsfeier 2025
Am Samstagabend, 18. Januar, feierten wir unser traditionelles Dankeschönfest für freiwillig Mitarbeitende unserer Pfarrei. Wir dürfen uns glücklich schätzen und sind dankbar, dass wir in unserer Pfarrei so viele freiwillig Engagierte haben, sei es in Vereinen und Gruppierungen oder als Einzelmenschen. Gut 90 freiwillig Engagierte, Jung und Alt, folgten unserer Einladung. Das Fest begann mit einem feierlichen Gottesdienst um 18.00 Uhr, der zum Thema «Ein Leib und viele Glieder» gestaltet wurde und gesanglich und musikalisch von unserem St. Martin Kirchenchor wunderbar umrahmt war.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde weitergefeiert im Pfarreizentrum. Der besondere Leckerbissen nebst dem feinen Essen und vielfältigen Dessertbuffet war der Comedy-Teil mit dem Duo «Kurt&Daisy». Ob gesungen oder musiziert, getanzt oder geschauspielt – «Kurt&Daisy» zelebrierten es in höchster Qualität und mit Professionalität. Und der spontane Einbezug des Publikums in die Comedy-Show sorgte für viel Lachen und spontanen Applaus. Ja, es war wirklich crazy mit «Kurt&Daisy.
Herzlichen Dank der Gruppe Gemeinschaft für die Organisation und die Durchführung des Anlasses. Und damit uns dieser tolle Abend noch lange in Erinnerung bleibt, dafür danken wir Kurt Geisseler für die fotografische Dokumentation des Dankeschön-Festes. Samuel Behloul.
Weitere Fotoeindrücke von dem Anlass sehen Sie im Fotoalbum.
Das Geschenk des Lebens
Tauferinnerungsfeier 2025
Das Geschenk des Lebens
Tauferinnerungsfeier 2025



Mit der Taufe eines Kindes haben wir allen Grund, Gott für das neugeborene Leben zu danken. Gott hat unsere Kinder in der Taufe beim Namen gerufen und ihnen dadurch seine Freundschaft zugesagt. Jedes Sakrament ist ein Freundschaftszeichen, das uns Zuwendung und Liebe Gottes erfahren lässt. Niemand kann ohne Freundschaft leben. Und jede Geburt eines Kindes erinnert uns daran, dass das Wesentliche im Leben ein Geschenk ist. Mit der Taufe danken wir Gott für die Einmaligkeit, die mit jedem Kind neu geboren und uns geschenkt wird.
Am Samstag, 11. Januar, am Tag der Taufe Jesu, luden wir alle Familien, deren Kinder im vergangenen Jahr in unserer Pfarrei getauft wurden, zu einer Tauferinnerungsfeier ein. Im Rahmen einer familiengerechten Gottesdienstfeier, die musikalisch sehr schön vom Trio «Chriesistei» gestaltet wurde, konnten die anwesenden Familien die Klangstäbe mit dem Holzherz, das sie für die Taufe ihres Kindes liebevoll und in kreativer Weise gestaltet haben und das seit der Taufe ihres Kindes am Klangturm in der Kirche hing, nach Haus mitnehmen. Im Anschluss an die Feier nahmen die Familien an einem reichhaltigen und feinen Brunch im Pfarreizentrum teil. Dabei bot sich für die jungen Familien die gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig kennenzulernen und vom vielfältigen generationenüberggreifenden Angebot unserer St. Martin Pfarrei zu erfahren. Die Familien genossen die gemeinsame Zeit und blieben lange über die Mittagszeit hinaus. Unsere Minis betreuten dabei die Kleinsten. Herzlichen Dank allen, die diesen wunderbaren Anlass ermöglicht und mitgestaltet haben. Samuel Behloul.
«Kind, du Zeichen des Lebens, du Zeichen dafür, dass Gott uns so vieles anvertraut,
du Wecker des Besten in uns, du Wecker der Liebesfähigkeit, du Wecker jubelnder Freude,
du Vorbild, über einfache und alltägliche Dinge staunen zu können, du Vorbild, frei, natürlich und ohne Vorurteile anderen zu begegnen,
du Schatz verborgener Geheimnisse, du Gottes schönste Melodie.»
11. Januar 2025 | Samuel Behloul
So viele «Stars!»
Ephiphanie 2025
So viele Sterne, so viele «Stars»!
Welchem ist zu folgen?

Mit Festklängen aus den Werken von Telemann, Handel und Holborne, die uns die Turmbläser Aarau und Christian Furer an der Orgel zauberten, feierten wir am Sonntag, 5. Januar um 10.15 Uhr in der Kirche St. Martin Entfelden das Epiphanie-Fest, im Volksmund auch als Dreikönigsfest bekannt. Die Feier wurde von den Schülerinnen und Schülern von Ana Behloul mitgestaltet.
Der Dreikönigstag zeigt uns – so dies Botschaft dieser Feier – wie Menschen sich aufmachen und nach dem eigentlichen und innersten Sinn des Lebens suchen und dabei Gott finden, Gott als den nahen, den menschenfreundlichen, den menschgewordenen.
In den Heiligen Drei Königen begegnen uns drei Gestalten, die uns den Weg weisen, der nach Bethlehem führt, zum grossen Wunder der Menschwerdung Gottes. Eindrücklich ist das Bildmotiv, wie sie dem Stern folgen, alle Schwierigkeiten und Hindernisse überwinden und das Kind in der Krippe finden.
Es sind Menschen auf Gott- und Sinnsuche – der ureigene Antrieb des menschlichen Lebens. Während aber die Weisen aus dem Morgenland einem einzigen grossen Stern folgten, hat der heutige Mensch einen ganzen Sternenhimmel über sich und ist oft ratlos, welchem von den vielen Sternen er folgen soll. Zu Beginn des neuen Jahres konfrontiert uns das Epiphanie-Fest mit den Heiligen Drei Königen mit der Frage, welchem «Stern» wir folgen wollen und welche Geschenke wir als durch die Menschwerdung Gottes reichlich Beschenkte unseren Mitmenschen im Laufe des Jahres bringen wollen.
Lassen wir uns von dieser Botschaft ergreifen, damit Epiphanie nicht nur ein Hochfest am Anfang des neuen Jahres bleibt, sondern sich an jedem Tag im begonnenen Jahr neu ereignet.
Und klar, auch der Spassfaktor dürfte beim diesjährigen Epiphaniefest nicht fehlen. Dank Dreikönigskuchen haben etliche, grosse und kleine, gekrönte Köpfe nach dem Apéro das Pfarreizentrum verlassen. Es war wirklich auch funny, bei der diesjährigen Epiphanie.
5. Januar 2025 | Samuel Behloul.
Hoffnungsvoll ins neue Jahr
Neujahrsgruss
Hoffnungsvoll ins neue Jahr
Neujahrsgruss 2025

Am Abend des 24. Dezember hat Papst Franziskus die Heilige Pforte im Petersdom in Rom aufgestossen und mit dieser symbolträchtigen Geste das Heilige Jahr der katholischen Kirche offiziell eröffnet. Die Tradition des Heiligen Jahres ist eine Einladung an die Gläubigen, ihre Beziehung mit Gott und den Mitmenschen zu erneuern und Vergebung zu erfahren. Das Heilige Jahr 2025 wird unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ gefeiert und endet offiziell am 6. Januar 2026.
Am Sonntag 29. Dezember eröffnete Bischof Felix um 10 Uhr das Heilige Jahr in der Kathedrale in Solothurn.
Möge das Jahr 2025 für uns alle zu einer Pilgerschaft der Hoffnung werden, auf der wir den Ursprung des christlichen Glaubens neu bedenken und auf der uns bewusst werden soll, dass mit der Geburt Jesu vor 2025 Jahren eine Hoffnungsgeschichte begann, die die Welt verändert hat. Die alles verändernde Kraft dieser Hoffnung tut heute wahrlich Not. Haben wir Mut, uns auf diese Pilgerschaft zu begeben und begleite uns dabei jenes Gebet, das Papst Franziskus bei der Eröffnung der Heiligen Pforte betete: „Öffne unsere Seelen für das Wirken des Heiligen Geistes, damit er die Härte der Herzen beugt, damit die Feinde sich dem Dialog öffnen, die Gegner sich die Hände reichen und die Völker sich in Einigkeit begegnen.»
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr im Zeichen der alles verändernden Hoffnung und freuen uns auf jede neue Begegnung mit Ihnen.
1. Januar 2025 | Pfarreiteam St. Martin Entfelden
Weihnachten. Das Fest des Neubeginns
Weihnachten – das Fest des Neubeginns

«Dass man in der Welt Vertrauen haben und dass man für die Welt hoffen darf, ist vielleicht nirgends knapper und schöner ausgedrückt als in den Worten, mit denen die Weihnachtsoratorien ‚die frohe Botschaft‘ verkünden: ‚Uns ist ein Kind geboren.» Die jüdische Philosophin Hannah Arendt beschreibt mit diesen Worten sehr treffend, worauf es im Geburtsereignis von Bethlehem ankommt: Es ist ein Neubeginn. Weihnachten zu feiern, heisst die Hoffnung auf einen immer wieder möglichen Neuanfang nicht aufzugeben; an das Wunder zu glauben, dass auch in schwierigsten Zeiten jederzeit etwas anderes beginnen kann; dass mit jeder Geburt eines Kindes etwas Neues in die Welt kommt. Der grosse Gott macht sich klein, damit wir Menschen gross werden und immer wieder einen Neuanfang wagen dürfen.
Im diesjährigen Krippenspiel haben 17 Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse auf beeindruckende Weise das Geburtsereignis von Bethlehem nachgespielt. Für die sehr gut organisierte Vorbereitung und beeindruckende Aufführung des Krippenspiels danken wir herzlich unserer Katechetin Pascale Lenzin, Barbara Herzog, Brunno Kurti und unseren jungen Schauspielrinnen und Schauspielern, die begeistert und mit viel Herzblut mitgemacht haben.
25. Dezember 2024 | Samuel Behloul
Morgenstund hat Gold im Mund
Roratefeier
Morgenstund hat Gold im Mund
Roratefeier in St. Martin Entfelden

Die Adventszeit – sie ist mehr als das blosse Abwarten des Weihnachtsfestes. Es ist eine Zeit, die von Gegensätzen lebt, von Licht und Schatten, von Singen und Stille, von Hoffnung und Erwartung. Das adventliche Licht ist mehr als nur Helligkeit, mehr als bloss schicke Lichtdekoration. Das adventliche Licht ist Symbol für die Hoffnung, dass Gott in unserem Leben da ist, selbst dann, wenn es einem schwer fällt, noch auf etwas zu hoffen. In alle Angst und Ungewissheit dürfen wir die Botschaft des Advents bringen, die Hoffnung. Keinen Zweckoptimismus, sondern eine Hoffnung, die alle Angst zu überwinden vermag. Eine Hoffnung, die von keiner irdischen Macht, von keinem politischen Ereignis zerstört werden kann, weil sie in Gott gründet. Im Advent hoffen wir nicht auf irgendetwas, wir gehen nicht auf eine unbekannte Zukunft zu, sondern auf den, der die Zukunft selbst ist.
Dieser Hoffnung gaben wir den Ausdruck in einer wunderbaren Roratefeier am Freitag, 13. Dezember um 06.30 Uhr am Festtag der Hl. Luzia. Als lichtvolle Gestalt ist Hl. Luzia eine Vorbotin des Weihnachtslichts, das alle Finsternis der Welt vertreibt. Diese hoffnungsvolle Botschaft des Advents stand im Mittelpunkt unserer Feier. Neben der Hl. Luzia kamen auch zwei weitere Boten des Advents, die Hl. Barbara und der Heilige Nikolaus von Myra zu Wort.

Die sehr gut besuchte Feier wurde von den Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse mit Ana Behloul mitgestaltet. Die zahlreich anwesenden Mütter und Väter waren sehr stolz auf das besinnliche und souveräne Auftreten ihrer Kinder. Es hat sich heute definitiv gelohnt, so früh aufzustehen – oder wie es schon die alten Römer zu sagen pflegten, «aurora habet aurum in ore» – oder zu Deutsch: «Morgenstund hat Gold im Mund.»
Herzlichen Dank unseren Schülerinnen und Schülern für die Vorbereitung und die Mitgestaltung dieser eindrücklichen Feier und allen Kindern, die heute so früh aufgestanden sind sowie ihren Eltern für die Unterstützung und Begleitung dabei. Besonderer Dank gilt den Frauen vom Frauenforum für die Vorbereitung der 150 Frühstückspäcklis.
14. Dezember 2024 | Samuel Behloul
St. Martins Minis feierten Weihnachten
Sonntag, 8. Dezember 2024
St. Martins Minis feierten Weihnachten

Die Ministrantinnen und Ministranten der St. Martins Minischar feierten am Sonntag, 8. Dezember ihr Mini-Weihnachten. Die 37 angemeldeten Mädchen und Buben starteten um 10.15 Uhr mit dem Gottesdienst, den sie als Lektorinnen und Lektoren grossartig mitgestaltet haben. Ihr souverenäs aber auch bedächtiges Auftreten in der Kirche beeindruckte die Gottesdienstteilnehmenden.

Nach dem feinen Pasta-Zmittag im Pfarreizentrum ging es los nach Wohlen, ins Jump-Factory. Die Minis genossen das vielseitige Angebot dieser Freizeiteinrichtung und stellten auch ihre akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis. Nach der Rückkehr ging es nochmals ins Pfarreizentrum, um feine von den Eltern gespendeten Kuchen zu kosten und die verdienten Mini-Löhne in Empfang zu nehmen.
Für die Organisation und Durchführung dieses schönen Anlasses gilt herzlicher Dank der Minileiter Giulia Hofer, Minipräses Raffaela Santoro, dem Sakristan Tomi Nevistic, den Eltern, die Kuchen gebacken und die Minis nach Wohlen begleitet haben. Und für den schön gestalteten Gottesdienst herzlicher Dank der ganzen Minischar und der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul.
Entfelder Adventsnachmittag 24
Entfelder Adventsnachmittag 2024

Pünktlich zu Beginn der Adventszeit fand am Samstag, 30. November unser traditioneller Adventsnachmittag statt. Dieses Jahr war es schon eine logistische Herausforderung 116 angemeldete Kinder geordnet und beim Basteln der Weihnachtsdekoration und der -geschenke sowie beim Hören der Weihnachtsgeschichten in der Adventsoase in der Kirche abwechslungsweise zu begleiten. Dank dem beherzten Engagement vieler freiwilliger Begleitender und des gesamten Pfarreiteams gelang dies reibungslos.
Als Höhepunkt des Adventsnachmittags besuchte uns St. Nikolaus, dieses Jahr mit drei Schmutzlis und zwei Eseln. Im gemeinsamen Gottesdienst erzählte er den Kindern viele interessante Geschichten aus seinem Leben.
Und zum krönenden Abschluss lud der mit Glühwein, Punsch und köstlichem Gebäck reichlich gedeckte Buffet-Tisch vor der Kirche die zahlreich anwesenden jungen Familien, Grosseltern und übrige Gäste ein, den Abend im Austausch und Kennenlerngesprächen auszuklingen. Ein wahrlich wunderbarer generationenübergreifender Start in die Adventszeit.
Und ohne das grosse Engagement des Pfarreiteams und ohne die zahlreichen helfenden Hände von Jung und Alt wäre dieser Anlass in diesem Umfang gar nicht möglich gewesen.
Herzlichen Dank und vergelt’s Gott!
Samuel Behloul
Die Sprache der Liebe
Entfelder Firmfeier 2024
Die Sprache der Liebe
Entfelder Firmfeier 2024





Am Sonntag, 24. November um 10.15 Uhr empfingen fünf junge Menschen aus unserer Pfarrei in einer eindrücklichen Feier das Sakrament der Firmung durch den Domherr Dr. Peter Schmid.
Der für die Firmvorbereitung verantwortliche Religionspädagoge Kurt Meier begleitete die Firmlinge durch ein interessantes Firmvorbereitungsjahr und lobte sie in seinem Dankeswort als hochanständige junge Menschen. Die Firmanden haben sich nicht nur mit grossem Engagement in die Vorbereitung der Gottesdienstfeier eingebracht. Auf beeindruckende und jugendlich entspannte Art und Weise waren sie an der Gestaltun der Firmfeier aktiv mitbegeiligt. Und auch das Geschenk für den Firmspender – das Brot in Form einer Taube auf dem Holzbrett mit eingeritzten Namen aller Firmlinge – haben sie selbst gestaltet und dem Firmspender am Schluss der Feier übergeben.
Musikalisch und gesanglich wurde die eindrückliche Feier, wie bereits letztes Jahr, vom SIMAMA Gospel Choir unter der Leitung von Christina Härtli und Reto Lüthy äusserst «ansteckend» gestaltet. Der technisch professionelle, herzerwärmende, mitreissende und spirituell hingebungsvolle Gesang wurde nach jedem Lied spontan mit einem herzlichen Applaus belohnt.
Was gibt man jungen Menschen aus der Perspektive des christlichen Glaubens auf ihren Lebens Weg mit, von dem sie nicht im Voraus wissen können, wie er verlaufen wird, wie viele gerade Strecken, wie viele Steilpässe und wie viele kurvige Pfade und wie viel abschüssiges Gelände zu bewältigen sein wird? Der Firmspender Peter Schmid brachte in seinem Predigtwort in einer einfachen und verständlichen, aber umso mehr tief spiritueller Weise das Liebes Gebot Jesu und die Gaben des Heiligen Geistes in einen unzertrennlichen Zusammenhang. Jesus hinterliess uns keine Rezeptlösungen für jede Lebenslage, sondern die Gaben des Heiligen Geistes und das Gebot der Liebe. «Die Liebe sagt uns nicht, was wir tun sollen. Sie sagt uns, wie wir etwas tun sollen.» Und beschenkt mit den Gaben des Heiligen Geistes «sehen (wir) tiefer, wenn wir lieben. Wir sprechen eine andere Sprache, wenn wir lieben. Wir hören anders zu, wenn wir lieben. Wir sind andere Menschen, wenn wir lieben».
Den Firmandinnen und Firmanden und selbstredend auch allen Gottesdienstteilnehmenden, die seinem Predigtwort in einer bemerkenswerten Stille lauschten, gab Peter Schmid zum Schluss die folgende Lebens- und Liebesweisheit mit auf den Weg: «Glauben ohne Liebe macht fanatisch. Pflicht ohne Liebe macht verdriesslich. Ordnung ohne Liebe macht kleinlich. Macht ohne Liebe macht gewalttätig. Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart. Ein Leben ohne Liebe macht krank.» Dazu kann man nur sagen, so sei es! oder Amen!, wie die SIMAMA-Singers zum Schluss der Feier sangen. Hier kurz zum Nachhören.
Es wurde viel applaudiert, wunderbar gesungen, klug gesprochen und viel gedankt in dieser Feier. Dem vielen Dank möchte auch ich mich sehr gerne anschliessen und allen Mitwirkenden in der Vorbereitung und Durchführung dieses wunderschönen Firmgottesdienstes von Herzen danken. Dem Pfarreiteam herzliches Dankeschön für die Organisation des Apéros.
25. November 2024 | Samuel Behloul
St. Martins Adventsoase
Ab dem ersten Advent und bis zum 7. Januar 2025, jeweils von 8 bis 20 Uhr lädt die St. Martins Adventsoase in der Kirche Erwachsene und Kinder zum Verweilen ein. Lassen Sie sich von der adventlichen Stimmung verzaubern. Verschiedene Texte, Geschichten und Wegbegleiter zum Mitnehmen laden Sie ein, sich auf Weihnachten einzustimmen. Jede Woche werden neue Geschichten in der Oase zum Lesen aufgelegt.
Besuchen Sie unsere auch dieses Jahr wunderschön gestaltete Oase, schreiben Sie Ihre Gedanken und Anliegen auf Papiersterne und Karten, legen Sie diese in die Krippe und schenken Sie sich einige Momente der Ruhe und des Innehaltens. An Weihnachten wird dann aus der Adventsoase eine Weihnachtsoase. Mit den von Ihnen bemalten und beschrifteten Sternen werden wir unseren Christbaum in der Kirche schmücken und unsere Anliegen dem Christkind anvertrauen.
Das Pfarreiteam freut sich auf Ihren Besuch.
Entfelder Abend der gelebten Ökumene
Ein Abend der gelebten Ökumene
Am Sonntag, 17. November um 17 Uhr lud die Gruppe Kreaktiv zu einem Gospelabend in der St. Martin Kirche mit dem Gospel Choir «Simama» ein. Der Name des Chors steht für den zentralen Auftrag des christlichen Glaubens. In der Swahili Sprache bedeutet Simama «Steh auf!» und nimmt den direkten Bezug auf die Worte Jesu, die er zu dem Gelähmten im Matthäusevangelium (9, 5-6) sprach: »Steh auf und nimm deine Trage…, denn du bist geheilt!«
Aufzustehen und die heilende Nachricht von Jesus in die Welt hinauszusingen – darum geht es den Simama-Singers. Und in der Tat, als Christinnen und Christen haben wir so viele Gründe aufzustehen, unsere Stimmen zu erheben, Wort zu ergreifen und die heilende Botschaft Jesu in einer so ungewiss gewordenen und von vielem Unheil heimgesuchten Welt hinauszutragen – oder eben auch hinaus zu singen. Die vielen bekannten, aber auch die von den Mitgliedern des Chors selbst komponierten Lieder, wurden gesanglich und musikalisch nicht nur technisch professionell und stimmungsvoll vorgetragen. Das zahlreich anwesende und konfessionell durchmischte Publikum durfte auch viel von grossem spirituellem Tiefgang des Gesangs mitnehmen. Im Anschluss an das Konzert lud die Gruppe Kreaktiv zum feinen Apéro im Pfarreizentrum ein.
Herzlichen Dank allen die zu dieser wunderbaren Feier der Ökumene in St. Martin Entfelden beigetragen haben. Samuel Behloul.
St. Martin «is a wonderful place»
Patrozinium 2024
St. Martin Entfelden «is a wonderful place»
Patrozinium 2024





Jung und Alt, Gross und Klein – über 250 Gottesdienstbesucherinnen und – besucher versammelten sich am Sonntag 10. November, dem Patrozinium unserer Pfarrei, um Heiligen Martin, ihrem Schutzpatron, Ehre und Dank zu erweisen. Auch wenn das St. Martins Fest jedes Jahr im Spätherbst das eigentliche Highlight im Leben unserer St. Martin Pfarrei bildet, so war es dieses Jahr etwas ganz Besonderes.
Unser Kinderchor St. Martins Singspatzen unter der Leitung unserer Katechetin Pascale Lenzin sang im Gottesdienst zum ersten Mal zusammen mit dem Kirchenchor. Ein wunderschönes Bild, zum Sehen und zum Hören, für das generationenverbindende Leben in unserer Pfarrei. Kein Wunder, dass jedes der Lieder einen stürmischen Beifall erntete. Und Hl. Martin muss es wohl besonders warm ums Herz geworden sein, als seine Entfelder Singspatzen das Lied «St. Martin» anstimmten. Hier zum Nachhören.
Und klar, auch das zu unserem Patrozinium gehörende St. Martins Spiel wurde auch dieses Jahr von den 2. Klässlern aufgeführt. Aber wie! Die neuen gestalterischen Ideen, die Kreativität bei der Aufstellung des Bühnenbildes und die schauspielerische Leistung der Kinder – das alles unter der Leitung der Katechetin Raffaela Santoro – beeindruckte und begeisterte Gross und Klein.
Anschliessend an die Feier in der Kirche lud die Gruppe Gemeinschaft zum Chilbi-Apéro ins Pfarreizentrum. Dass die letzten Gäste erst gegen 15 Uhr den Heimweg antraten spricht neben der guten Stimmung vor allem auch für das köstliche Angebot an diversen Kuchen (allesamt von den Familien aus der Pfarrei und der Kroaten Mission beigesteuert), Zuckerwatte, heissen Maroni und Crepes, Zopf und vieles andere mehr.
Die Gesamtstimmung, sei es in der Kirche oder sei es im Pfarreizentrum, lässt sich vielleicht am besten mit den Worten aus dem Lied der St. Martins Singspatzen «Heaven is a wonderful place» umschreiben. Hier zum Nachhören.
Ja, St. Martin Entfelden ist definitiv «a wonderful place». Und dafür gebührt grosser Dank allen helfenden und sich grossherzig engagierenden kleinen und grossen Händen in unserer Pfarrei.
Samuel Behloul















































