Fastenzeit. Altes loslassen, Neues begrüssen

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse von Ana Behloul sind am Nachmittag des Aschermittwochs gemeinsam mit einer Bezugsperson den Weg der Versöhnung durch das eigens dafür aufgestellte Labyrinth im Pfarreizentrum gegangen. An verschiedenen Stationen haben sie altersentsprechend über ihre Beziehungen zu Hause, in der Schule, in der Natur oder mit Gott nachgedacht und sich mit ihrer Begleitperson darüber ausgetauscht.

Im abschliessenden Aschermittwoch-Gottesdienst mit allen Pfarreiangehörigen um 19.00 Uhr, der beim Feuer vor der Kirche begann, durften die Viertklässler, ihre Sorgen, Ängste und alles Belastende, das sie auf violetten Blätter auf dem Versöhnungsweg aufgeschrieben haben, dem Feuer übergeben. Ebenso auch ihre Wünsche, Hoffnungen und Dankbarkeit, die sie auf orangene Blätter eingetragen haben. Mit diesem Ritual sollte Altes losgelassen und Neues begrüsst werden.

Altes loszulassen und Neues begrüssen. Dazu lädt uns auch die Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch begann. Diese Zeit gibt uns die Chance, bewusst auf den Ballast zu schauen, den wir mit uns herumtragen und der belastet: Verletzungen, Konflikte, Trauer über verpasste Möglichkeiten, unerfüllte Träume. Denn Gott spricht zu jeder und zu jedem von uns: Bringe mir alles, was nicht gut, was fehlerhaft ist. Ich leide und trage mit. Ich werde alles heil und hell machen.