«Ich bin das Brot des Lebens»

Auf dem Weg zur Erstkommunion

«Ich bin das Brot des Lebens»

Auf dem Weg zur Erstkommunion

Dieses Jahr sind in unserer Pfarrei 24 Kinder auf dem Weg zu ihrer Erstkommunion. Am Samstag, 19. Oktober durften wir mit 18 von ihnen einen grossartigen Nachmittag auf dem Bauernhof verbringen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Katechetin Vroni Peterhans vor Ort, die es an diesem Nachmittag mit viel Engagement schaffte, die Vorfreude der Kinder auf ihre 1. Kommunion zu wecken.

Jesus sagt: «Ich bin das Brot des Lebens.» «Aus vielen Körnern gibt es Brot, aus vielen Trauben gibt es Wein, aus vielen Menschen wird Gemeinschaft.»
Zu diesem Thema durften die Kinder Körner malen, Brot backen, Trauben ernten, Trauben pressen und selbst zum Sämann werden.
Die Kinder lernten viel Wissenswertes über einen modernen Bio-Milchbetrieb und sie konnten viele grosse und kleine Tiere streicheln.
Nach schnellem Traktorenrennen und lautem Glockengeläute mit grossen und kleinen Glocken durften die Kinder dann ein wohlverdientes Zvieri geniessen.

Die Freude der Kinder war gross, als sie am Schluss die noch warmen selbstgemachten Brötchen mit nach Hause nehmen durften.
Vollbepackt mit vielen schönen Erinnerungen machten wir uns auf den Heimweg.
Alles in allem war es ein sehr gelungener Nachmittag für die Kinder auf ihrem Weg zur 1. Kommunion.

Pascale Lenzin, Katechetin in Ausbildung



«Wofür alles soll ich danken?»

Erntedankfest 2024

«Wofür alles soll ich danken?»

Erntedankfest 2024

Am Sonntag, 22. September, feierten wir in unserer St. Martin Kirche das Erntedankfest. Das Erntedankfest ist zwar kein Kirchenfest im engeren Sinne und im Kirchenjahr nicht so fest verankert wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten. Und dennoch ist dieses Fest ebenso wichtig. Denn an Erntedank erinnern wir uns an die Grundlagen unserer Existenz. Wir erinnern uns an das Wunder des Wachsens, staunen über die Schönheit der reifen Früchte und geniessen sie. Jede Frucht, die heranwächst und zur reifen Frucht wird, legt Zeugnis ab von Urkraft des Lebens und von der fürsorgenden Kreativität unseres Schöpfers. Damit haben wir Grund zur Freude und zum Danken.

Unsere Freude und unseren Dank darüber brachten wir am Erntedankfest in einem wunderschönen Generationen-Gottesdienst zum Ausdruck. Schülerinnen und Schüler der 4. und der 5. Klasse präsentierten im Gottesdienst Bilder und Texte, die sie im Religionsunterricht bei Ana Behloul zum Thema «Wofür alles soll ich danken» erarbeitet haben. (Die Bilderausstellung kann in der Kirche im Alltarraum besichtigt werden).

Dabei haben sie sich vorgestellt, die Natur, Himmelskörper und Gaben der Erde wie Sonne, Wasser, Blumen, der Ackerboden, Tomaten, Kartoffel und das Brot könnten zu uns sprechen. Was würden sie uns Menschen wohl sagen?

Sie würden wohl ihre Freude darüber bekunden, dass sie alle uns Menschen in verschiedenster Form mit Glück und Genuss erfüllen. Sie würden uns wohl aber auch ermahnen, dass der Reichtum der Natur, auch wenn es uns im täglichen Leben in unserer Wohlstandsgesellschaft so erscheint, alles andere als selbstverständlich ist. Wir sind aufgerufen, die Schöpfung zu bewahren, die Gaben der Natur nicht sorglos wegzuwerfen und sie mit bedürftigen Menschen zu teilen. Denn wenn die Schöpfung leidet, dann leiden auch unsere Mitgeschöpfe, die bereits Franz von Assisi als unsere Schwestern und Brüder bezeichnet hat.

Die Erntedankfeier war gesanglich umrahmt vom Jodlerklub Aarau unter der Leitung von Erika Wild. Die Ehrfurcht vor Gott dem Schöpfer und die Dankbarkeit für seine fürsorgliche Liebe uns Menschen gegenüber kamen in den wunderbar gesungenen Jodelliedern wie «Herr Gott mir stönd vor dir», «Dir Herr wämmer singe» «Üse Vater» und weiteren Liedern. Wie stark der Jodelgesang zu Herzen der zahlreichen Gottesdienstteilnehmenden ging, zeigte sich darin, dass während dem Gottesdienst auf jedes gesungene Lied grosser Applaus folgte.

Die frohe Stimmung in der Kirche setzte sich auf dem Kirchenplatz bei den vom Pfarreiteam wunderbar dekorierten und reichlich gedeckten Apéro-Tischen fort. Und der Jodlerklub Aarau sparte mit seinem wunderschönen Gesang auch vor der Kirche nicht.
Herzlichen Dank allen, die zu dieser Erntedankfeier beigetragen haben. Sie war ein echter Leckerbissen in Wort, Bild, Klang und Speise.


24. September 2024 | Samuel Behloul



Von Gott grenzenlos beschenkt

Entfelder Bettags-Feier 2024

Von Gott grenzenlos beschenkt

Entfelder Bettags-Feier 2024

Den diesjährigen ökumenischen Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag feierten wir am Sonntag, 15. September, in der reformierten Kirche Unterentfelden. Die Feier wurde gestaltet von der Pfarrerin Noemi Heggli, Reformierte Kirchgemeinde Oberentfelden, dem Pfarrer Peter Raich, Reformierte Kirchgemeinde Unterentfelden, dem syrisch-orthodoxen Priester Michael Aziz, Syrisch-Orthodoxe Gemeinde und von Ana Behloul, Pfarreiseelsorgerin sowie Samuel Behloul, Pfarreileiter der Katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden.

Als biblische Textbasis für ihr Predigtwort nahm Ana Behloul das Hauptgebot der Liebe in Mt 22, 34-40 und ging der Frage nach, in welcher Verbindung der Bettag zum biblischen Liebesgebot steht.

Der Bettag ist zunächst, wie sein Name es bereits sagt, der Tag, an dem wir im Gebet unserem Schöpfer begegnen und bekennen, dass wir und unser ganzes Leben kein Zufall und keine Laune der Natur, sondern ein Geschenk Gottes sind, über das wir immer wieder staunen dürfen. Wir haben uns unser Leben nicht selber gegeben, wir verdanken es Gott. Die Haltung der Anbetung gegenüber unserem Schöpfer fliesst somit über in eine tiefe Dankbarkeit für das geschenkte Wunder und das Geheimnis des Lebens. Bettag ist somit auch Danktag. Diesem Geheimnis der Gott-Mensch-Beziehung können wir uns zwar mit dem Verstand annähern und es in vielerlei Hinsicht erklären. Aber erst das glaubende Herz kann sich über alle klugen und spitzfindigen Überlegungen des Verstandes hinaus von Gott berühren und sich ihm gläubig öffnen. Glaube heisst, trotz aller technischen Machbarkeit eigene Grenzen anerkennen und aufnahmefähig für Gottes Wirklichkeit sein. Und das verlangt Mut im Zeitalter permanenter Leistungsoptimierung und -steigerung. Bettag ist somit auch Busstag, der Tag, an dem wir mutig und bewusst unseren Blick auf Gott richten und den Vorsatz in uns erneuern, dass wir Gott als unser Lebensziel anstreben wollen.

Mit dem herausfordernden Gebot, Gott mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele und den Nächsten wie sich selbst zu lieben, führt uns Jesus vor Augen, dass unsere Beziehung zu Gott ihre echte und wahre Gestalt erst in unserer Beziehung zu unseren Mitmenschen bekommen. Vor diesem Hintergrund erweist sich der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag mehr als ein traditioneller und alljährlich wiederkehrender schöner Brauch. Als Gottes Geschöpfe haben wir immer Grund zum Danken, zum Busse tun und zum Beten. Und wir haben auch immer Grund das Hauptgebot der Liebe zu leben. Der Bettag soll der Tag eines existenziellen Bekenntnisses sein, der Tag, an dem wir bekennen, dass unser Leben von grenzenloser Liebe Gottes getragen ist und dass darum auch unsere Hoffnung und unser Vertrauen gegenüber unserem Schöpfer grenzenlos sein dürfen.

Der Gottesdienst wurde gesanglich und musikalisch durch eine fünfköpfige Formation aus der Gospelband Simama wunderbar umrahmt. Deren hingebungsvoller Gesang, ob auf Deutsch oder auf Englisch, ging so richtig zu Herzen. Im Gesang fühlten wir uns über Konfessions-, Sprach- und Kulturgrenzen im christlichen Geist vereint. Und ebenso in Gebeten, sei es im Lob der Dreifaltigkeit auf Aramäisch oder im Vater unser, waren wir eine christliche Familie – betend und dankend in der Nachfolge Jesu.

Der interkulturelle und reichhaltige Apéro im Anschluss an den sehr gut besuchten Gottesdienst bot die Gelegenheit für ein Wiedersehen oder für Kennenlerngespräche sowie Austausch.

Herzlichen Dank allen, die in verschiedener Weise zum Gelingen des diesjährigen ökumenischen Bettages beigetragen haben. Besonderer Dank gilt dabei allen Bäcker*Innen und Köch*Innen für das zubereiten der köstlichen Apéro-Speisen und der Gruppe Ökumene für den gesamten Service.


17. September 2024 | Samuel Behloul



Berge, Bibel und Kaiserschmarrn

Am 26.8.24 standen die Teilnehmer für die Oberentfelder 60+Ferien nach Viktorsberg in Vorarlberg gut gelaunt vor der Kirche parat zur Abfahrt. Leider mussten 3 Teilnehmer die Reise kurzfristig wegen Krankheit absagen, sodass am Ende nur 16 Teilnehmer die Reise antreten konnten. Mit einem Kleinbus und einem Auto traten wir die Reise unter der Leitung von Pfarrer Andy Wahlen von der reformierten Kirchgemeinde Oberentfelden und dem Leiter der katholischen Pfarrei St. Martin Entfelden Samuel Behloul an. Die Reise verlief wie gewohnt problemlos. Da das Hotelrestaurant am Montag Ruhetag hatte, machten wir die Mittagspause bereits in Feldkirch. Nach knapp einer halbstündigen Fahrt erreichten wir oben in der Höhe das Hotel Viktor in Viktorsberg. Hier genossen wir nun die tolle Aussicht auf die Schweizer Berge, wie Hoher Kasten und Säntis, sowie auf das im Tal liegende Feldkirch. Nach Zimmerbezug und Hotelbesichtigung blieb noch etwas Zeit für einen kleinen Erkundungsspaziergang.
An der tradionellen Abendandacht, anschliessend an das feine Abendessen, wurde nach der Vorstellungsrunde das Thema der Woche vorgestellt. Dieses Jahr war es der Umgebung angepasst – wie könnte es hier auch anders lauten – „Berge der Bibel“. Berge spielen in der Bibel eine grosse Rolle. Wie die Berge Sinai, Karmel, Zion und natürlich auch Golgatha. Wie üblich, waren die täglichen Andachten im Wechsel zwischen den beiden Seelsorgern mit Gitarrenbegleitung von Andy Wahlen.

Dank der Halbpension, und den eigenen Fahrzeugen konnten wir natürlich auch grössere Ausflüge unternehmen. Da am Dienstag in Feldkirch Markt war, ging unser erster Ausflug dorthin. Der Markt war zwar klein, aber in Feldkirch gab es trotzdem viel zu besichtigen. Nur die Suche nach einem Restaurant, in dem es Kaiserschmarrn gab, dauerte für einige etwas länger…
Der Mittwochausflug führte uns zum Lünersee. Als wir bei der Talstation der Bergbahn ankamen, waren wir erstaunt von dem überfüllten Parkplatz. Aber zum Glück hatten unsere Fahrer die Idee, aus dem Kleinbus und dem Auto eine Buslänge zu zaubern um dann ganz oben einen Busparkplatz zu belegen. Mit der Lünerseeseilbahn ging es dann nach oben zum Stausee. Je nach Fitnesszustand wurde der See von den Teilnehmern entweder ganz umrundet oder teilweise begangen. Dafür gab es aber im Bergrestaurant einen feinen Kaiserschmarrn.
Anderntags stand das Grosse Walsertal auf dem Programm. Hier stand in Sonntag (so heisst der Ort, auch wenn wir am Donnerstag da waren) auch wieder eine Seilbahn zur Verfügung, um in die Höhe nach Stein zu kommen. Die Aussicht hier war wieder herrlich. Allerdings gabs dann im Bergrestaurant keinen Kaiserschmarrn.

Der nächste Tagesausflug führte uns nach Laterns, wo wir im Sessellift die Fahrt zur Gapfohlalpe so richtig geniessen konnten. Auch hier wurden je nach Fitness kleinere oder grössere Wanderungen gemacht, nachdem wir gemeinsam den kleinen Bergsee umrundet hatten. Am Schluss trafen wir uns alle im Bergrestaurant wieder. Die Abende wurden dann wie üblich, fleissig zum Spielen genutzt.
Nach der letzten Andacht am Samstag ging es leider schon wieder Richtung Heimat, wo wir gegen Mittag wieder heil und mit viel Erinnerungen angekommen sind.
Den Organisatoren gilt unser herzlicher Dank für die tollen Tage.
Die nächsten 60+-Ferien sind dann vom 1.-6. September 2025 am Lago Maggiore (auf italienischer Seite) – jetzt schon vormerken!
Leo Becker


Minis «on tour»

St. Martins Minis «on tour»

«Minis on tour» lautete das Motto vom 1. Aargauer Mini-Fest am Samstag, 31. August. Mit den uns von den Organisatoren blau zugeteilten Gruppen-T-Shirts stach unsere Mini-Schar auf dem Areal der Mehrzweckhalle Weissenstein in Würenlingen deutlich hervor. Wir wurden als zweitgrösste angemeldete Gruppe in der Turnhalle begrüsst. Für die Gruppengrösse zählten auch die Begleitpersonen dazu. So wurden wir zwar um eins übertroffen. Jedoch nur an den Minis gezählt, dürften wir mit 25 anwesenden Minis vermutlich sogar die grösste Mini-Schar auf dem Platz gewesen sein, worauf wir stolz sind!

Bei sonnig-heissem Wetter galt es für die rund 450 Minis aus 29 Aargauer Pfarreien sich auf dem Gelände diversen Herausforderungen zu stellen. Ziel war es, an fünf von 15 vorgängig zugeteilten Posten je einen Edelstein zu ergattern. Unsere Schar schaffte es dank Geschicklichkeit, Cleverness und vor allem mit viel Team– oder eben Mini-Work die Rätsel zu lösen und Aufgaben zu meistern. Für den «Master-of-the-Minis»-Pokal hat es für uns zwar nicht gereicht, doch war dieser Tag trotz der sehr heissen Temperaturen gemeinsam richtig cool!

Den Abschluss des Tages machte ein fröhlicher und musikalisch sehr schön begleiteter Gottesdienst in der Turnhalle. Passend zum Motto bestärkte uns Domherr Stefan Essig mit der Evangeliums-Geschichte zweier Jünger auf dem Weg nach Emmaus und in seiner folgenden Predigt, dass Jesus immer mit uns zusammen „on Tour“ und somit auf dem Weg ist. An guten, wie an schlechten Tagen lässt er uns nicht allein losziehen. Und selbst wenn wir ihn nicht sehen können, sollen wir das Vertrauen nicht verlieren, dass Gott immer an unserer Seite ist. Aus jeder Mini-Schar gab es einen Vertreter, der im Mini-Kleid für die eigenen Mini-Schar vorne im Gottesdienst mitwirken durfte. Jozef Trgo, unser ältester anwesender Ministrant, vertrat St. Martin Entfelden sehr würdig. Herzlichen Dank dafür, lieber Jozef.

Ein riesiges Dankeschön gebührt Christine Unterberger von der Fachstelle Jugend und junge Erwachsene Aarau. Zusammen mit vielen Freiwilligen der speziell dafür gegründeten Mini-AG (Arbeits-Gruppe) hat sie es in rund einem Jahr Vorbereitungszeit geschafft, diesen aufwendigen Festtag auf die Beine zu stellen. Das 1. Aargauer Mini-Fest wurde äusserst sorgsam und mit viel Ideenreichtum geplant und vorbereitet. Es begegneten uns den ganzen Tag Helferinnen und Helfer mit enormer Freundlichkeit, Begeisterung und Herzblut an allen Posten. Ein grosses Lob an dieser Stelle allen Mitwirkenden. St. Martin’s Mini-Schar Entfelden freut sich schon auf das nächste Mal.

Raffaela Santoro Hofer, Minipräses



Ein Engel für den Schulweg

Gottesdienst zum Schulanfang

Ein Engel für den Schulweg

«Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf deinem Weg», Ps 91,11.

Am Sonntag, 25. August 2024 feierten wir unter dem Moto «Ein Engel für den Schulweg»  den Familiengottesdienst zum Schulstart und zur Aufnahme neuer Minis.

Mit dem Eintritt in den Kindergarten und den Schulalltag beginnt sowohl für die Kinder als auch für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Damit der Start in den Schulalltag gut gelingen kann, baten wir Gott um seinen begleitenden Segen.

In diesem Gottesdienst haben wir speziell die neuen Kindergarten-Kinder und die Erstklässler begrüsst. Im sehr gut besuchten Gottesdienst haben wir die Schulkinder, ihre Schultaschen und persönliche Gegenstände gesegnet. Die Kinder bekamen auch ein kleines Geschenk von der Pfarrei zu diesem grossen und neuen Schritt im Leben: einen Engel-Reflektor-Anhänger mit dem passenden Segensgebet, Weihwasserfläschchen und die Erstklässler noch eine Kinderbibel.

Dieser Gottesdienst war ein bunter und segensreicher Familien- und Pfarreianlass. Ein besonderes musikalisches Highlight im Gottesdienst war der Auftritt unseres Kinderchors «St. Martins Singspatzen». Mit ihrem fröhlichen und beherzten Gesang begeisterten sie Jung und Alt.

Anschliessend an den Gottesdienst fand im Pfarreizentrum ein Apéro statt, vorbereitet und organisiert von den Familien aus der Pfarrei. Hier nutzten die zahlreich anwesenden jungen Familien die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und mit dem Katechese- und Pfarreiteam ins Gespräch zu kommen.

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieser schönen und Generationen übergreifenden Feier beigetragen haben.

Samuel Behloul

Fotoalbum


15 neue Minis

Fünfzehn neue Minis!

Im Schuleröffnungsgottesdienst am 25. August haben wir ebenso mit grosser Freude und Begeisterung fünfzehn Mädchen und Buben in unsere St. Martins Minischar neu aufgenommen und dem Segen Gottes anvertraut. Sie wurden nicht nur gesegnet, sie selbst sind ein Segen für unsere Pfarrei. Die St. Martins Minischar ist nun auf 46 Minis angewachsen.


25. August 2024 | Samuel Behloul



Ökumenischer Tag der Begegnung

18. August 2024

Ökumenischer Tag der Begegnung

Am Sonntag, 18. August, fand im Alterszent­rum Zopf der traditionelle Tag der Begegnung statt. Der ökumenische Gottesdienst wurde von der ref. Pfarrerin von Oberentfelden, Noemi Heggli, und Samuel Beh­loul, dem Pfarreileiter der kath. Pfarrei St. Martin Entfelden, gefeiert.

Das Thema der Gottesdienstfeier war die Sehnsucht nach Gott. In den Gebeten und im Predigtwort, das auf dem Psalm 13 aufbaute kam zum Ausdruck,  dass zutiefst in uns Menschen eine Sehnsucht nach einem Glück verankert ist, das uns nicht mehr genommen wird, nach einer Freude, die bleibt. Es ist die Sehnsucht des Geschöpfes nach seinem Schöpfer. Die Sehnsucht des Menschen nach Gott. Auch wenn wir immer wieder das schmerzliche Gefühl der Gottes Ferne erfahren müssen, wirkt Gott in unserem Leben, in den Begegnungen mit anderen Menschen, die in unserer Not mitfühlen und mittragen. Gottes An- oder Abwesenheit ist nicht von unserem Gefühl abhängig, Gott ist da. Aus diesem Vertrauen lebt auch David, wenn er im Psalm 13 bekennt: «ch aber vertraue auf deine Güte, über deine Hilfe jauchze mein Herz. Singen will ich dem HERRN, denn er hat mir Gutes getan.»

Musikalisch wurde die Gottesdienst­feier und das gesamte Fest vom Akkordeon­orchester Oberentfelden-Schöftland stim­mungsvoll umrahmt. Und auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, am reichhalti­gen Getränke- und Speisenbuffet. Herzlichen Dank der Zopf-Leitung für die Organisation dieses schönen Begegnungsanlasses.


20. August 2024 | Samuel Behloul



Herzlichen Dank

für die Feriengrüsse

Herzlichen Dank für die Feriengrüsse

Zu Beginn der Sommerferien, haben wir eine Feriengruss-Aktion gestartet. Die Idee war, dass Pfarreiangehörige ihre Ferienerlebnisse, ob in der Schweiz oder im Ausland, mit uns teilen.

Zahlreiche Feriengrüsse – sowohl in Form von Postkarten als auch über soziale Medien – haben uns während der Ferienzeit aus vielen schönen Gegenden ausserhalb und innerhalb der Schweiz erreicht. Die an das Pfarramt adressierten Postkartengrüsse hängen bereits in unserer St. Martin Kirche.

Herzlichen Dank für dieses schöne Zeichen der Verbundenheit als Pfarreifamilie auch während der Ferienzeit.


12. August 2024 | Samuel Behloul



Eine Reise mit Weitsicht

Kirchenchorreise 2024

Am Sonntag, 11. August 2024 begab sich unser St. Martin Kirchenchor auf seine jährliche Reise. Dieses Mal ging es auf das 1964 Meter hohe Niederhorn. Oben angekommen genossen wir beim strahlenden, wenn auch etwas zu warmen, Sommerwetter, einen grandiosen Blick auf den Thunersee und die Berner Alpen mit ihren drei prominentesten Gipfeln Eiger, Mönch und Jungfrau.
Per Bergbahn ging es zurück nach Beatenbucht, von wo aus wir mit dem Postauto nach Unterseen fuhren. Die letzten gut 5 km nach Interlaken legte ein Teil der Reisegruppe zu Fuss dem Thunersee entlang zurück. Von hier aus traten wir, wenn auch etwas ermüdet vom heissen Wetter, aber bei gleichbleibend guter Laune und mit vielen Eindrücken bereichert, den Heimweg nach Entfelden per SBB an.

Herzlichen Dank Thomas Hersche für die Organisation dieser schönen Reise.


«Aus klein wird gross»

St. Martin trifft sich 2024

«Aus klein wird gross»

St. Martin trifft sich 2024

Am Sonntag, 16. Juni feierten wir unser traditionelles Pfarreifest «Sankt Martin trifft sich». Zugleich wurde auch der Abschluss des Schuljahres für alle Klassen gefeiert. Der sehr gut besuchte Generationengottesdienst wurde dieses Jahr zum ersten Mal interkonfessionell gefeiert, zusammen mit der syrisch-orthodoxen Gemeinschaft, deren zahlreiche Angehörige auch in Ober- und Unterentfelden wohnen. Auch die Vertreter der Schulbehörden und des Gemeinderates von Entfelden nahmen an der Gottesdienstfeier und am anschliessenden Festprogramm im Pfarreizentrum teil.

Das Fest stand unter dem Motto «Aus klein wird gross». Die biblische Basis des Motos und der gesamten Feier bildete das eindrückliche Gleichnis Jesu vom Senfkorn und dem Reich Gottes aus dem Markusevangelium (Mk 4, 26-34). Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen haben sich im Religionsunterricht auf verschiedene Weise mit dem Gleichnis auseinandergesetzt und sich Gedanken über die Bedeutung und die Botschaft des Reich Gottes gemacht.

Entsprechend präsentierten sie ihre Ergebnisse im Gottesdienst – von den beeindruckenden Zeichnungen und der eigens für den Gottesdienst im Religionsunterricht eingepflanzten Senfkörner über die aussagekräftigen Fürbitten bis hin zu einem selbstgedrehten Kurzfilm zu der erwähnten Bibelstelle.

Das Gleichnis Jesus vom Senfkorn und dem Reich Gottes – so das Ergebnis der einzelnen Beiträge – macht uns Mut, mit kleinen Gesten und Zeichen schon jetzt und hier das Reich Gottes entstehen und wachsen zu lassen. Das Reich Gottes wächst, wenn wir unsere senfkornkleine Liebe, unsere senfkornkleine Hoffnungen und Träume und unseren senfkornkleinen Glauben in den Boden des alltäglichen Lebens säen und geduldig pflegen.

Der erst seit einem Jahr bestehende und inzwischen 21 Kinder zählende Kinderchor «St. Martins Singspatzen» (4 Kinder konnten am Fest nicht teilnehmen) gestaltete die Feier gesanglich. Jedes der mit viel Herzblut und Hingabe gesungenen Lieder erntete einen stürmischen Beifall der Gottesdiensteilnehmenden. Das Vaterunser Gebet, das von einer Gruppe der syrisch-orthodoxen Gläubigen gemeinsam mit ihrem Pfarrer Markos Behnam in Aramäisch, der Sprache Jesu, gesanglich vorgetragen wurde, beeindruckte sehr.

Im Anschluss an den Gottesdienst feierten wir im Pfarreizentrum und auf unserem Naturspielplatz «St. Martins Arche» weiter – beim feinen Essen vom Grill, und vielfältigem Salat- sowie interkulturellem Kuchenbuffet. Und zur besonderen Freude der Kinder – mit der Zuckerwattemaschine.

Der spezielle Gast beim diesjährigen Pfarreifest war der Magier und Mentalist Arthur Roscha, der mit seinen Tricks und Magiershow Jung und Alt begeisterte und oft zum Lachen brachte. Herzlichen Dank allen, die dieses wunderschöne, sehr gut besuchte und gelungene Pfarreifest ermöglicht haben.
Samuel Behloul

Fotoalbum


Vogel-Wohnung zu vermieten

Vogel-Wohnung in St. Martin Entfelden zu vermieten

Seit kurzer Zeit steht eine Neubau-Vogelwohnung, Architektur Eigenbau NVOE, auf unserem Walnussbaum zur Verfügung. Einem Nestbau z.B. für ein Meisen – Paar steht nichts im Wege.  Vielleicht wird noch jetzt oder im nächsten Frühling eine Vogelschar darin gross gezogen.  Herzlichen Dank an die Sponsoren Daniela und Michael vom Natur-und Vogelschutzverein Oberentfelden. Wir freuen uns, wenn sich vermehrt auch Vögel wohlfühlen auf unserem  Areal.

Nahrung bieten ihnen unsere Sträucher wie Liguster, schwarzer Holunder, Pfaffenhütchen, Strauch-Geissblatt, Maulbeere, Heckenrose, Stechpalme, Efeu, Kornelkirsche, Weissdorn.

Madeleine Adler, Umweltteam


Gefährlicher als die Atombombe?

Gefährlicher als die Atombombe?

Am 2. Mai lud die Gruppe Kreaktiv zum zweiten Vortrag aus der Reihe «Fluch oder Segen? Künstliche Intelligenz» im Pfarreizentrum St. Martin Entfelden ein.
Der Referent war Prof. Dr. Peter G. Kirchschläger, Professor für Theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik ISE an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Er sprach zum Thema «Haben Maschinen eine eigene Moral? Künstliche Intelligenz aus ethischer Perspektive.» Dass auch dieser zweite Vortrag zahlreiches Publikum anlockte, zeigt, dass nicht nur die Frage nach scheinbar technisch grenzenloser Machbarkeit der KI, sondern auch die Frage nach einem ethisch verantworteten Umgang mit ihr interessiert.

Folgender Fragekomplex lag dem Vortrag zugrunde: Welche Grenzen sollten für KI gelten? Wie kann der Schutz der Menschenrechte gewährleistet werden, wenn KI die menschliche Entscheidungsfindung ersetzt?

Der Referent verstand es meisterhaft, die brennenden ethischen Fragen im Zusammenhang mit der KI an zahlreichen Beispielen aus dem täglichen leben zu erklären. Die KI ist nicht nur in Fragen des Datenschutzes relevant, sie verletzt auch Menschenrechte. Der Referent wies vor allem auf den erstaunlichen Umstand hin, dass es trotz immer grösser werdendem Einfluss der KI auf unser Leben, noch nicht einmal im Ansatz eine spezifische rechtliche Regulierung in diesem Bereich gibt. Kirchschläger fordert deshalb eine globale Überwachungsbehörde für KI-Technologien, und zwar in Form der Schaffung einer Internationalen Agentur für datenbasierte Systeme (IDA). Mit diesem Vorstoss findet er, wie er es beispielhaft zeigte, ein immer breiteres Gehör, nicht nur bei zahlreichen staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen, sondern sogar auch bei der UNO.

Die Aufgabe der IDA wäre eine globale Aufsichts- und Regulierungsbehörde, ähnlich der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Nuklearbereich. Kirchschläger zitierte in diesem Zusammenhang den Techmilliarder Elon Mask, der die KI gemäss einer Interviewaussage für gefährlicher als die Atombombe hält und selbst regulatorische Massnahmen fordert. Die von Kirchschläger ins Leben gerufene IDA hat zum Ziel, die Menschenrechte, Sicherheit und friedliche Nutzung von KI zu fördern und dient zusätzlich als Plattform für die globale technische Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Transformation.
Die angeregte und lange Diskussion, die auf den Vortrag folgte zeigte, wie hochaktuell und wichtig die Beschäftigung mit Fragen eines ethisch verantworteten und Menschenrechte bewahrenden Umgangs mit KI ist.
Herzlichen Dank der Gruppe Kreaktiv für die organisatorische Arbeit bei der Realisierung der zweiteiligen Vortragsreihe zur KI.
Samuel Behloul.


Verbunden mit Jesus

Entfelder Erstkommunion›

Entfelder Erstkommunion 2024

Unter dem Motto  „Wir bringen Frucht verbunden mit jesus“ haben 16 Kinder am Sonntag 28.04. ihre erste Kommunion empfangen.
Wir gratulieren den Erstkommunionkindern und wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute und Gottes reichen Segen.

Herzlichen Dank allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Erstkommunion-Feier mitgewirkt haben: Regens Dr. Agnell Rickenmann für die Feier der heiligen Messe und sein geistreiches und zu Herzen gehendes Predigtwort, bei dem ihn sein 60-jähriger Teddybär und die Erstkommunionkindern engagiert unterstützt haben. Das Motto der Erstkommunion «Wir bringen Frucht verbunden mit Jesus» konnte dadurch sehr treffend veranschaulicht und erklärt werden.  Besonderer Dank auch Pascale Lenzin, die die Kinder im Unterricht auf die Erstkommunion vorbereitet hat und der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul, die sie dabei fachlich begleitet und unterstützt hat. Für das Fotografieren in der Feier danken wir herzlich Kurt Geisseler. Der Gruppe Gemeinschaft herzlichen Dank für die Vorbereitung und den Ausschank des Erstkommunion-Apéros.Und last but not least, ein ganz grosser Dank gilt den Erstkommunionkindern für ihr wunderbares Mitwirken im
Gottesdienst und den Eltern für ihre liebevolle Begleitung und Unterstützung der Kinder.

Folgende Kinder haben die Erstkommunion empfangen:
Balaj Julia, Berisha Lorik, Berisha Alex, Chillà Laura, D`Arco Keano, Fugel Emilie, Hufschmid Elin, Iozzo Tamara, Mikael Noah, Puleio Nathan, Qeta Lionel, Stadler Lara, Svetel Matteo, Svetel Eloy, Wüthrich Yannick, Zihlmann Finja.


Neue Zeiten für Andachten im «Zopf» und im «Chreesegge»

Neue Zeiten für Andachten im «Zopf» und im «Chreesegge»

Die Katholische Pfarei St. Martin Entfelden und die reformierten Kirchgemeinden Ober – und Unterentfelden werden die Zeiten der Andachten den Bedürfnissen der BewohnerInnen anpassen. Ab 1. Mai wird im Alterszentrum «Zopf» an jedem 1. Mittwoch im Monat, anstelle am Dienstag um 9.15 Uhr eine Wortgottesfeier mit Kommunion unter der Leitung von Ana und Samuel Behloul stattfinden. Anschliessend sind alle zu Kaffee und Gipfeli eingeladen. An allen anderen Mittwochen findet um 8.40 Uhr eine ökumenische Andacht, gestaltet von den Seelsorger:innen von Ober- und Unterentfelden, statt.

Im Chreesegge findet die ökumenische Andacht in Zukunft nur noch jeweils am 2. Mittwoch im Monat um 9.30 Uhr statt.

Gäste aus den Gemeinden sind immer herzlich dazu eingeladen!

Die neue zeitliche Einteilung wird Ende des Jahres ausgewertet und gegebenenfalls den Wünschen und Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste angepasst.

Auftanken

Zur Ruhe kommen

Gott und seinem Wort begegnen

Sie sind herzlich eingeladen!

Es freuen sich auf die Begegnungen mit Ihnen.

Seelsorgerinnen und Seelsorger der
kath. und ref Kirchgemeinden von Entfelden


Projektchor

St. Martins Singspatzen

Als «Singspatzen» haben wir schon tolle Auftritte erlebt.

Hast Du Lust, bei unseren nächsten Auftritten mitzumachen?
Bist Du über 6 Jahre alt und hast Freude am Singen?
Bist Du bereit, zuhause ein wenig zu üben?
Dann mach mit und melde dich als Sängerin oder Sänger an! Fünfzehn Kinder machen bereits mit.

In unserem Projektchor üben wir vier bis sechs Lieder, die wir zum Schulschluss «St. Martin trifft sich» vor den Sommerferien, zum Schulanfangsgottesdienst nach den Sommerferien, dem «Suppentopf», dem Krippenspiel zu Weihnachten und bei weiteren Familiengottesdiensten unter dem Jahr vortragen werden. Damit die Lieder schön klingen, üben wir einige Male an einem Samstagmorgen von 9 bis 12 Uhr.

Bist Du dabei?

Teilnehmen können alle Kinder ab 6 Jahren

Leitung
Pascale Lenzin, Florian Lorenzana und Anna Maria La Malfa


Erobert die KI die Welt?

Rückblick zum ersten Vortrag›

Die Welt wird (noch) nicht von künstlicher Intelligenz erobert

Am 20.03.2024 fand der erste Vortrag aus der Reihe «Fluch oder Segen? Künstliche Intelligenz» im Pfarreizentrum St. Martin statt.

Der vollbesetzte Martinssaal und das altersgemischte Publikum waren ein deutliches Zeichen dafür, dass das Thema der KI die Menschen nicht nur interessiert, sondern auch beschäftigt.

Nach der Einführung durch Samuel Behloul referierte Prof. Dr. André Csillaghy, Leiter des Instituts für Data Science an der FHNW in Windisch Zum Thema «Die Welt wird (noch) nicht von künstlicher Intelligenz erobert». Der Referent verstand es meisterhaft ein äusserst komplexes Thema einem breiten Publikum in verständlicher und humorvoller Art zu vermitteln. Die Geschwindigkeit in der Entwicklung der KI ist tatsächlich atemberaubend und für nicht Wenige auch besorgniserregend. Wie können wir ein kritisches Bewusstsein entwickeln? Entlang dieser Fragestellung bewegte sich der Vortrag. Prof. Csillaghy veranschaulichte an zahlreichen Bild- und Videobeispielen, wo die KI den Menschen nutzt und wie sie auch in Zukunft unser Leben positiv und grundlegend verändern wird. Der Referent verwies aber auch auf die problematischen Aspekte der Entwicklung der KI, vor allem im Bereich des Datenschutzes und der Manipulation von Informationen. Hier gelte es auf internationaler Ebene Kriterien für eine ethisch verantwortbare Entwicklung und Nutzung der KI zu entwickeln.

Worin diese Kriterien bestehen sollen und auf welchem Wertesystem sie international entwickelt werden können, diese Frage überliess Prof. Csillaghy dem nächsten Referenten, dem Ethiker Prof. Dr. Peter G. Kirchschläger von der Universität Luzern. Er ist unser Gastreferent am 2. Mai 2024, um 19 Uhr im Pfarreizentrum St. Martin und spricht zum Thema «Haben Maschinen eine eigene Moral? Künstliche Intelligenz aus ethischer Perspektive» Herzliche Einladung.


Samuel Behloul


Unsere Osterkerze

Unsere Osterkerze

Das Osterkerzensymbol mit dem Lebensbaum repräsentiert den Aufbruch beim Osterfest. Der Lebensbaum steht für Wachstum und Stärke. Seine grünen Blätter symbolisieren neues Leben, während goldene Blätter besondere Erleuchtungsmomente repräsentieren. In der Mitte des Baumes befindet sich eine goldene Christusfigur, die die Auferstehung Jesu Christi symbolisiert. Im Symbol steckt die Botschaft, dass Ostern eine Zeit des Neubeginns ist, in der wir im Vertrauen auf den auferstandenen Christus Hoffnung, Licht und Ermutigung für unseren Lebensweg empfangen. Liebe Pfarreiangehörige, lass uns, getragen vom österlichen Licht der Hoffnung, das Osterfest als Fest der Zuversicht für uns und unsere Welt begehen. Die Heimosterkerzen können nach den Ostergottesdiensten vor der Kirche für je 12. Franken gekauft werden. Sie sind danach auch in der Kirche oder im Pfarramt erhältlich. Der Erlös kommt einer gemeinnützigen Organisation zugute.


Eltern-Kind Tag mit Taufgelübdeerneuerung

in Entfelden ›

Eltern-Kind Tag mit Taufgelübdeerneuerung

Der Eltern-Kind Tag ist ein wertvoller Bestandteil des Erstkommunionweges und bietet Kindern und Eltern die Gelegenheit, Gott im gemeinsamen Beten, Singen und kreativen Tun zu entdecken.
Am Samstag 17. Februar durften unsere diesjährigen Erstkommunionkinder in verschiedenen Ateliers im Pfarreizentrum und in der Kirche sich mit dem Thema „Wir bringen Frucht, verbunden mit Jesus“ auseinandergesetzt. Sie haben die Lieder für den Erstkommuniongottesdienst eingeübt, das Wandbild und die Dekoration zur Erstkommunion gebastelt, die Erstkommunionkleider anprobiert und verschiedene wichtigen Informationen auf dem Weg zur Erstkommunion erhalten. Am Abend im Familiengottesdienst um 18.15 Uhr haben die Kinder mit ihren Eltern und Pfarreiangehörigen die Taufgelübdeerneuerung gefeiert. Mit ihren grosszügigen und kreativen Backkünsten haben die Eltern für ein sehr ansprechendes und feines Buffet gesorgt. Herzlichen Dank allen, die zu diesem sehr gut gelungenen Anlass beigetragen haben.

 

 


Versöhnungsweg der 4. Klasse

in Entfelden

Aschermittwoch und Versöhnungsweg der 4. Klasse

Mit dem Aschermittwoch am 14. Februar begann für uns Christinnen und Christen die Fastenzeit, unser Sechswochen-Weg in die Karwoche und in den Tag der österlichen Auferstehung. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse haben sich im Religionsunterricht auf das Sakrament der Versöhnung vorbereitet.

Gemeinsam mit einer Begleitperson, die sie jeweils selber ausgewählt haben, begingen sie am Nachmittag des Aschermittwochs im Pfarreizentrum den Versöhnungsweg mit verschiedenen Stationen, an denen sie ihrem Alter entsprechend über das eigene Verhalten nachgedacht und zur Sprache gebracht haben, was sie bewegt und beschäftigt. Auf violette Blätter haben sie alles aufgeschrieben, was sie belastet, was in ihrem Leben nicht in Ordnung ist.

In der gemeinsamen Schlussfeier im Aschermittwoch-Gottesdienst mit allen Pfarreiangehörigen um 19.30 Uhr, der beim Feuer vor der Kirche begann, durften die Kinder die violetten Blätter ins Feuer werfen. Durch die Verbrennung der Blätter wurde symbolisch Altes losgelassen und Neues begrüsst. Das Feuer hat eine doppelte Wirkung, eine zerstörende aber auch eine reinigende, aufbauende Wirkung, das Feuer mit seiner bewegten und himmelwärts weisenden Flamme erzählt von der Erfahrung, dass Gott uns Menschen nahe ist und uns bei allen Höhen und Tiefen unseres Lebens begleitet und uns immer wieder eine neue Chance für einen Neuanfang gibt.

Der Gottesdienst wurde von den Kindern selber wunderbar gestaltet.

Herzlichen Dank allen Kindern der 4. Klasse und ihren Begleitpersonen sowie Eltern für das Gelingen dieser eindrücklichen Feier.


2. Februar 2024 | Ana Behloul


St. Martin Entfelden wurde ausgezeichnet

Familienfreundliche Räume

St. Martin wurde ausgezeichnet

Das grosse Engagement des Pfarreiteams von St. Martin Entfelden für eine familienfreundliche Ge­staltung der Pfarreiräumlichkeiten und für den Ausbau von familienfreund­lichen Angeboten im Pfarreileben wurde mit dem Zertifikat «Familienfreundliche Räume» belohnt. Peter Michalik von der Fachstelle Bildung und Propstei der Römisch-Katholischen Kirche Aargau überreichte am Patroziniumsfest am 12. November 2023 dem Pfarreiteam das Zertifikat.


Leidenschaft – Frauen-Power – Klangvielfalt

Volksmusikkonzert des Quartetts AareFolk

Leidenschaft – Frauen-Power – Klangvielfalt

Am Sonntag, 24. September, um 17 Uhr in der kath. Kirche St. Martin Entfelden lud die Gruppe Kreaktiv zu einem Volksmusikkonzert des Quartetts AareFolk.

Die seit 2016 bestehende vierköpfige Frauenformation mit Regula Hauri, Anna Katharina Hewer, Manuela Suter und Helene Dietrich nahm die gut 100 Besucherinnen und Besucher auf eine volksmusikalische Reise quer durch Europa. Gespielt wurde Volksmusik aus vielen europäischen Ländern – von der Schweiz über Irland, Schweden und Italien bis nach Bulgarien, Mazedonien und weiteren Ländern.

Leidenschaft, Frauenpower und Klangvielfalt. So lässt sich nach dem begeisternden Auftritt dieses Frauenquartäts die Sele der Folk-Band am treffendsten umschreiben.

Entsprechen war auch ihr Klanginstrumentarium vielfältig. Es reichte von der Geige und Kontrabass, über Akkordeon und Gitarre bis hin zu Hackbrett, Blockflöte, Ukulele und Schwyzerörgeli.

Beim anschliessenden Apéro im Pfarreizentrum hatten die Besucherinnen und Besucher des Konzerts die Möglichkeit, mit den Musikerinnen ins Gespräch zu kommen, was auch rege benutzt wurde.

Herzlichen Dank der Gruppe Kreaktiv für die Organisation dieses wunderbaren Konzertabends und dem Sakristan Tomi Nevistic für die grosse technische Unterstützung.


26. September 2023, Samuel Behloul



«Gesegnet losgefahren»

Ministrantenausflug in den Europa Park

«Gesegnet losgefahren und überglücklich heimgekehrt»

«Gesegnet losgefahren». So begann am Samstag, 16.9.23 der Ministranten-Ausflug in den Europa Park in Rust. Mit dem Segen Gottes, ausgesprochen von Ana und Samuel Behloul und verpflegt mit einem leckeren Schoggi-Brötli vom Röösli-Beck für die Fahrt, bestiegen 21 Ministranten plus ihre Begleitpersonen und deren Kinder den brandneuen Reisecar von Frey Reisen.

Die Aufregung auf die vielen Attraktionen, die im Park auf die Mini-Schar warteten, war während der Fahrt spürbar. Einmal den Park betreten und in kleinen Gruppen aufgeteilt, verteilten sich unsere Minis rasch in alle Himmelsrichtungen. Jeder Moment war kostbar, denn zu schnell vergeht die Zeit, wenn man Spass hat!

Die Minis nahmen an den beliebtesten Bahnen teilweise sehr lange Wartezeiten in Kauf. Doch was macht man nicht alles für ein, zwei Minuten puren Adrenalinkick durch Beschleunigung in luftiger Höhe, für Loopings und ein paar Sekunden Gefühl der Schwerelosigkeit! Auch die Wasserbahnen verzeichneten einen grossen Andrang, was beim einen oder anderen – ungewollt oder auch dank der äusserst warmen Temperaturen insgeheim ersehnt – zu einer Abkühlung führte.

Bestückt mit Pizza, Popcorn, Zuckerwatte oder anderen Naschereien, welche den einen oder anderen Zuckerpegel hoch hielten, machte sich die Minischar am frühen Abend wieder auf die sichere Heimreise.

Raffaela Santoro Hofer

Den schönen uns spannenden Bericht können Sie in voller Länge hier nachlesen.



Vom Rasen zur Vielfalt

Pfarreigarten St. Martin

Vom Rasen zur Vielfalt: der Pfarreigarten St. Martin

Biodiversität auf kleinstem Raum, ein Lebensort für eine Vielzahl Pflanzen und Insekten

Auch auf kleinstem Raum ist Biodiversität möglich. Auf dem Stückchen Erde, eingezwängt zwischen Container-Box, Garagenrückwand und Abgang zum neuen Heizungskeller, wachsen heute ca. 30 Pflanzenarten. Eine Gemeinschaft von wintergrünem Gehölz, ausdauernden Blumenstauden und Wildblumen. Unter anderem die  früh blühende Mondviole , gelber Lerchensporn, Wiesensalbei, Natternkopf,  Skabiosen, Klatschmohn und Goldmohn, Wollziest, Rauhnelken, Bart-  und Samtnelken, Alant, Lavendel und verschiedene Fetthennen (Sedum album, Sedum telephium, Tripmadam etc.) Thymian, Ringelblume, Jungfrau im Grünen (Schwarzkümmel), Mutterkraut und das feine, zarte Zimbelkraut.

Wahre Wildbienenmagnete sind die Bergminzenbüsche, Dost  und die Leinkräuter. In diesem Sommer wurde es wiederum sehr heiss und trocken  zwischen diesen Mauern und Vorplätzen. Darum gilt es, in Zukunft Pflanzen einzusetzen, welche mit Hitze und Trockenheit zurecht kommen. Eigentlich unattraktiven Ecken können wir mit Pflanzen und Blumen ein Gesicht geben und sie wertvoll und freundlich machen – Geschenke der Schöpfung!

Madeleine Adler


60+ Reise nach Amden

60+ Reise nach Amden

Das Arvenbühl liegt hoch über dem Walensee an der Südflanke der Churfirsten und bietet eine prächtige Aussicht auf die Glarner-Alpen.

Wir reisten Donnerstag, 14. Septembert über Land (via Beromüster – Hochdorf –Zug – Hirzel – Pfäffikon SZ – Weesen) nach Amden. Dort genossen wir im Hotel Arvenbühl mit Panorama ein feines 3-Gang-Mittagessen. Danach ging es nach Weesen, wo wir im schönen Park und am Ufer des Walensees flanieren und einen Kaffee trinken konnten. Die Heimreise führte uns über eine landschatliche reizvolle Strecke via Schindellegi – Rothenthurm – Sattel – Küssnacht – Rotkreuz – Sempach nach Oberentfelden.

Herzlichen Dank den Organisatoren von der reformierten und der katholischen Kirche Oberentfelden für diesen wunderschönen Ausflug beim prächtigen Spätsommerwetter.


Sommerreise des Kirchenchors 2023

Sommerreise des Kirchenchors 2023

Die Anreise mit dem Zug via Zürich- Weinfelden – Ermatingen und dem Schiff auf die deutsche Insel Reichenau verflog im Nu, bot diese doch auch gute Gelegenheit für viele Gespräche und gemütliches Beisammensein.

Noch unter den Regenschirmen wartend auf das Schiff, verabschiedeten sich die schlechten Wetterprognosen für den Rest des Tages. Ja, wie heisst doch das Sprichwort: Wenn Engel reisen, lacht der Himmel!  So genossen wir eine interessante Führung auf der Insel, unter dem Titel «In vino veritas»!  Eigentlich ist die Insel seit Bestehen, ein Eldorado des Gemüseanbaus, doch die Benediktinermönche liebten auch den Wein! Wir erfuhren viel Wissens-wertes der Geschichte, der Wirtschaft einst – und aktuell! Die Jungen Gemüse-anbauer müssen auch hier sehr innovativ arbeiten, um überleben zu können und die Abwanderung zu stoppen.

Angelangt auf der Hochwart der Insel, 438.7 m ü.M. resp. 40 m ü. Bodensee, genossen wir den herrlichen Ausblick über den See, aber auch den feinen «Tropfen», der von unserer gewitzten, viel Wissenden und selbst Gemüseanbauerin, im kleinen Leiterwägelchen mitge-zogen wurde. Mit einem spassigen Weingedicht schloss sie die spannende Führung ab.

Was wäre eine Reise ohne gutes Essen? Darf es Fisch oder Spätzle sein?  Alles war sehr fein und groooss!!  Anschliessend brachte uns das Schiff wieder nach Ermatingen, wo wir uns in einem «niedlichen, speziellen Kaffeestübchen – Haus zum Schiff » bei Kaffee und hausgemachten Kuchen, verwöhnen liessen.

Bei der Heimreise öffnete Petrus dann die Schleusen, was uns nicht mehr störte. Einmal mehr durften wir eine, von Thomas perfekt vorbereitete Chorreise geniessen. Ganz herzlichen Dank!


Rückblick zum Sommerhöck des Kirchenchors 2023

Sommerhöck 2023

Einmal mehr konnten wir kürzlich beim Waldhaus „Berg“ in Oberentfelden unseren jährlichen Sommerhöck zusammen feiern.

Das Wetter spielte super mit, und so wurden die grossen Holztische unter freiem Himmel bereitgestellt und schön mit farbigen Tischsets, Servietten und hübschen Feldblumen geschmückt. „Unsere Damen“, welche dieses Jahr für die Organisation zuständig waren, haben alles gegeben: Sowohl die Vorspeisen, später die diversen, bunten Salate und schliesslich auch das vielfältige, süsse Dessertangebot haben super geschmeckt. Zusammen mit dem selber mitgebrachten Fleisch zum Bräteln durften wir gemeinsam einen wunderbaren Znacht geniessen. Und dieses Jahr wurden wir sogar überraschend begleitet von lüpfiger Musik einer Drei-Mann-Kapelle, welche ein Chormitglied, das selber mitspielt, organisiert hatte. Dass dann zur vorgerückten Stunde aus der Dunkelheit vom Ehemann einer Chorsängerin auch noch eine wunderbare, überraschende Jodeleinlage erklang, war ebenfalls ein ganz spezielles, tolles Erlebnis. Herzlichen Dank allen, die in irgendeiner Weise zu diesem schönen Abend beigetragen haben!

Marlies Fuchs


Ferien 60+ am Schluchsee 2023

Ferien 60+ am Schluchsee 2023

Die Vorfreude war gross, nach den gelungenen erstmaligen Ferien in der Lenk vom letzten Jahr. Alle waren gespannt darauf, was sie diesmal erleben werden. Nach einer knapp zwei stündigen gemütlichen Carfahrt stiegen wir beim Hotel Schiff in Schluchsee aus und nach einem feinen, kleinen Mittagessen bezogen wir unsere Zimmer. Frank Krause unser Leiter, Seelsorger, Organisator und Mann für fast alles begrüsste und informierte uns vor dem Nachtessen über all die Möglichkeiten, die da warten von uns entdeckt zu werden.

Jeden Morgen nach dem feinen Frühstücksbuffet trafen wir uns zur Andacht in der Schwarzwald-Stube. Frank verstand es uns täglich aufs Neue mit einem kurzen Bibelvers und den dazu passenden weisen Kurzgeschichten zu fesseln. Abgerundet wurde alles mit uns bekannten Liedern. Anschliessend wurde das Tagesprogramm besprochen. Wir hatten die Freiheit daran teilzunehmen oder etwas Eigenes zu unternehmen. Das wurde von allen sehr geschätzt.

An unserem ersten Ferientag erkundeten wir den Schluchsee. Einige mit einer Schiffsrundfahrt, andere wanderten etappenweise um den See. Am Mittwoch war unser Tagesausflug nach Freiburg mit dem Besuch des Münsters. Anschliessend konnte man gruppenweise die restliche Stadt erkunden. Sehenswert war zum Beispiel auch die Markthalle und der grosse, bunte Blumen-, Gemüse- und Gewürzmarkt. Donnerstags wartete der Rothausexpress auf uns. Mit einer gemütlichen Fahrt brachte er uns durch eine liebliche Landschaft zur bekannten Brauerei Rothaus. Einige wanderten um den Schlüchtsee, andere bevorzugten ein kühles Bier. Der Wanderweg zum Schlüchtsee führte uns durch ein wunderschön romantisches Waldreservat vorbei an geschnitzten Holzskulpturen. Am nächsten Tag besuchten wir morgens den bekannten Dom von St. Blasien mit seiner riesigen Kuppel. Action erlebten wir hautnah bei der Rückreise am Busbahnhof, als sich «hunderte» von Schülern und Touristen wie wir gleichzeitig in den Bus zwängten. «Ellenbögeln» war angesagt. Nachmittags trafen wir uns zum Minigolfturnier. Nach dem Nachtessen, ausgezeichnet gekocht und angerichtet wie jeden Tag, fand der bunte Abschlussabend statt. Es ging wie immer lustig zu und her und mit einem Schlummertrunk an der Hausbar schlossen einige von uns die heiteren Spielabende ab.

Wir danken Allen, besonders aber Frank für diese tolle Woche, die geprägt war von gegenseitiger Hilfe, Geduld und Toleranz.

Elisabeth Unternährer und Susi Dätwyler

 


«Wind of Change – Heiliger Geist»

Pastoralbesuch von Bischof Felix Gmür

«Wind of Change – Heiliger Geist»

Pastoralbesuch von Bischof Felix

Am Freitag, 12. Mai 2023, besuchte Bischof Felix Gmür im Rahmen seiner Pastoralbesuche den Pastoralraum Region Aarau. Die Pfarrei St. Martin Entfelden war die Gastgeberpfarrei.

Am Nachmittag fanden Treffen und Gespräche mit Mitarbeitenden des Pastoralraumes und mit dem Pastoralraumleiterteam statt.

Unter dem thematischen Motto «Wind of Change – Heiliger Geist» wurde an konkreten Beispielen der Mitarbeitenden darüber diskutieren, wie mit tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die auch in das Kirchliche hineinstrahlen, in der Pastoral, Seelsorge und Diakonie umzugehen ist. Eingeteilt nach Berufsgruppen präsentierten die Mitarbeitenden mittels ansprechender Plakate nicht nur das Herausfordernde, sondern auch das Gelingende in ihrer Arbeit.

Herzlichen Dank allen, die organisatorisch zu dieser Begegnung beigetragen haben: Bischof Felix und seinen Mitarbeitenden Detlef Hecking und Tobias Fontain, Pastoralraumleiterin Brigitta Minich, dem Pastoralraumleiterteam, den Mitarbeitenden des Pastoralraumes, die sich aktiv an den Gesprächen beteiligt haben, Pater Niko und Pater Vlado von der Kroaten-Mission für das Mitwirken in der Gottesdienstfeier und last but not least dem Pfarreiteam St. Martin Entfelden für die Gesamtorganisation des köstlichen Apéro riche und für das anschliessende Aufräumen.

Die vielen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher schätzten die Begegnung mit dem Bischof sehr.

Samuel Behloul



«Weisch no?» – 60 Jahre Männerbund

«Weisch no?» 60 Jahre Männerbund

«Weisch no?» – Unter diesem Motto fand am Samstag, 22. Oktober 2022 im Pfarreizentrum der Anlass zum 60-Jahr-Jubiläum des Männerbundes statt.

Der Apéro im Pfarreizentrum bot eine gute Gelegenheit, sich nochmals an die Anfänge und an die vielen Aktivitäten des Männerbundes in den vergangenen 60 Jahren zu erinneren. Mit einem «weisch no» eben. Neben dem beeindruckenden Fotomaterial aus vergangenen Jahrzehnten hatten die Teilnehmenden am Anlass  die Gelegenheit, auch einen Blick in das allererste Sitzungsprotokoll des Männerbundes vom 28. August 1962 zu werfen. Der Jahresbeitrag, wie dem Protokoll zu entnehmen ist, betrug damals 5 Franken und die Männerrunde, wie der Verein damals noch hiess, setzte sich, so liest man es weiter im Protokoll, zur «Aufgabe, die Katholiken von Ober- und Unterentfelden zu sammeln mit dem Ziel, in absehbarer Zeit, eine Pfarrei zu gründen». Einige Jahre später wurde die Pfarrei tatsächlich gegründet und die Kirche gebaut. Im Anschluss an den Apéro, führte uns ein gemütlicher Spaziergang beim herrlichen Wetter ins Restaurant Post zum Mittagessen und gemütlichen Beisamensein.

Seit 60 Jahren leistet der Männerbund, die älteste Gruppierung unserer Pfarrei, einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaftsbildung, Solidarität und Hilfsbereitschaft.

Die grosse Hilfsbereitschaft des Männerbundes durfte auch ich als Pfarreileiter erfahren. Seit dem 14. November 2021 schmückt unsere St. Martin Kirche eine wunderschöne Taufklang-Vorrichtung mit den Klangstäben, die jedes in unsere Pfarrei getaufte Kinde erhält. Es waren die Mitglieder des Männerbundes, die es errichteten: Silvio Adler, Ruedi Waldburger und Kurt Geisseler. Diese Klangstabvorrichtung war auch eines unserer Pfarreijubiläumsprojekte.

Im Namen der ganzen Pfarrei gratuliere ich dem Männerbund ganz herzlich zum grossen Jubiläum. Mit grossem Dank für die 60 Jahre des Einsatzes für unsere Pfarrei wünsche ich dem Männerbund noch sehr viele Jahre des Bestehens und vom Gottes Segen begleiteten aktiven Lebens in unserer Pfarrei.
Samuel Behloul

Hier noch einige Fotoimpressionen von Kurt Geisseler zum Anlass.


Der Ölbaum und seine Früchte

Der Ölbaum und seine Früchte

Am Donnerstag, 29. September 2022, lud die Gruppe Kreaktiv zu einem Abend rund um den Ölbaum und seine Früchte im katholischen Pfarreizentrum ein.

Dass die Bewohner des Mittelmeerraumes weniger mit Herz- und Kreislaufproblemen zu tun haben als wir Zentraleuropäer ist hinlänglich bekannt. Zugeschrieben wird dies der «gesunden» mediterranen Ernährung. Einen wesentlichen Anteil haben dabei die Oliven mit ihren ungesättigten Fettsäuren.

Ebenfalls bekannt ist, dass der Oliven- respektive Ölbaum sehr alt wird. So gehen Forscher davon aus, dass einige Bäume im Garten Gethsemane in Jerusalem älter als 2000 Jahre sind. Es ist also denkbar, dass Jesus unter diesen Bäumen betete.

Die Besucherinnen und Besucher des Anlasses konnten viel Interessantes und Wissenswertes von unserem Referenten Gerardo Palmieri erfahren. Und und auch das Kulinarische rund um Olivenfrüchte und Olivenöl kam nicht zu kurz.


60+ Reise

Oberterzen SG

60+ Reise nach Oberterzen SG

Wie immer jedes Jahr Ende August waren die Oberentfelder 60+-Ferien im Programm. 20 Personen standen am 29. August zur Abfahrt vor der ref. Kirche OE bereit. Mit einem Kleinbus und einem 7-plätzigen Auto ging die Reise diesmal ins Heidiland nach Oberterzen SG, hoch über dem Walensee.

Nach problemloser Reise begannen die Ferien wieder mit Mittagessen und Zimmerbezug. Da die Wetterprognose bei einigen Handys bereits für Dienstag schlechtes Wetter prophezeiten, nutzten wir das schöne Wetter gleich am Nachmittag für eine kurze Schifffahrt auf dem Walensee. Das Ziel war Quinten auf der anderen Uferseite. Mit einem kleinen Sparziergang und einem grossen Eisbecher begannen die Ferien vielversprechend. An der tradionellen Abendandacht wurde das Thema der Woche vorgestellt. Dieses Jahr war das Wochenthema die Moabiterin Ruth. In 6 Fortsetzungen hörten wir alles über die soziale Realität der Frauen damals. Pfr. Andy Wahlen und Frank Krause brachten uns Ruth in dieser Woche mit viel Hintergrund näher – die Frau, die trotz „Migrationshintergrund“ als Grossmutter Davids im Stammbaum Jesu auftaucht.

Trotz schlechter Prognose war auch der Dienstag super. Deshalb zog es uns in die Flumserberge.bis zum Maschgenkamm. Hier nahmen dann noch 6 Wanderlustige den Weg zum Prodkamm unter die Füsse, um dann mit einem 6er Sessellift zur Prodalp zu fahren. Von dort ging es per Postauto wieder zum Tannenboden, um mit der Gondel bis nach Unterterzen zu fahren. Mittwoch war dann der Regen doch da. Deshalb war dann ein Stadtbesuch in Sargans mit Besichtigung des Schlosses eine gute Alternative. Da das Wetter wieder stabil schön wurde, konnten wir auch noch Ausflüge zum Talalpsee und Klöntalersee unternehmen. Natürlich gab es auch wieder abendliche Spielrunden. Da die Ausflüge zum Teil etwas anstrengend waren, zogen es aber einige vor, etwas früher ins Zimmer zu gehen. Nur beim Lotto waren alle anwesend und es gab auch viel zu lachen dabei. Nach der Abschlussandacht am Samstag machten wir uns wieder auf den Heimweg. Kurz vor 13.00 Uhr trafen wir wieder, mit schönen Erinnerungen, gut in Entfelden ein. Den Begleitern gilt unser herzlicher Dank für die tolle Organisation.

Leo Becker


Sommerreise des Kirchenchors 2022

Sommerrreise des Kirchenchors 2022, Region Vierwaldstättersee/Niederbauen

Un­sere Reise startete früh – im dicken Nebel! Aber nichts desto trotz: Es wurde eine wunder­schöne Reise mit Kaffee- und Apfelstrudelpause di­rekt am See, mit einem super Mit­tagessen auf dem Niederbauen mitten in der Nebelsuppe, mit einem kurzen Spaziergang o­der mit in­teressantem Beobachten der zahlreichen Gleit­schirmflieger, die wagemutig den Sprung ins verhangene Nichts wagten, mit der Fahrt in einer Mini-Gon­delbahn, mit ein paar Minuten in einem vollgestopften Bus, und schliesslich mit einer Dampfschifffahrt über den Vierwaldstät­tersee auf der restaurierten „Schiller“. Unsere Stim­mung war denn auch gross­artig, und nach der langen Corona-bedingten „Chorreise-Abstinenz“ genossen wir das Ge­meinschaftserleb­nis natürlich sehr. Sogar die Sonne zeigte sich am Nachmittag dann doch noch bis zum Ein­dunkeln. Ein herzliches Dankeschön an Thomas für die tolle Organisation und Begleitung.
Marlies Fuchs

Hier einige Impressionen von der Reise:

     


Entfelder Minis

im Europapark ›

Als Dank für ihre treuen Dienste fuhren am Samstag 20. August 23 Minis aus unserer Minischar mit ihren Begleitpersonen in den Europapark. Hier auf dem Video die Slideshow von Raffaela Santoro mit einigen Eindrücken von diesem mit viel Spass und Freude erfülltem Tag.

Video


60+

Unterentfelden Reise ›

23 Seniorinnen und Senioren fuhren am Montag zusammen mit Frank Krause und Christian Bieri per ÖV, PW und Kleinbus an die Lenk und richteten sich im Hotel Kreuz gemütlich ein. Nach einem ausgiebigen Nachtessen, das keine Wünsche übrig liess, gab es einen lustigen Einführungsabend mit Volksliedern und einem Kennenlern-Rätsel. Wer wusste zum Beispiel im Voraus, dass eine Teilnehmerin insgesamt 33 Nachkommen hat? So gab es die eine oder andere Überraschung. Nach einer Kurzgeschichte und einem Abendlied verbrachten die Senioren eine ruhige Nacht im Hotelzimmer.

Traumwetter weckte uns am Dienstag und nach einer kurzen Andacht im Gemeinschaftsraum fuhr die ganze Gruppe mit dem Bus in die Simmenfälle. Etwa die Hälfte wanderte hoch zur Barbara-Brücke und genoss eine erfrischende Dusche mit Gletscherwasser. Das Picknick wurde danach im Talgrund verspiesen und in zwei Gruppen (Wanderer und Busfahrer) ging es zurück Richtung Lenk. Am Lenker Seeli jedoch wurde eine Zvieri-Pause eingelegt. Dabei zeigte sich, dass einige Seniorinnen sich noch ziemlich jung fühlen und die eigentlich für Kinder gedachte „Strubeli-Bahn“ ausprobierten. Am Abend führte Frank Krause durch einen abwechslungsreichen Quizabend. Einige waren danach ziemlich erschöpft vom anstrengenden Tagesprogramm. Andere machten noch einen kurzen Spaziergang durchs Dorf und liessen den Abend beim Bier im Hotelrestaurant ausklingen.

Nach der gewohnten Morgenandacht über das Thema „Berge“ fand am Donnerstag der Tagesausflug nach Gstaad statt. Die eine Gruppe fuhr von Gstaad direkt weiter an den berühmten Lauenensee. Die andere Gruppe flanierte durch die Gstaader Hauptgasse und bewunderte die zahlreichen Schaufenster mit unbezahlbaren Kleidern und Schmuckstücken. Eine dritte Gruppe schliesslich war an der Lenk geblieben und hatte selber einen Ausflug in die nähere Umgebung unternommen.  Am Abend wurde gesungen und gespielt. Leider neigen sich die Ferien nun schon bald wieder ihrem Ende zu. Gerne würden wir noch ein bisschen länger bleiben!

Am Mittwoch ging es hoch hinaus: Mit der Gondelbahn fuhren die Seniorinnen und Senioren aufs Leiterli, auf 2000 m.ü.M., wo die Luft entsprechend etwas dünner war. Aber auch der schöne Alpenblumenweg war fordernd, da einige Passagen doch anspruchsvoller waren als ein normaler Wanderweg. Aber mit vereinten Kräften schafften alle in dieser Gruppe die Runde durch 300 verschiedene Alpenblumen. Unterdessen hatte die andere Hälfte den Alpenrundweg absolviert, und im Bergrestaurant Leiterli ass man nachher gemeinsam Zmittag. Die einen nahmen danach die Gondelbahn zurück ins Dorf, die anderen marschierten noch hinunter bis zur Mittelstation Stoss. Zurück im Hotel war das Hallenbad rege besucht, denn die Wanderungen hatten bei diesen sommerlichen Temperaturen doch etwas Schweiss produziert. Nach dem Buffet zum Nachtessen besuchten die Seniorinnen und Senioren spontan die Theateraufführung der 9. Klasse in der Mehrzweckhalle und wohnten der lustigen Komödie „Liebi, Gäld und Geissedräck“ bei. Die Schüler boten eine erstaunlich reife Leistung in diesem komplizierten Dreiakter. Als das Verwirrspiel um Heiratsschwindler, Geissen und Traktoren endlich sein gutes Ende gefunden und die Bäuerin Margrit sich in den richtigen Mann verliebt hatte, kehrten die Senioren zum Tagesausklang noch im „Kreuz“ ein.

Nach der gewohnten Morgenandacht über das Thema „Berge“ fand am Donnerstag der Tagesausflug nach Gstaad statt. Die eine Gruppe fuhr von Gstaad direkt weiter an den berühmten Lauenensee. Die andere Gruppe flanierte durch die Gstaader Hauptgasse und bewunderte die zahlreichen Schaufenster mit unbezahlbaren Kleidern und Schmuckstücken. Eine dritte Gruppe schliesslich war an der Lenk geblieben und hatte selber einen Ausflug in die nähere Umgebung unternommen. Am Abend wurde gesungen und gespielt. Leider neigen sich die Ferien nun schon bald wieder ihrem Ende zu. Gerne würden wir noch ein bisschen länger bleiben!

Am Freitagmorgen fuhren die Seniorinnen und Senioren mit dem Bus auf die Iffigenalp. Die steile, kurvenreiche Strecke, vorbei am 110 Meter hohen Wasserfall, war ein Erlebnis für sich. Auf der abgelegenen Iffigenalp wanderten die einen in Richtung Iffigsee, die anderen blieben beim Restaurant, wo nachher auch das Mittagessen eingenommen wurde. Am Nachmittag ging es mit dem Bus wieder talwärts Richtung Lenk. Rund zehn Senioren wanderten vom Iffigfall dem Iffigbach entlang hinunter ins Tal und genossen die schattigen Partien im Wald. Am Bunten Abend wurde viel gesungen, Gedichte und Geschichten vorgetragen und viel gelacht. Dann folgte leider bereits die letzte Nacht im „Kreuz“, denn am Samstagmorgen wurde gepackt und das Berner Oberland verlassen.