Wertehaltung, Charta

Unsere Werte – was uns wichtig ist

Eine offene Kirche und ein Offenes Pfarrhaus stehen für uns für:

  • Gemeinschaft
  • Vielfalt
  • Lebensfreude
  • Ruhe
  • Hilfe
  • Miteinander
  • Partizipation

Das bedeutet konkret

1. Gastfreundschaft / Offenheit / Interesse

  • Wir dürfen dieses schöne Haus, den Platz, die Umgebung und die Kirche gemeinsam mit unseren Pfarreimitgliedern und Gästen erleben.
  • Wir freuen uns über Ideen, ermöglichen und fördern Initiativen und Engagement.
  • Wir schätzen religiöse und soziokulturelle Vielfalt – das bedeutet auch, dass Menschen jeder Religion in unserer Kirche beten können.
  • Wir verhalten uns respektvoll und wertschätzend, sprechen freundlich miteinander und sprechen Fehlverhalten direkt und konstruktiv an.
  • Wir kommunizieren auf Augenhöhe: nicht wertend, sondern akzeptierend, mit Respekt und Würde.

2. Anerkennung von Regeln und Rahmenbedingungen

  • Wir gehen sorgfältig mit Materialien und Räumen um.
  • Wir entsorgen Abfall in die entsprechenden Behälter.
  • Wir dulden keine Drogen, keinen Alkohol und keine Gewalt (Haus- und Platzregeln).

3. Fürsorge / Selbstfürsorge / Schutz / Sicherheit

  • Wir Mitarbeitenden gehen mit offenen Augen und Ohren durch die Kirche, über den Platz und durchs Offene Pfarrhaus.
  • Wir bleiben klar in unserer Rolle und Funktion.
  • Wir sorgen für die physische, psychische und seelische Sicherheit unserer Gäste und Nutzer:innen – aller Menschen, die sich hier aufhalten.
  • Wir informieren zeitnah und klar die entsprechende Person im Team.

4. Sorgfalt / Achtsamkeit

  • Wir pflegen und erhalten, was sich bewährt und funktioniert.
  • Wir verändern und verbessern, was sich nicht bewährt.
  • Wir sind bereit, Herausforderungen anzupacken und gemeinsam Strategien und Lösungen zu finden.

Schöpfungsleitlinien, «Grüner Güggel»

Collage der GrünerGüggel-Meilensteine

von links nach rechts: Burghard Förster, Heidi Emmenegger, Jasmin Schmid, Martin Bürge, Viktor Schmid

Umweltbericht 2023 (PDF, 26 MB)Video zum Grünen Güggel (7min)

Grüner Güggel Projektgruppe

In der Projektgruppe «Grüner Güggel» erarbeiten wir gemeinsam die Voraussetzungen, dass wir als Pfarrei nachhaltig handeln und wirken.

Die Mitglieder sind: Jasmin Schmid (Leiterin, Studentin für Umweltwissenschaft an der ETH Zürich), Andreas Frei (Pfarrer und kirchlicher Umweltberater bei oeku-Kirchen für die Umwelt und Begleiter in unserem Prozess),  Viktor Schmid (Freiwilliger und engagierter Umweltschützer), Martin Bürge (Leiter Hausdienst Pfarrei Peter und Paul mit grossem Geschick und viel Unterstützung), Heidi Emmenegger (Sozialarbeiterin Pfarrei Peter und Paul und begeisterte Umweltschützerin) und Burghard Förster (Leiter Pfarrei Peter und Paul, Theologe und Biologe).

Mit dem Ziel der Zertifizierung verbinden wir das grosse Anliegen als Teil der Schöpfung aktiv und nachhaltig zu wirken. Als Grundlage dienen uns die erarbeiteten Schöpfungsleitlinien (siehe unten), die von der Ortskirchenpflege Aarau Ende 2022 genehmigt wurden. Neben der Zertifizierung ist unsere Pfarrei dank vieler Helfer:innen auch in der Gestaltung des Aussenraums um das Pfarrhaus und die Kirche aktiv. Natur Module und eine ökologisch-nachhaltige Gartenbepflanzung und -gestaltung sind uns wichtig. So schaffen wir Raum für verschiedene Arten von heimischen Tieren und Pflanzen. Wir machen Projekte mit Kindern und Jugendlichen und laden Gäste und Nutzer:innen vom Offenen Pfarrhaus dazu ein, mitzuhelfen, so dass im Sinne der Schöpfungsleitlinien, Lebensraum geschützt und Platz für alle ist.

Kontakt Projektgruppe: Jasmin Schmid, E-Mail

Schöpfungsleitlinien

Prolog
Als Menschen sind wir Teil der Natur, Pflanzen und Tiere sind Mitgeschöpfe. Wir haben gemeinsam nur die eine Erde, die gemeinsamen Böden, das Wasser und die Luft.

In unserem christlichen Glauben betrachten wir1 die Natur als Schöpfung Gottes. Die Geistkraft Gottes – der Heilige Geist – wirkt seit Anbeginn mit bei der Entstehung und Entwicklung der Erde und der Lebewesen. Biblisch sind wir als Menschen in eine Beziehung zu Pflanzen und Tiere gesetzt. Das Bild des Gartens weist hin auf unsere Verantwortung. Nicht herrschen im negativen Sinn, sondern unsere Macht und Möglichkeiten nutzen, um die Natur zu schützen, um ihrer selbst willen, sowie als Lebensgrundlage für uns und die kommenden Generationen.

Die Folgen der zunehmenden weltweiten Zerstörung unserer Umwelt sind vielfach nicht mehr reparabel. Die Klimakrise, die Erwärmung, das Abschmelzen der Gletscher, der ansteigende Wasserspiegel u.v.m. erfüllen uns mit großer Sorge. Im Hinblick auf nachkommende Generationen ist eine Umkehr zu einem Lebensstil, der sich der Nachhaltigkeit verpflichtet weiß, dringend notwendig. Nachfolgende Leitlinien sollen die Grundlagen unseres Handelns sein.

Sie sind anhand der vier Bereiche aufgeteilt, mit der kirchliches Wirken umschrieben wird:

Diakonia = konkreter Dienst und Sorge um Menschen, Tiere und Pflanzen
Wir pflegen gemeinsam mit Leiter:innen von Vereinen (Pfadi, Jubla, Frauenbund und Kolping) und Gruppen (Chöre, Ministrant:innen u.a.) einen verantwortungsvollen Umgang mit Heizenergie, Wasser, Strom und Müllentsorgung.

Wir regen unsere Gastgruppen an, unsere Leitlinien zu übernehmen, und unterstützen sie dabei.

Koinonia = Gemeinschaft
Die Mitarbeiter:innen sowie die Mitglieder der Ortskirchenpflege der Pfarrei Peter und Paul Aarau betrachten den Schutz der Umwelt als eine wichtige Aufgabe.

Im Rahmen unserer kirchlichen Arbeit und anlässlich der Einführung des Umweltmanagements Grüner Güggel verpflichten wir uns zur Einhaltung der rechtlichen Vorgaben und tragen zu einer stetigen Verbesserung des Umweltschutzes bei.

Wir vermeiden und verringern Belastungen und Gefahren für die Umwelt kontinuierlich und setzen die bestverfügbare Technik zum Wohle der Umwelt ein, soweit dies wirtschaftlich machbar ist.

Wir bevorzugen umweltfreundliche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Dem schonenden und nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen und Energie kommt besondere Bedeutung zu.

Die Umgebung (Grünflächen, Dachbegrünung) gestalten wir mit einer möglichst grossen Biodiversität, damit einheimische Pflanzen und Tiere Lebensraum finden, und auch Menschen zum Sein und Spielen Platz haben.

Liturgia = Feiern/Feste
Regelmässige Gottesdienste, spirituelle Anlässe und Konzerte greifen Themen und Gedanken der christlich-biblischen Schöpfungsspiritualität und konkrete Umweltthemen auf.

Beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen für Pfarrei- und Teamanlässe achten wir auf ökologische und soziale Bedingungen und die Auswirkungen ihrer Herstellung und Erbringung auf Mensch und Natur. Wir bevorzugen daher umweltschonende Produkte sowie regionale Anbieter:innen und Waren aus „Fairem Handel“ und mit geringem CO2-Fussabdruck.

Martyria = Verkündigung und Information
Wir informieren regelmässig über unsere Umweltaktivitäten und suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit (Pfarreimitglieder, Gastgruppen, städtische Einrichtungen und Naturvereine). Wir sind offen für Anregungen und Kritik.

Wir verpflichten uns, alle Mitarbeiter:innen, Mitglieder der Ortskirchenpflege und die Freiwilligen aktiv in Umweltfragen einzubeziehen, ihre Anregungen aufzunehmen und zu berücksichtigen.

Wir behandeln die Themen Schöpfungsverantwortung und Umwelterziehung im Religionsunterricht, in der Verkündigung und in unseren Gremien und Gruppen.

Unseren Besucher:innen vermitteln wir durch mehrsprachige Informationen (Website, Mietreglement und Flyer) unsere Anliegen.

[1] Unter «Wir» sind alle Mitarbeitenden inkl. Aushilfen und auf Stundenbasis Angestellte der Pfarrei Peter und Paul sowie die Ortskirchenpflege der Kirchgemeinde Aarau gemeint. Dazu werden die Verantwortlichen von Gruppen und Vereinen als auch die mitwirkenden Freiwilligen in diesen Prozess durch Information und Austausch miteinbezogen.


Familienfreundliche Räume

Wir haben das Zertifikat «Familienfreundliche Räume» der Röm. Kath. Kirche im Aargau erhalten.

Räume lassen den Geist erahnen, der in ihnen wirkt. Sie sind Botschafter und sprechen eine deutliche Sprache. Eine familienfreundliche Raumgestaltung ist Signal und Glaubwürdigkeitszeichen zugleich – ein Ausdruck gelebter Gastfreundschaft.

Gestaltete Räume tragen dazu bei, dass sich Familien willkommen fühlen und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Dazu gehören bei uns: ein Spielzimmer im Foyer der Kirche, eine Spielecke in der Kirche sowie im Offenen Pfarrhaus, und die Möglichkeit, in Ruhe zu stillen oder Ihr Kind zu wickeln. Ausserdem bieten wir eine kleine Auswahl moderner Kinderbücher sowie eine Kinderbetreuung an Nachmittagen für Kinder an, deren Eltern einen Deutschkurs besuchen.

Unser grosser Spielplatz – abseits jeglichen Strassenverkehrs – lädt Kinder wie Eltern zu einem entspannten Erlebnis ein.


Geschichte unserer Pfarrei

Wie sich unsere Römisch-Katholische Pfarrei entwickelte…
eine kurze geschichtliche Darstellung

Vorbemerkung:
Vorweg zu schicken ist, dass wir mittlerweile seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit und einen regen Austausch mit unseren Röm.-Kath. Nachbarpfarreien im Pastoralraum Region Aarau (Buchs-Rohr, Entfelden, Suhr-Gränichen und Schöftland) pflegen sowie im ökumenischen Sinne mit den anderen Kirchen, der Reformierten Kirchgemeinde Aarau und Kirchberg (Küttigen-Rombach Biberstein), mit der Christkatholischen Kirche, mit der Heilsarmee, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Minoritätsgemeinde sowie anderer Freikirchen.
Letztlich sind wir alle nicht nur geschichtlich verbunden – sondern leben und gestalten wir unseren gemeinsamen Glauben an Jesus Christus und seine Botschaft, dessen Geschichte vor 2000 Jahren begann.

Chronologie

10. und 11. Jahrhundert
Ausgrabungen deuten darauf hin, dass es bereits eine Kirche auf Aarauer Stadtgebiet gab. Sie lag im heutigen Telliquartier an einer Furt über der Aare und scheint in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts sorgfältig abgetragen worden zu sein, nur das Fundament blieb erhalten.

1275 Ein päpstliches Zehntenverzeichnis belegt, dass Aarau damals wieder über eine Kirche verfügte, diese jedoch der Pfarrei Suhr unterstellt war. Das Gebäude befand sich am selben Standort wie die heutige Kirche, war einschiffig und hatte einen nordostwärts gerichteten, dreiseitig geschlossenen Chor.

1426/27 Bau des Kirchturms

1471 begann unter der Leitung von Werkmeister Sebastian Gisel aus Laufen der Bau der heutigen Kirche.

Im Juli 1479 weihte der Weihbischof von Konstanz die Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria.

1528 bekannten sich 125 Stimmbürger zum «alten Glauben» und 146 Männer zum Glauben, wie er durch die Reformation verkündet wurde.

  • Während der Reformation wurden die zwölf Altäre und die in der Kirche angebrachten Bilder zerstört.
    In den folgenden 270 Jahren, also bis 1798, wurde in Aarau keine römisch-katholische Heilige Messe mehr gefeiert.

1798 wurde als Folge des Zusammenbruchs des alten Regimes die Helvetische Republik ausgerufen und Aarau zur Hauptstadt erklärt. Die Möglichkeit der freien Niederlassung und die aufkommende Industrialisierung förderten die Vermischung und den Zuzug von Menschen mit anderer Konfession in der Bevölkerung. Sowohl den katholischen Arbeiter*innen als auch den Beamten und Räten der neuen Regierung, die katholischen Glaubens waren, sollte ermöglicht werden, den Gottesdienst in ihrem Ritus zu feiern.

1803 Wiedereinführung katholischer Messen in der Stadtkirche und Errichtung einer Pfarrei

1868 Gründung einer Katholischen Kirchgemeinde

1875 wird die Kirchgemeinde christkatholisch

  • Der Zusammensetzung der damaligen aargauischen radikal-liberalen Regierung entsprechend waren diese Pfarrherren dem liberalen, aufklärerischen Zeitgeist geneigte Männer. Das im Vatikanischen Konzil 1870 definierte Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit löste in Deutschland und der Schweiz die altkatholische Bewegung aus, der sich schon bald ohne grossen Widerstand die Pfarrei Aarau anschloss.
  • Am 9. Dezember 1873 nahmen die 91 an der katholischen Kirchgemeindeversammlung erschienenen Stimmbürger die von den freisinnigen Katholiken vorgelegte, gegen das neue Dogma gerichtete Resolution an.
  • 1873 verliess der letzte vom Regierungsrat gewählte Pfarrer Hermann Müller, 1863-1873, die Stadt. Die Gemeinde wählte daraufhin Melchior Ronca aus Luzern, der vorerst eine schwankende Haltung zur altkatholischen Bewegung zeigte, zum neuen Pfarrer. Im Frühjahr 1875 nahmen 107 Stimmberechtigte die Verfassung der altkatholischen Kirche der Schweiz <heute: christkatholisch> an. 3 Männer enthielten sich der Stimme, darunter Pfarrer Ronca. 3 weitere Männer lehnten ab. Sie wollten papsttreu bleiben.
  • Im Dezember 1876 schloss Papst Pius IX. die Altkatholiken aus der Kirche aus. Die altkatholische Pfarrei wurde von der Regierung in alle Rechte der bisherigen katholischen Pfarrei eingesetzt. Deren ganzer Besitz, Paramente, liturgische Gegenstände, Akten und die staatliche Dotation, gingen an die neue kirchliche Gemeinde über. Damit verbunden war auch das Recht, im Chor der reformierten Stadtkirche Gottesdienst zu halten.
  • Die treugebliebenen Stadtbewohner, darunter zahlreiche Dienstboten, waren nun gezwungen, zum Gottesdienstbesuch den weiten Weg nach Erlinsbach oder Schönenwerd unter die Füsse zu nehmen und auch die Kinder dort taufen zu lassen.

1878 Neuanfang eine römisch-katholische Kirche in Aarau zu gründen

  • Martin Mösch-Gassler (1837-1897), Kanzleisekretär im Regierungsgebäude, aus Frick stammend, wandte sich an den befreundeten Benediktinerpater Martin Kiem, aus dem Kloster Muri-Gries. Auf Möschs Wunsch trug dieser am 6. Dezember 1878 dieses Anliegen dem Pfarrer und Dekan Johann Anton Rohn in Rohrdorf vor mit der Bitte, die aargauischen Dekane möchten sich der Aarauer Katholiken annehmen und zu einer Lösung beitragen.
  • Am 2. Dezember 1879 kam die kantonale Priesterkonferenz zum einstimmigen Beschluss, ein Konsortium zu bilden und den Bauplatz zu kaufen. Es sollte dies durch einen Mittelsmann geschehen. Ein direkter Kaufabschluss durch das katholische Konsortium wäre bei der damaligen feindseligen Stimmung gegen die «Römischen» in Aarau mit Sicherheit hintertrieben worden.

11.12.1879 Grundstückskauf an der Kasinostrasse

  • Kaufvertrag zwischen dem Kaufmann Albert Büchler-Nauer aus Zürich, der als Mittelsmann handelte, und dem Verkäufer des Areals, Jakob Riniker, Lohnkutscher

1. Juli 1880 Beginn der Tätigkeit des «Bau- und Garantiekomitee für die römisch-katholische Kirche in Aarau». Seine Aufgabe als Eigentümerin aller der Kirchgemeinde gehörenden Liegenschaften bestand darin, die Sicherstellung ihres Eigentums für den römisch-katholischen Kultus im Falle etwa wieder auftretender Spaltungen in der Pfarrei zu gewährleisten

Februar 1882 Anerkennung als juristische Person durch den Regierungsrat.

1881-82 wird ein neoromanischer Kirchenneubau nach Plänen von Wilhelm von Tugginger, Solothurn, errichtet
Nach Überlegungen für eine Erweiterung oder einem Neubau auf gleichem Gelände entschliesst man sich für einen neuen Bauplatz.

1937 wird das sogenannte Feergut samt Gebäude für die katholische Kirchgemeinde erworben
Architekt Werner Studer, Solothurn, gewinnt 1937 den Wettbewerb zum Kirchenbau

18.8.1940 findet die Weihe der neuen Kirche statt und der Abbruch der alten Kirche

1960 werden die Glocken aus der Glockengiesserei Rüetschi, Aarau, aufgehängt

1.1.1972 Gründung der Kreiskirchgemeinde Aarau

1985/86 Der Haupteingang der Kirche von der strassenseitigen Längsseite (Westen) zur Giebelseite (Norden) verlegt.

2003 Renovation des Pfarrhauses

15.11.2004 Brand im Kircheninnenraum durch Brandstiftung

  • Kirche wird durch Andreas Marti und Partner, Aarau, renoviert, wobei die Flankenwände zum Chor entfernt, die Seitenschiffswände mit Holz verkleidet werden und der Eingangsbereich mit Taufkapelle neu geordnet wird.

Aarau im März 2020, Burghard Förster

Quellen
wikipedia.org/wiki/Stadtkirche_Aarau (28.2.2020)
ww.ag.ch/denkmalpflege (4.3.2020)
Leo Schmid, Aus dem Aarauer Pfarrei-Archiv, Aarau 1998


Einblick in die Vergangenheit des Feerguts

Peter Ammann studierte Musikwissenschaft, Religionsgeschichte und Ethnologie an der Universität Zürich. Er ist Psychotherapeut (Schule C.G. Jung) in Zürich und Aarau ausserdem Filmschaffender. Er ist aufgewachsen in Aarau. Seine Mutter war eine der letzten Nachkommen der Familie Feer, die das heutige Pfarrhaus, die ehemalige Meyervilla und später das Feergut bewohnten. Er verbrachte seine frühe Kindheit im Haus und auf dem Areal des Feergutes, das einem Waldpark glich, mit Hügeln, auf denen die Kinder Skifahren lernten und Wegen, die den Park durchzogen.

Sein Vater hielt die Umgebung und Szenen im damaligen Wohnhaus der Familie Feer im Jahre 1937 in einem einzigartigen Filmdokument fest.
In diesem Jahr erfolgte auch der Verkauf des Hauses samt dem Platz an den Vorgänger der Römisch-Katholische Kirchgemeinde.

Peter Ammann, damals 7-jährig, stellte uns dieses Dokument zur Verfügung.
Dafür sei ihm herzlichst gedankt. Er ist mit uns im Kontakt und wer weiss, welche Schätze noch auftauchen aus der bewegten Geschichte des Hauses und der Umgebung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Peter Ammann › und auf Wikipedia ›


Feerstube

Text folgt