Rückblick zum Äntefescht 2026

Wie bereits 2023 in Unterentfelden, so erwies sich auch das diesjährige viertägige Äntefescht in Oberentfelden als ein wahres Publikumsmagnet. Unter dem Motto «Bunt feiern wir das Leben» zog die Festmeile beim Schulareal mit 17 verschiedenen Festbeizli – darunter auch das gemeinsame Chilebeizli der Katholichen Pfarrei St. Martin und der zwei Ref. Kirchgemeinden von Ober- und Unterentfelden – mit vielfältigen Ess-, Trink- und Unterhaltungsangeboten sowie dem bereits legendären Luna Park ein wahrlich buntes generationenübergreifendes Publikum an.

Neben dem grossen und farbprächtigen Festumzug durch beide Entfelden mit über 2000 Teilnehmenden bildete der ökumenische Festgottesdienst auf der Autoscooterbahn mit der Pfarreiseelsorgerin Ana Behloul, Pfarreileiter Samuel Behloul, Pfr. Andreas Wahlen und Pfr. Raffael Sommerhalder ein weiteres und zugleich abschliessendes Programm-Highlight.

Feiern bringt Menschen zusammen, Feiern ruft Freude hervor und kann Frieden stiften. Feiern bringt das zusammen, was scheinbar gar nicht zusammengehört. Das lehrt uns auch die Bibel. So Ana Behloul in ihrer Predigt. Passend zum Moto «Bunt feiern wir das Leben» nahm die Gottesdienstfeier inhaltlich den Bezug auf die symbolträchtige Geschichte des Gottesbundes mit Menschen bei Noah in Gen 9,8-17.

In ihrer Predigt unterstrich Ana Behloul, dass sich im wirkmächtigen Bild des bunten Regenbogens, den Gott als ewiges Zeichen seiner ewigen Treue und universellen Gnade uns Menschen gegenüber über der Erde spannt eines der wohl eindrücklichsten biblischen Symbole für das grenzüberschreitende und das zusammenbringende Handel Gottes manifestiert. Wir haben einen Gott, der mit uns Menschen ist, der uns begleitet, der uns treu ist. Und dafür überschreitet Gott auch seine eigenen Grenzen. Er neigt sich ganz zu uns nieder, er schenkt sich uns buchstäblich. Gott, der Unbegreifliche und Geheimnisvolle, wird uns zum nahen Gott, der sich um uns Menschen kümmert.

Dieser Bund der immerwährenden Treue Gottes, so A. Behloul weiter, verpflichtet aber auch uns. Denn mit seinem Bund hat Gott uns zugleich ein hohes Gut anvertraut: die Mitmenschen, mit denen wir leben und die Natur von der wir leben. Damit hat er uns nicht nur das Leben in Gemeinschaft und in Fülle ermöglicht, sondern auch die Verantwortung gegenüber der ganzen Schöpfung übergeben. Wenn wir im Geiste des Gottes Bundes Gottes Ordnung und Gottes Willen in unserer Welt zu verwirklichen suchen, dann werden wir spüren, wie Gott seinen Regenbogen der Treue, des Friedens und der Freude auch über unser Leben spannt.

Herzlichen Dank allen, die diesen sehr gut besuchten feierlichen Abschluss des Äntefeschtes 26 im Geiste der christlichen Ökumene ermglicht haben:
dem OK-Äntefescht unter der Leitung von Guido Scherer, dem Gospel Choire Simama für die grossartige klangliche Kulisse mit spirituellem Tiefgang, den Minis aus der St. Mrtins Minischar für die Mitwirkung im Gottesdienst und allen nicht namentlich genannten Personen, die mit mit viel Herzblut im Hintergrund wirkten.
Samuel Behloul
Es war wunderbar mit euch zusammen unseren HERRN und Heiland Jesus Christus zu feiern. Danke für die wunderbare Predigt, Ana! Seid reich gesegnet!