Guthirt-Sonntag mit «Agape». Kurzer Rückblick

Das ausdrucksstarke Bild des Guten Hirten gehört zu den ältesten Darstellungen Jesu, die wir aus der Urkirche kennen. Sehr lebensnah zeichnet uns Jesus in unserem Evangelium das Bild des Guten Hirten:
«Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.
Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme;
er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.» (Joh, 10, 6-12)
Einmal mehr haben wir hier ein Beispiel, wie Jesus uns in anschaulicher Weise das Verhältnis zwischen Gott und uns Menschen nahebringt. Für Gott sind wir nicht nur seine Geschöpfe, sondern seine geliebten Kinder. Können wir Grösseres von Gott erwarten!?
Den vierten Sonntag der Osterzeit, den Guthirt Sonntag, feierten wir dieses Jahr zusammen mit den Gläubigen der katholischen Mission der Kroaten Aarau. Die sehr gut besuchte Eucharistiefeier, die Pater Niko Leutar zusammen mit Ana und Samuel Behloul feierte wurde musikalisch und gesanglich vom Jugendchor «Agape» der Kroatenmission gestaltet. Es war ein wunderschönes Bild, junge Menschen zu sehen, die vom Glauben getragen, hingebungsvoll sangen und musizieren. Ihre zu Ehren Jesu als Guter Hirt gesungenen Lieder gingen zu Herzen.

In ihrem Predigtwort wies Ana Behloul auf die besondere Aussagekraft des Bildes vom Guten Hirten hin: «Als Christinnen und Christen glauben wir an einen persönlichen Gott, der sich um uns Menschen kümmert, der uns kennt, der um uns weiss. Er ist ein Gott, der uns persönlich anspricht und denn auch wir ansprechen können und dürfen.»
Im Anschluss an die zweisprachig (Deutsch/Kroatisch) gestaltete Eucharistiefeier wurde zu den dank grosszügigen Spenden seitens der kroatischen Gläubigen reichlich gedeckten Apéro-Tischen vor der Kirche eingeladen. Auch hier ein beeindruckendes Bild: Menschen verschiedener Kulturen beim gegenseitigen Teilen von Speisen, von gutem Wort und guten Wünschen.

Herzlichen Dank allen, die zu dieser wunderbaren Feier der Katholizität unserer Kirche beigetragen haben. Samuel Behloul


