Neues und Altbewährtes
So viel wahr zu machen
im kleinen Leben
in der grossen Welt
– du gehst mit
(Jacqueline Keune)
Wie schon 2025 brachte auch das Jahr 2026 personelle Veränderungen mit sich: Mehrere langjährige Mitarbeitende gingen in Pension. Den Anfang machte Ende Januar Bernadette Bernasconi, Diakonieverantwortliche. Ihre Nachfolgerin Ingrid Andenmatten hatte bereits 2025 begonnen und wurde gut eingearbeitet, sodass es einen reibungslosen Übergang gab. Danach ging René Dublanc als Organist Ende Juli in Pension. Der neue Organist, Willy Haroun, begann im August. Schliesslich verabschiedete sich auch Astrid Baumgartner, Katechetin, im September in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre Nachfolge trat Ursula Schwegler an, welche auch die Seelsorgetätigkeit von Vanessa Tschopp übernahm, die Schöftland nach ihrem Mutterschaftsurlaub verliess. Seit Januar ist auch die Wegbegleitung mit Brigitte Lindt wieder in Schöftland angesiedelt. Und im Sommer durften wir mit Albina Toplanaj eine neue Chorleiterin begrüssen.
Aufgrund der vielen personellen Wechsel stand der Teambildungsprozess im Vordergrund. Unter anderem fand erstmals ein Teamausflug statt, welcher zu unterschiedlichen interessanten Plätzen des Pfarreigebiets führte. Das Team hat sich gut gefunden und arbeitet gerne zusammen. Alle sind mit viel Elan und Freude dabei, was auch nach Aussen spürbar ist.
Seit Ende 2025 ist die Pfarrei Hl. Familie Schöftland neu auf Social Media vertreten und macht unterschiedliche Höhepunkte des Pfarreilebens einer breiteren Masse zugänglich. Der Kanal auf Instagram und Facebook wurde von Mirjam Dörfer, Katecheseleiterin, erfolgreich lanciert.
Im Frühling wurde ein besonderer Lebensbaum in der Kirche Schöftland «gepflanzt», an dem die Namen der Täuflinge und Verstorbenen der Pfarrei einen Ort finden.
Das Pfarreileben ist weiterhin sehr lebendig und wird von vielen Freiwilligen mitgetragen. Nebst altbewährten Helfenden durften wir uns auch über zahlreiche Neuzugänge freuen: Die Ministrantengruppe begrüsste im September fünf neue Minis, die Lektorengruppe konnte vier neue Lektorinnen gewinnen und auch im Pfarreirat und dem Umwelteam konnte ein neues Mitglied gewonnen werden. Seit diesem Jahr gibt es neu auch eine Gastgebergruppe, die noch von Bernadette Bernasconi aufgebaut wurde und seit ihrem Bestehen auf vielfältige Weise an den vielen Pfarreianlässen mithilft. Vor allem das gesellige Beisammensein nach den Gottesdiensten wird geschätzt, z.B. beim Patrozinium, nach der Erstkommunion, am Grünen Güggelfest und beim Pfarreifest. Wir bleiben auch weiterhin die «Apéro-Pfarrei» des Pastoralraums, um Austausch und Begegnung zu ermöglichen und Gemeinschaft zu leben.

50 Kinder erlebten die erste Ferienwoche im Sommertageslager «unter dem Himmelszelt».
In der ersten Schulferienwoche im Juli fand zum siebten Mal das Sommertageslager statt. 50 Kinder waren mit dem Pfarreiteam und zahlreichen Freiwilligen mit dem Motto «Unter dem Himmelszelt» unterwegs.
Die ökumenische Zusammenarbeit gestaltet sich als unkompliziert und bereichernd. Nebst den gewohnten Terminen fand Anfang Juli ein ökumenischer Festgottesdienst im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten des Alterszentrums Schöftland statt. Viele Menschen fanden hierfür den Weg ins Festzelt.
Unsere Räumlichkeiten in Kölliken und Schöftland werden von unterschiedlichsten Gruppen genutzt und sind gut ausgelastet. Dies ist nicht zuletzt dank der Trennwand zwischen Saal und Kirche im Pfarreizentrum Schöftland möglich. 2027 steht deren Renovation an, um die vielfältige Nutzung weiterhin gewährleisten zu können. Im Untergeschoss in Schöftland wurde diesen Frühsommer der Jungschi-Raum geräumt, nachdem er längere Zeit verwaist war. Einiges musste renoviert werden. Es haben sich bereits Jugendliche gemeldet, welche den Raum wieder beleben wollen. Neu wird er multifunktional gestaltet sein und von den Jugendlichen und der Katechese gemeinsam genutzt werden können.
So kommen Neues und Altbewährtes in den unterschiedlichsten Feldern und auf verschiedenen Ebenen des Pfarreilebens zusammen und ergänzen sich gut.
12. Oktober 2026 | Viktoria Vonarburg, Pfarreileiterin