Patrozinium – Ein Fest zwischen feierlichen guten Wünschen und Glace

 

Unser Pfarreifest haben wir mit dem Gottesdienst am Sonntag vor dem Maienzug begonnen. Mit den verschiedenen Missionen und deren Missionare, mit Pfarreimitgliedern und Gästen feierten wir, musikalisch gestaltet von Musiker:innern und dem Projektchor, den Dank und die Freude über Gelungenes in unserer Pfarrei. Gute Wünsche für die Sommerlager und die Ferien standen am Schluss.

Und nach dem Gottesdienst gab es vielleicht kein grosses Fest – mit Pizzaofen und Risotto, Crêpes und Kuchenbuffet – dafür aber ein Apéro, einige Süssspeisen und! ein Glacewagen, wo die Vielfalt an Sorten der Vielfalt unserer Pfarrei entsprach. Für alle, die da waren, war das Glace gratis und so manche Personen schafften an die 6 Portionen. Es wurde erzählt, gelacht, diskutiert und immer wieder dazwischen eine Glace probiert.

Als Pfarreileiter danke ich allen und besonders dem Team, das mitgeholfen hat und auch manchem Freiwilligen, ohne die wir all das nicht leisten könnten.

Selbstverständlich ist nichts und Veränderungen gehören zum Leben. Offen bleiben für neues und Traditionen pflegen. Für beides braucht es Menschen. Kein Projekt, keine gute Tat, kein Fest oder Gottesdienst fällt vom Himmel, es braucht Menschen, die sich engagieren. Wir können stolz sein, denn unsere Feiern und unsere Freiwilligen sind buntgemischt. Alt und Jung, in der Schweiz geborene und Menschen, die ihre Heimat hier gefunden haben. Petrus und Paulus hätten ihre Freude daran. Und wüssten wahrscheinlich auch, dass das nicht immer einfach ist im Alltag.

Ein Beispiel: Scheinbar gefällt einigen Menschen nicht immer, wie sich unsere Kirche an unserem Ort zeigt. Oder haben Sie eine Erklärung, warum das Bild (Jesus als Auferstandener und Tanzender am Kreuz) auf unserer Osterkerze, ein Motiv welches ein Bischof – nota bene – mit entworfen hat, zerstört wurde?
Wir können nur vermuten.

Besser ist es, Kritik respektvoll zu äussern und / oder selber auch mitzuhelfen, sich einzusetzen im christlichsten Sinne, für und nichtgegen Menschen. Und vielleicht ist manches für die einen richtig und passend und eben für andere nicht. Es bleibt dabei, dass wir es nicht allen recht machen können.

Aber wir dürfen trotzdem stolz darauf sein, wie vielfältig unser Angebot ist und bleibt. Turnen für Senior:innen, offener Mittagstisch und Sozialberatung, Taufe und Abdankung, Pfarreiblatt schreiben und die kirchlichen Bücher führen, WCs reinigen und Hecken schneiden, Religionsunterricht und café paula, JuBla oder Pfadi Event und Gebetskreis und noch vieles mehr. Übrigens, haben Sie in dem Zusammenhang, mal unsere neu gestaltete Homepage angeschaut? Unsere Angebote und die Fotos aller Mitarbeitenden?

Fazit: Unsere Patrone, Petrus und Paulus liessen daran keinen Zweifel, das Christsein immer Gewinn und Herausforderung ist, sowohl Tradition als auch Vision miteinander zu verbinden. Wir jedenfalls wagen es!