Kulturelles, Musik, Essen, Gespräche, Wein, offene Gastfreundschaft prägten die erste Edition des Sommerfestes. (Foto: Harald Zurheide) – (Fotogallerie: P. Bernd, Pfarrei St. Johannes)

Menschenbunt und vielfältig

Harald Zurheide, Synodale der Pfarrei St. Johannes, erzählt vom Sommerfest 2026

Nun ist bereits einige Zeit vergangen, die Erinnerung bleibt; am 30. August hat das wunderbare Sommerfest der Pfarrei Buchs-Rohr unter grosser Teilnahme der Bevölkerung bei schönstem Wetter stattgefunden.
Am Anfang steht eine Idee und eine Frage: Es sollte doch möglich sein, ein grosses offenes Sommerfest zu feiern, an dem alle herzlich willkommen sind, das für alle etwas bietet, alles kostenlos ist und ein Zeichen für ein gelebtes Miteinander setzt?
Nach dem positiven Entscheid hat diese Idee nach und nach Gestalt angenommen und die Umsetzung des Sommerfestes wurde unter engagierter Beteiligung der kroatischen, indischen, italienischen & eritreischen Missionen sowie des Pfarreirats und der Ortskirchenpflege gestartet.
Das Organisationskomitee stand unter Leitung der langjährigen Mitarbeiterin Erika Kunz, die von rund 16 weiteren Personen aus den verschiedenen Gruppen tatkräftig unterstützt wurde.

Der Start für die Planung des Sommerfestes erfolgte bereits im Januar 2026. Nach diversen Sitzungen für die Planung, Vorbereitung und Durchführung des Anlasses war es dann nach einer vorangehenden dreitägigen intensiven Aufbauphase unter Mithilfe von vielen Freiwilligen soweit.
Der Start in den Tag wurde am Morgen mit einem interkulturellen sehr gut besuchten Gottesdienst unter Leitung von Peter Bernd mit Pater Niko, dem Kirchenchor und dem kroatischen Missionschor begangen. Nach der Feier startete das Fest, das bei strahlendem Sonnenschein draussen und drinnen für alle etwas bot: Eine Bar, eine Jurte, Djembé Workshop, Kinderspielplatz mit Hüpfburg, Bällebad, Pfeilwerfen und mehr noch.
Ein echtes Highlight waren die vielfältigen Speisen, die von den Menschen aus den Missionen vorbereitet wurden und einen kulinarischen Bogen von kroatischen bis hin zu indischen Spezialitäten spannten. Ausserdem standen ein rege genutzter klassischer Wurst-Grill und Hotdogs bereit. Und schliesslich zahlreiche Kuchen und Desserts, die von Freiwilligen mit viel Liebe zubereitet worden sind.
Die freiwilligen HelferInnen kamen unter dem Ansturm der Besucher zeitweise kaum nach mit dem Getränke-Ausschank, Kaffee kochen, nachfüllen der Platten und aufstellen der Kuchen. Am Schluss aber waren alle zufrieden und versorgt.

Musikalisch wurde das Fest untermalt von der Harmoniemusik Buchs, die mit flotter Musik für gute Laune sorgte. Die „youth dance group“ zeigte variantenreichen Streetdance, gefolgt von einer beindruckenden indischen Tanzdarbietung. Einen Farbtupfer in musikalischer & kultureller Hinsicht boten die Trommler aus dem Senegal, die unter Beteiligung des Publikums „Good Vibrations“ erzeugten, ebenso wie der Djembé-Workshop. Abgerundet wurden die Beiträge am frühen Nachmittag von dem Trio Burger & Band, die nicht nur optisch, sondern auch musikalisch mit ihrem Berner Mundart Programm „mängisch zart und mängisch wild“ stark an Polo Hofer erinnerten.

Kurzum, das Sommerfest war ein rundum gelungener Anlass, bei dem zahlreiche Gäste bis in den Nachmittag die Gesellschaft, das Miteinander und die gute Stimmung genossen haben. Ein fröhlicher und entspannter Tag hat am späten Nachmittag seinen Abschluss gefunden, und fleissige Leute sorgten dafür, dass das Gelände der Pfarrei bald so aussah, als ob nichts gewesen wäre.
Doch, das stimmt natürlich nicht, es war etwas ganz Entscheidendes: Dieses Fest, bei dem die Kirche unter engagierter Mithilfe von zahlreichen Freiwilligen ihre Türen geöffnet hat, hat gezeigt, dass es möglich ist, ein offenes, fröhliches Fest zu begehen, zu dem alle herzlich willkommen sind, das kostenlos ist und Engagierte zusammenführt.

Ein herzliches und riesengrosses Dankeschön an alle Beteiligten, freiwilligen HelferInnen und die zahlreichen BesucherInnen, die zum Gelingen des Sommerfestes 2026 beigetragen haben. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr eine Fortsetzung folgt.Harald Zurheide