Entfelder Dankeschön-Anlass 2026
Mit einer preussischen Pfarrerstochter, viel Italianità und jede Menge Comedy

Über 170 Personen, Jung und Alt, haben sich im vergangenen Jahr in verschiedensten Bereichen unseres Pfarreilebens ehrenamtlich engagiert – ein Engagement, das Gold wert ist. Als grossen Dank für alle diese helfenden Hände feierten wir am 17. Januar unseren traditionellen Dankeschön-Anlass für ehrenamtlich tätige in unsere Pfarrei.

Die Feier begann mit einem feierlichen Gottesdienst um 18.00 Uhr, der unter dem Motto «Du machst die Pfarrei (ehr-)lebbar» gestaltet und gesanglich vom Kirchenchor St. Martin mit wunderschönen Liedern umrahmt wurde. Ein weiteres Mal wurde uns bewusst, dass unsere Pfarrei nicht einfach aus sich selber lebt, durch die blosse Tatsache, dass sie rechtlich besteht. Die Pfarrei lebt nur durch ihre Glieder, die sich für sie interessieren, sich für sie einsetzen und eben, sie durch ein generationenübergreifendes Engagement (ehr-)lebbar machen. Das ist gelebte Liebe, die auch dem grossartigen universalen Vorsatz des Apostels Paulus aus seinem 1. Brief an die Korinther folgt: «Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe» (1Kor 16,13). Möge das unser Vorsatz auch im neuen Jahr sein, damit durch die Zusammenarbeit von Jung und Alt unsere St. Martin Pfarrei auch in Zukunft eine lebendige und hoffnungsvolle Gemeinschaft bleibt.

Die an den Gottesdienst sich anschliessende Feier im Pfarreizentrum war kulinarisch von viel «Italianità» geprägt. Der von zwei Entfelder Familien betriebene Party Service «Lucifora» machte ihrem Betriebsmotto «Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen», alle Ehre. Die vor Ort im grossen Holzofen zubereiteten Pinsas (in 5 versch. Variationen) brachten echte Würze in die Kürze des Lebens. Und auch auf dem köstlichen Dessertbuffet von der Bäckerei «Arte Pasticcera» der Entfelder Schwestern Claudia und Valentina Frisina gab es viel «Italianità» zu geniessen.

Ja, und das Unterhaltungsteil mit einer preussischen Pfarrerstochter aus Berlin – und jetzt mutige Bernerin – war das eigentliche Highlight des Abends.
Mit ihrem Comedy-Programm «Mutausbruch» bewegte sich Caroline Bungeroth stillsicher, hochprofessionell und mit verführerischem Witz von todernst bis unverschämt. Mutig interpretierte sie – ob mit E-Piano, Schwyzerörgeli oder Gesang auf ihre Weise die todernsten musikalischen «Heiligtümer» wie Let it be von den Beatles, die Königin der Nacht aus Mozarts «Zauberflöte» oder Love me tender von Elvis Presley. Und als Wahlbernerin wagte sie sich sogar an die Berner Jodel-Klassiker und riss auf Anhieb das anwesende Publikum zum stimmigen Mitsingen mit.

Herzlichen Dank der Gruppe Gemeinschaft und dem Pfarreiteam für die Organisation und die Durchführung dieses grossartigen Anlasses.
Samuel Behloul