Offene Herzen öffnen sogar den Himmel

Im Gottesdienst am 11. Januar 2026, am Fest Taufe des Herrn, in dem traditionellerweise die Kollekte für den Solidaritätsfonds für Mutter und Kind aufgenommen wird, feierten wir zugleich auch den 50. Geburtstag des Solidaritätsfonds. Seit seiner Gründung im Jahr 1976 – durch die Frauen des Katholischen Frauenbundes – wurde über 30’000 Frauen und Familien in schwierigen Situationen geholfen. Das sind fünf Jahrzehnte gelebter Nächstenliebe gegenüber Müttern und Kindern in Situationen grosser Verletzlichkeit.

Die sehr gut besuchte Gottesdienstfeier wurde von den Frauen des Frauenforums St. Martin mitgestaltet. In den vorgetragenen Texten wurde einerseits bewusst eine Brücke zwischen der Verletzlichkeit von Müttern und Kindern und der Verletzlichkeit, in der Gott sich im kalten Stall von Bethlehem als nacktes Kind, als unser Mitmensch offenbarte, geschlagen. Andererseits kam sehr schön zum Ausdruck, dass jene Solidarität mit den Menschen in Not, zu der Jesus sich durch seine Taufe am Jordan bewusst bekennt, ihren konkreten Ausdruck auch in der hingebungsvollen Arbeit des Solidaritätsfonds für Mutter und Kind findet. Bei jedem JA zu unseren Mitmenschen, so Ana Behloul in ihrem Predigtwort, öffnet sich auch uns der Himmel und wir dürfen die Stimme Gottes hören, Du bist mein geliebter Sohn, Du bist meine geliebte Tochter.

Im Anschluss an den Gottesdienst verteilten die Frauen aus dem Frauenforum das Werbematerial (Fruchtgummi-Herzen und Flyers) des Solidaritätsfonds und verkauften Schoggiherzen. Der Erlös kommt, ebenso wie die Kollekte, dem Solidaritätsfonds für Mutter und Kind zugute.
Herzlichen Dank dem Frauenforum für die Mitgestaltung der Gottesdienstfeier: Barbara Herzog und Elke Balmer für den Lektorinnen- und Kommunionhelferinnen-Dienst, Mary Andreani, Claudia Schläfle und Priska Jenatsch für die Verteilung des Werbematerials und den Verkauf der Schoggiherzen. Und last not least: auch an diesem Sonntag unterstützte uns eine grosse Gruppe der Ministrantinnen und Ministranten aus unserer St. Martins Minischar bei der Gottesdienstfeier. Wir sind stolz und sagen einfach Danke!
Samuel Behloul.
