Erläuterungen zur Jahresrechnung 2025
Versammlung der Kreiskirchgemeinde Aarau vom 26. November 2026
1. Legislative/Exekutive
Die externe Unterstützung der Verwaltung in Höhe von CHF 36’100 wurde entgegen der Budgetierung neu der Funktion «Allgemeine Dienste» zugeordnet. Dadurch fielen die Aufwendungen in der Legislative um CHF 28’500 tiefer aus als budgetiert.
2. Liegenschaften des Verwaltungsvermögen
Die Aufwendungen für die Verwaltungsliegenschaften belaufen sich auf CHF 1.078 Mio. und sind damit CHF 68’000 tiefer als budgetiert. Die Abweichungen sind vielschichtig. Die wesentlichen Abweichungen sind zurückzuführen auf tiefere Lohnaufwendungen im Umfang von CHF 60’000, zusätzliche Einnahmen durch Einspeisevergütungen von Photovoltaikanlagen von rund CHF 14’000 sowie höhere Mieten im Umfang von CHF 7’000. Hingegen fielen beim baulichen Unterhalt Zusatzkosten von CHF 14’000 an.
3. Seelsorge, Pfarrei
Die Aufwendungen für die Seelsorgetätigkeit lagen 2025 bei rund CHF 3.657 Mio. und sind damit rund CHF 37’000 unter Budget. Die Budgetunterschreitung sind bei diversen Positionen angefallen. Die Erträge auf der Stufe Pfarreien fielen deutlich höher aus als budgetiert, unter anderem aufgrund von Förderbeiträgen.
4. Kirchliche Institutionen
Die Beiträge an kirchliche Institutionen (Freiwilligenarbeit und Aktivitäten Pfarreigruppierungen) beliefen sich auf rund CHF 110’000 und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahres. Gegenüber den budgetierten Aufwendungen von rund CHF 148’000 resultiert ein Minderaufwand von ca. CHF 37’000.
5. Beiträge und Zuwendungen
Die Aufwendungen für Zuwendungen und Beiträge betrugen im Jahr 2025 rund CHF 237’000 und lagen damit CHF 20’000 über dem Budget. Die Budgetposition wurde im Budgetprozess 2025 fälschlicherweise gekürzt. Es handelt sich jedoch um Beiträge, die ohne Vertragsänderung nicht angepasst werden können.
6. Allgemeine Steuern
Der Steuerertrag betrug CHF 8.557 Mio. und war damit rund CHF 259’000 höher als budgetiert. Die Steuererträge waren erfreulicherweise bei über der Hälfte der Gemeinden höher als erwartet.
7. Finanz- und Lastenausgleich
Die Kosten für die Abgabe an die Landeskirche (Zentralkassenbeitrag und Finanzausgleich) beliefen sich auf CHF 1.330 Mio. und lagen damit im Rahmen des budgetierten Betrags. Die Kosten für die Auswärtspastoration betrugen rund CHF 394’600 und lagen damit ca. CHF 22’700 über dem Budget. Dies ist auf den höheren Steuerertrag zurückzuführen.
8. Vermögens- und Schuldenverwaltung (Zinsen und Finanzvermögen)
Die Erträge lagen um CHF 84’000 über dem Budget. Einerseits lagen die Zinsaufwendungen mit CHF 12’000 erfreulicherweise CHF 38’700 unter dem budgetierten Betrag von CHF 50’700. Diese positive Abweichung ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Darlehenszinsen tiefer ausfielen als budgetiert.
Der Nettoertrag aus den Liegenschaften des Finanzvermögens beläuft sich auf CHF 1.063 Mio. Davon entfallen rund CHF 1.002 Mio. auf die Entnahme aus dem Renovationsfonds. Bereinigt um diesen Sondereffekt beträgt der Nettoertrag CHF 60’600. Gegenüber dem Budget resultiert damit ein Minderaufwand von CHF 45’600. Diese positive Abweichung ist darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr kein ausserordentlicher bzw. unvorhergesehener Liegenschaftsunterhalt erforderlich war.
9. Abschreibungen
Die Abschreibungen beliefen sich im Berichtsjahr auf rund CHF 1.525 Mio. Die planmässigen Abschreibungen werden auf Grundlage des Anlagespiegels sowie gemäss den Vorgaben der Landeskirche berechnet. Zusätzlich zu den ordentlichen Abschreibungen wurden im Jahr 2025 ausserplanmässige Abschreibungen in Höhe von CHF 1.3 Mio. vorgenommen.
10. Ertragsüberschuss
Die oben erwähnten Punkte führten dazu, dass das Ergebnis erfreulicherweise einen Ertragsüberschuss von rund CHF 164’000 aufweist (Budget CHF 1’300). Der Ertragsüberschuss soll dem Eigenkapital zugewiesen werden.
23. Oktober 2026 | Andreas Pechlaner, Monika Wäny


