Herzlich willkommen im Pastoralraum Region Aarau.

Wir wollen da sein für die Menschen und die Welt.
«Es muss euch zuerst um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch alles andere dazu gegeben.» Matthäusevangelium 6,33
Dieser biblischen Botschaft verpflichten wir uns.

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Einladung zur Versammlung der Kreiskirchgemeinde Aarau am 28. November 2017

Eine Neuausrichtung im Jugendbereich, die Rechnung 2016 mit Überschuss und ein Budget 2018 mit kleinem Defizit. Dazu der Antrag für eine Studie, wie sich eine Parzelle Bauland am besten nutzen lässt: Die Kreiskirchgemeinde Aarau präsentiert an ihrer Jahresversammlung am 28. November in Oberentfelden interessante Geschäfte.

Die Traktanden
01.        Protokoll der KKGV vom 29.11.2016
02.        Kreditabrechnung Ersatz Plattenbeläge Zentrum Töndler, Gränichen
03.        Kreditabrechnung Neues Heizsystem Pfarreizentrum Entfelden
04.        Kreditabrechnung Gesamtlösung EDV / Telefonie
05.        Jahresrechnung 2016; Erfolgsrechnung und Bilanz
06.        Informationen aus dem Pastoralraum Region Aarau
07.        Budget 2018
08.        Finanzplan 2019 – 2022 zur Kenntnisnahme
09.        Verpflichtungskredit Studienauftrag Land Kölliken
10.        Verpflichtungskredit Sanierung Platzbelag Umgebung Kirche Suhr
11.        Ersatz Ressortleitung Finanzen KKP; Wahl von David Wertli
12.        Verschiedenes und Umfrage

In folgenden Bereichen will die Kreiskirchgemeinde künftig zugunsten der Jugend Schwerpunkte setzen: Sozialberatung und Wegbegleitung in schwierigen Lebenssituationen; Mentoring für junge unbegleitete Asylsuchende, zusammen mit dem Netzwerk Asyl; Förderung von Projekten von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Die Auflösung des Regionalen Jugendberatungsdienstes per Ende November 2017 ermöglicht diese Neuorientierung.

Erfreuliche Rechnung, Budget mit kleinem Defizit
Die Rechnung 2016 schliesst mit einem Mehrertrag von rund CHF 505'305 ab, dies bei einem Aufwand von 8,34 Mio. und einem Ertrag von 8,85 Mio. Franken. Das Budget 2018 sieht einen Ertrag von 8,813 Mio. Franken vor, bei einem Mehraufwand von CHF 119'000. Mit dem Studienauftrag in Kölliken soll die Basis für eine nachhaltige Nutzung der Parzelle neben der kath. Kirche gelegt werden.

Die Akten und Belege der Rechnung 2016 sowie die Kreditabrechnungen können ab dem 14. November 2017 im Sekretariat der Kreiskirchgemeinde in Aarau nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden. (Bürozeiten Montag – Freitag 09.30 – 11.30 Uhr). Wer die Unterlagen persönlich zugestellt erhalten möchte, melde sich auf dem Sekretariat der Kreiskirchgemeinde Aarau (062 822 68 23) oder per E-Mail unter verwaltung@pastoralraum-aarau.ch

Zur ordentlichen Kreiskirchgemeindeversammlung sind alle stimmberechtigen Mitglieder eingeladen.
Ort und Zeit: Dienstag, 28. November 2017, 19.30 Uhr, Kirchensaal Pfarrei St. Martin Entfelden, Erlenweg 5, 5036 Oberentfelden.

Die Broschüre zur Kreiskirchgemeindeversammlung finden Sie hier

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Chorleiter René Dublanc realisiert Chorbuch mit Peter Reber

Wie kommt ein Vollblutkirchenmusiker, Chorleiter und Klavierlehrer ausgerechnet auf Peter Reber? «Ich war überrascht von den Texten mit tragfähiger Substanz und von der Qualität seiner Musik», sagt René Dublanc. Als Peter Reber mit Tochter Nina auf ihrer Abschiedstournee 2011 in Suhr Halt machten, war er dabei. Nun zeichnet er für die Chorpartituren von 25 Liedern Peter Rebers verantwortlich, gesammelt in einem Buch.

Foto: (c) Peter Weingartner

Vollständiger Artikel in der Aargauer Zeitung:
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/beim-znacht-fragte-peter-reber-wie-waers-mit-einem-chorbuch-131920273

Hörprobe1
Hörprobe2

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TaizéBasel sucht Gastgeber/-innen in der Region Aarau!

Das europäische Jugendtreffen TaizéBasel (28.12. - 1.1.) mit rund 20'000 jungen Erwachsenen hat auch eine Gastgemeinde in unserer Region - in Erlinsbach. Wer aus der Nähe (Pastoralraum Region Aarau) junge Leute aus ganz Europa als Gäste aufnehmen möchte, melde sich bei untenstehender Adresse. 2 qm pro Person genügen. Die Jungen haben Schlafsack und Mätteli dabei. Erwartet wird ein Transport an die Morgengebete in Erlinsbach. Zu diesen Gebeten sind alle eingeladen. Anmeldung als Gastgebende so schnell wie möglich an: sabine.gradwohl@pr-goesgen.ch, Tel. 062 849 05 64. Weitere Infos: taizebasel.ch

Zum Video von TaizéBasel: https://youtu.be/ZYQzxP_u06Y

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Zirkustag verbindet den Pastoralraum

Zwei Jahre nach seiner Errichtung lud der Pastoralraum «Region Aarau» am Sonntag, 27. August 2017, zum ersten Pastoralraumtag. Nach einem Gottesdienst vor 500 Personen im Zirkus Stey konnten die Anwesenden hinter die Kulissen des Zirkuslebens schauen und die Nachmittagsvorstellung geniessen.

«Das Leben ist ein Zirkus», begrüsste Pastoralraumleiter Beat Niederberger namens aller anwesenden Gemeindeleitungen die Gläubigen. Für einmal nicht in der Kirche, sondern im Zirkuszelt. Dies anlässlich des ersten Pastoralraumtags mit Zirkusgottesdienst, Aktivitätenprogramm und Besuch einer Zirkusvorstellung.

Den gesamten Artikel finden Sie hier


Fotos: Werner Rolli / fotorolli.ch

Viele weitere Bilder finden Sie auf Facebook - Album Zirkustag

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Neue Zugänge zum alten Buch - Seelsorgekonferenz Herbst 2017

Kreative und neue Zugänge zur Bibel: Diese standen im Zentrum der Herbst-Seelsorgekonferenz des Pastoralraums Region Aarau. 23 Mitarbeitende aus allen fünf Pfarreien liessen sich im Pfarreizentrum Buchs-Rohr inspirieren. Drei Ateliers, von denen jede/r zwei besuchte, standen zur Auswahl:

Die 7-Schritt-Methode
Dieses Vorgehen zur Erschliessung eines Bibeltexts hat sich aus dem Hintergrund der Befreiungstheologie auf den Philippinen, in Afrika und Südamerika entwickelt
Mehr Information: Bildungsdienst Bethlehem Mission Immensee: https://www.smb-immensee.ch

Kreative Umnutzung nicht mehr gebrauchter Bibeln
So lässt sich die Heilige Schrift in ein dekoratives Schmuckelement verwandeln
Mehr Information: http://bibelwerken.ch

Die Bibel in leichter Sprache
Die Umwandlung der Texte in einfache, kurze Sätze bringt den Sinn auch Menschen mit einer Behinderung oder mangelhaften Sprachkenntnissen nahe
Mehr Information: https://www.bibelwerk.de – die Bibel in Leichter Sprache

Die 7-Schritt-Methode
Hedy Bugmann, Gemeindeleiterin Entfelden, zeigte die 7-Schritt-Methode anhand eines Abschnitts aus dem Alten Testament, in welchem Gott den Witwen und Waisen seinen Schutz zuspricht. Die einzelnen Schritte: 1. Einladen (Bewusstsein für Gottes Nähe schaffen), 2. Lesen (langsam, wenn möglich in zwei verschiedenen Übersetzungen), 3. Verweilen (Wörter, Kernsätze je dreimal laut nachsprechen), Schweigen, 5. Sich mitteilen, 6. Handeln (Umsetzungsmöglichkeit in den eigenen Alltag), 7. Gemeinsames Gebet

Die Umnutzung alter, nicht mehr gebrauchter Bibeln
Beat Niederberger und Bernadette Bernasconi von der Pfarrei Schöftland zeigten dekorierte Bibeln und stellten den Wettbewerb von Bibelwerken vor. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Leim, Schere, Japanmesser, Draht, Schmucksteine, Trockenblumen, Teigwaren oder Schrauben – geschlossene und aufgeklappte Bibeln bieten ein wunderbares Tableau für schönen Raumschmuck.

Einzelpersonen, Gruppen oder Pfarreien in der Schweiz, die mindestens zwölf ausrangierte Bibeln verarbeiten, sind aufgerufen, am Wettbewerb teilzunehmen. Eingabeschluss: 14. Februar 2018, mit Preisen bis zu 500 Franken.

Die Bibel in Leichter Sprache
Andrea Moser, Religionspädagogin in der Pfarrei Suhr-Gränichen, präsentierte die Regeln der «Leichten Sprache» und liess die Atelier-Teilnehmenden anschliessend den Bibeltext der Aussendung der Jünger (Mk. 6,7-13) nach diesen Regeln umschreiben. «Elegant ist das nicht. Aber das ist ja auch nicht das Ziel», erklärte die Atelier-Leiterin. Der Selbstversuch zeigte, dass das Umschreiben alles andere als einfach ist. Eine Diskussion über die Chancen (Einbezug von Randgruppen ins Textverständnis) und Gefahren der Vereinfachung (willkürliche Verarmung der Sprache, die durch soziale Medien ohnehin unter Druck ist) rundete diesen Workshop ab. Bei allen drei Ateliers war die Zeit (45 Minuten) allzu schnell vorbei.

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Zeitgemässe Jugendarbeit

Am Freitag, 8. September, verabschiedete der Pastoralraum mit einer kleinen Feier den Regionalen Jugendberatungsdienst RJD. Rita Walker und Gert Jähn namens der Kreiskirchenpflege und Beat Niederberger vom Pastoralraum liessen einige Reminiszenzen aus 43 Jahren RJD Revue passieren und würdigten das grosse Engagement der Mitarbeitenden. Vielen Jugendlichen in schwierigen Situationen haben sie neue Hoffnung vermittelt.

Ab 2018 beschreitet der Pastoralraum Region Aarau in der diakonischen Jugendarbeit mit vier Angeboten neue Wege. Wichtig ist dabei, dass keine neuen Strukturen geschaffen, sondern bisherige effizient genutzt werden. Die folgenden vier Angebote sollen zu einer Entlastung für die tägliche Arbeit in den einzelnen Pfarreien führen:

  1. Im Bereich der individuellen Begleitung und Betreuung Jugendlicher bestehen heute Lücken. Dank der Unterstützung durch den Pastoralraum kann der Kirchlich Regionale Sozialdienst KRSD in unserer Region sein Angebot für die Altersgruppe Jugendliche von 16 – 25 Jahren nun ausbauen.
  2. Die Wegbegleitung für Personen in schwierigen Lebenssituationen hat sich in den letzten Jahren als ausgezeichnetes und effizientes Angebot etabliert. Zurzeit werden Wegbegleitungen für Erwachsene in den Pfarreien Schöftland und Aarau angeboten. Dank der neuen Unterstützung wird das Angebot nun auf den ganzen Pastoralraum ausgedehnt und spezifisch auch auf die Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgerichtet.
  3. Unbegleitete jugendliche Asylsuchende (UJA) sind besonders schutzbedürftig. Zwar bestehen für UJA’s vereinzelt Projekte, aber sobald die Teenager 18 Jahre alt sind, laufen diese Unterstützungen in der Regel aus und die UJA’s fallen oft zwischen Stuhl und Bank. Der Pastoralraum wird deshalb mit dem Netzwerk Asyl zusammenarbeiten und ein bestehendes Projekt «Mentoring für junge unbegleitete Asylsuchende» finanziell unterstützen.
  4. Schliesslich will der Pastoralraum mit einem Beitrag gezielt Projekte von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche fördern. Unterstützt werden nur nicht-kommerzielle Projekte mit einem klaren diakonischen Fokus.

Weitere Fotos finden Sie auf Facebook im Fotoalbum "Abschied vom Regionalen Jugenddienst"

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50 Jahre Pfarrei Buchs-Rohr: Vernissage und Festakt

Erst die Vernissage der Festschrift mit Denkmalpfleger Reto Nussbaumer, zwei Tage später der Festakt mit Weihbischof Denis Theurillat: Die Pfarrei Buchs-Rohr bot am ersten Septemberwochenende 2017 für jeden Geschmack etwas.

"Daran hätte die Suva heute keine Freude", kommentierte Reto Nussbaumer ein Bild von einem Maurer, der seinen Kollegen strahlend eine Batterie von Bierflaschen auf die Baustelle bringt. Alkohol war auf Baustellen, kirchlichen wie allen anderen, einst ebenso Alltag wie die Arbeit auf ungesicherten Baugerüsten in Schwindel erregender Höhe. In seiner kurzweiligen Tour d’Horizon durch europäische Betonkirchen zeigte der Denkmalpfleger am Freitagabend, woher die Inspiration für die Architektur der Kirche St. Johannes in Buchs gekommen war.

"Freude herrscht." Gemeindeleiter Marco Heinzer drückte mit Adolf Ogis Bonmot aus den Neunzigerjahren die Freude der Organisatoren am gelungenen Jubiläumsjahr aus. Letzten Dezember hatte dieses mit dem Konzert des Spiels der Aargauer Kantonspolizei seinen Anfang genommen. Fünf weitere Anlässe für Gross und Klein haben seither stattgefunden. Nun ist mit dem Festwochenende der Schluss- und zugleich Höhepunkt der Feiern gekommen.
Beim Apéro nach der Vernissage verweilten die meisten der ca. 100 Gäste noch mehr als eine Stunde in angeregten Gesprächen.

Für das Leben danken
Die Mauern lassen sich nicht vom Leben trennen, das zwischen ihnen stattfindet. Das führte Denis Theurillat den rund 300 Gottesdienstbesuchern am Sonntag vor Augen: „Beton ist ein Zeichen unserer Zeit. Das Leben in der Kirche zeigt uns Gott, der mit uns auf dem Weg ist“, sagte der Weihbischof in Anlehnung an den Jubiläumsslogan der Pfarrei Buchs-Rohr „Kirche und Beton. Wir feiern 50 Jahre unterwegs“. Theurillat dankte den Erbauern der heute denkmalgeschützten Kirche, dem Seelsorgeteam der Pfarrei und dem Pastoralraum Region Aarau für ihr Engagement sowie den anderen Konfessionen und Religionen für das gute Miteinander.

Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter der Leitung von Musikerin Illa Küllig und ergänzt durch die Sopranistin Johanna Schutzbach. Zusammen mit einem Streichquartett und je zwei Trompeten und Oboen bot der Chor konzertreife Einlagen aus der Bachkantate "Ihr Tore zu Zion".

Mit Vertretern von Kirche und Politik
Beim Pfarreifest mit Mittagessen begrüsste Ortskirchenpflegepräsident Andreas Pechlaner eine Reihe von Ehrengästen: Marcel Notter, den Generalsekretär der Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau, diverse Vertreter der Kreiskirchenpflege, Roland Bialek und Erika Voigtländer von der reformierten Kirche sowie Gemeindeammann Urs Affolter und Gemeinderat Walter Wyler der politischen Gemeinde Buchs. Mehrere von ihnen wandten sich mit Grussbotschaften an die Gäste.

Rita Walker, Präsidentin der Kreiskirchenpflege, liess das erfreuliche "Festfieber" im Pastoralraum Revue passieren. Ausgehend von der Wiedereinweihung des Pfarreizentrums Kölliken, über das 30 Jahr-Jubiläum des Töndler Gränichen und den Pastoralraumtag mit dem Zirkus Stey und nun eben das Jubiläum der Pfarrei Buchs-Rohr, gab es an vier Wochenenden in Folge etwas zu feiern im Pastoralraum.

Roland Bialek von der reformierten Kirchenpflege richtete seine Aufmerksamkeit auf die Anordnung von Kirchenbänken. Er konstatierte, dass in Buchs die katholische Kirche mit ihrem Halbrund über eine traditionell reformierte Anordnung verfügt, während die reformierte Kirche mit dem strengen Rechteck klassisch katholisch aussieht. Ausgehend von dieser Betrachtung dankte er den Katholiken für die gute oekumenische Zusammenarbeit.

Den Bericht der Aargauer Zeitung zum Jubiläum finden Sie hier
Das Video (7:44 min) zum Gottesdienst und zum Pfarreifest finden Sie hier
Viele weitere Bilder finden Sie auf Facebook: Pastoralraum Region Aarau, Album "50 Jahre Pfarrei Buchs-Rohr"

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30 Jahre Töndler: Vom Kinogottesdienst zum Begegnungszentrum

Die Pfarrei Suhr-Gränichen beging am 20. August 2017 den 30. Geburtstag des Zentrums Töndler in Gränichen. Nach dem feierlichen Gottesdienst trafen sich Gross und Klein, Jung und Alt zum gemeinsamen Pfarreifest.

An die 200 Personen durfte Gemeindeleiterin Rita Wismann zum Jubiläumsgottesdienst im Begegnungszentrum Töndler begrüssen. Das diesjährige Motto der Pfarrei Suhr-Gränichen «vielfältig eins», passe wunderbar zum Wesen des Töndler, so Rita Wismann, ermögliche das Begegnungszentrum doch vielfältigste Aktivitäten verschiedener Gäste (wie Gottesdienste, Religionsunterricht, Treffpunkt des Frauenbundes oder Sprachkurse für Flüchtlinge). Der Apostel Paulus vergleicht die Kirche in einem Brief an die Gläubigen in Korinth mit einem Leib mit vielen Gliedern. «Dies gilt heute ebenso wie vor 30 Jahren», meinte Wismann in ihrer Festpredigt. «Organisationen kommen und gehen, aber die Kirche bleibt.» Und gerade beim Töndler zeige sich, wie die verschiedenen Glieder der Kirche mit ihren unterschiedlichen Begabungen zum Leben und blühen der Gemeinde beitragen würden.

Ein langer Anlauf
Rita Walker, Präsidentin der Kreiskirchenpflege, erinnerte Gäste und Gläubige in ihrer Festansprache an die Anfänge des Töndler. «Damals galt der Grundsatz, dass eine Gemeinde mit 1100 Katholiken Anspruch auf eine eigene Kirche hatte», erläuterte sie. Schon 1968 hatte die Kreiskirchenpflege unter der Ägide von Lothar Gehrig in Gränichen vorausschauend Land für einen späteren Kirchenbau erworben. «Doch der Bau des Töndler mit seiner familiären Atmosphäre wurde immer wieder zugunsten anderer Bauprojekte in der Umgebung zurückgestellt» so Rita Walker, die selber in Gränichen wohnt. Deshalb trafen sich die Gränicher Katholikinnen und Katholiken ab 1973 an einem eher ungewöhnlichen Ort zum Gottesdienst: im damaligen Kino im Gränicher Unterdorf. «Später genossen wir in der reformierten Kirche Gastrecht», erinnert sich Hans Hotz, damals Präsident der Kreiskirchenpflege Aarau und ebenfalls in Gränichen wohnhaft.

Grosses Engagement
Die Gränicher Katholiken – unter ihnen seit jeher viele Italienerinnen und Italiener – setzten sich mit grossem Engagement dafür ein, dass die Kreiskirchenpflege in den 1980er Jahren auch den Katholiken in ihrem Dorf endlich doch eine Heimat schuf. Die Planungen begannen 1983, die eigentliche Bauzeit vom Spatenstich bis zur Einweihung dauerte 18 Monate. Am 16. August 1987 segnete Kantonaldekan Anton Helbling das Zentrum Töndler ein. Als Vorbild diente die als Begegnungszentrum konzipierte katholische Kirche in Schöftland. Sie ermöglicht kirchliche und weltliche Begegnungen nicht nur, sondern fordert diese ausdrücklich.

Bange Momente trotz Fronarbeit
In vielen Stunden Fronarbeit und mit Spenden unterstützten die Gränicher den Baufortschritt tatkräftig. «Die Pflasterung des Platzes und die Bauschlussreinigung machten wir selber», erinnert sich Ruth Volken, Sakristanin im Töndler. Spenden ermöglichten zudem den Erwerb des Glasfensters im Sakralraum, das der Rohrer Künstler Franz Walter entwarf.

Rita Walker wies auch auf dunkle Wolken hin, die sich vor zehn Jahren über dem Töndler zusammenbrauten. In den Planungen zum Neubau des Pfarreizentrums in Suhr war ein Verkauf des Töndler vorgesehen. Nur dank des grossen Engagements der Gränicher konnte dies verhindert werden. So bleibt der Töndler auch in seinem 31. Lebensjahr ein zentraler Begegnungsort. «Damit trägt er wesentlich dazu bei, dass der Leitspruch von Gränichen „Ein Dorf zum Daheimsein“ mit Leben gefüllt wird», meinte Rolf Brunner als Vertreter der Gränicher Chrischona-Gemeinde in seinem Grusswort.

Frohes Beisammensein bei Speis, Trank und Musik
Am Pfarreimotto «vielfältig eins» orientierte sich auch das kulinarische Angebot am Pfarreifest, zu dem Antonio Mazzei, Präsident der Ortskirchenpflege, Gläubige und Gäste nach dem Gottesdienst einlud: Gross und Klein erfreuten sich an eritreischen, indischen, italienischen und Schweizer Köstlichkeiten. Musikalisch wurde das Fest umrahmt vom Gränicher Ländlertrio Wynegruess. Zum Abschluss wartete ein vielfältiges Dessertbuffet auf die Festgemeinde.

Weitere Bilder: Facebook - Pastoralraum Region Aarau - Fotoalbum "30 Jahre Töndler Gränichen"

Den Bericht im Wynentaler Blatt finden Sie hier

Den Bericht der Aarauer Nachrichten finden Sie hier

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Pfarreizentrum Kölliken wieder eingeweiht

Die Marienstatue hat nach ihrer Tour durch zwölf Privathaushalte ihren Platz im umgebauten Pfarreizentrum wieder eingenommen. Am Sonntag, 13. August 2017 hat die Pfarrei Schöftland die Wiedereröffnung in Kölliken gefeiert.  

Mit einem Gottesdienst, musikalisch bereichert vom reformierten und katholischen Kirchenchor Kölliken und den Aarauer Turmbläsern, hat die Pfarrei Schöftland ihr Pfarreizentrum Mutter Gottes in Kölliken nach einjährigem Umbau wieder eingeweiht. Über 200 Personen füllten die Kirche bis auf den letzten Platz. «Auch die junge Palästinenserin mit ihrem unehelichen Kind, Maria, ist zurückgekehrt», kommentierte Pfarreileiter Beat Niederberger die Installation der Mutter Gottes-Statue. Wer mochte, durfte diese während des Umbaus für einen Monat bei sich beherbergen und seine Gedanken in einem Buch festhalten, das die Statue begleitete.

Die so gesammelten Ideen und Gebete werden nun gesichtet. «Vielleicht entsteht da noch mehr daraus», stellte Beat Niederberger in Aussicht.

Die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigt
Die Grundstimmung des Gottesdienstes war von Dankbarkeit geprägt: Gegenüber den Mitgliedern, deren Steuern die Umgestaltung ermöglichte und gegenüber der Reformierten Kirchgemeinde Kölliken, die die Katholikinnen und Katholiken während des Umbaus beherbergte. Mit dem behindertengerechten neuen Erdgeschoss und variabel nutzbaren Räumen im Untergeschoss trägt das umgestaltete Pfarreizentrum den Bedürfnissen aller Generationen Rechnung.

Gestützt auf den Religionsphilosophen Hubert Halbfas, wonach das Reich Gottes im unentgeltlichen Heilen und im gemeinsamen Essen den Hauptzweck findet, erklärte Beat Niederberger, warum es sich gelohnt hat, 2.3 Mio. Franken ins Pfarreizentrum Kölliken zu investieren: «Es ist ein funktionaler Raum mit spiritueller Tiefe und starkem Charakter.» Das Budget für den Umbau betrug 2.2 Mio. Franken, die Entscheidung für eine grosse Solaranlage hatte schliesslich Mehrkosten von rund 100'000 Franken zur Folge.

Vier neue Mitarbeitende im Gottesdienst begrüsst
Neu in den Dienst der Pfarrei Schöftland aufgenommen wurden:
- Pashke Coli, Sakristanin Kölliken
- Francesco De Faveri, Sakristan Schöftland (ab Oktober)
- Caroline Hoerdt, Religionspädagogin
- Eveline Kohler, Wegbegleitung

Zweites Fest zur Weihe der Sakramentenkapelle geplant
Zur Weihe der neu geschaffenen Sakramentenkapelle – diese bedingt die Anwesenheit eines bischöflichen Vertreters – werde es ein zweites Fest geben, sagte Pfarreileiter Niederberger. Die Terminanfrage sei beim Bistum Basel eingereicht worden. Diese Kapelle stellt den Kompromiss dar zwischen dem Bedürfnis der Pfarrei nach einem multifunktionalen Raum und der Vorgabe des Bistums, wonach Kirchen für geistliche Aufgaben reserviert sein sollen.  

Wohnüberbauung neben Pfarreizentrum geplant
Beim anschliessenden Apéro blickte Baukommissionspräsident Werner Ryter auch in die Zukunft. So soll auf der Wiese südlich des Pfarreizentrums eine Wohnüberbauung entstehen. Um diese «verdichtet, nachhaltig und ökologisch» zu planen, will die Kreiskirchgemeinde Aarau einen Projektwettbewerb ausschreiben. Mit dem Erlös aus der Überbauung sollen die Kosten des Umbaus des Pfarreizentrums wieder hereingeholt werden.

Fröhliches Mittagessen mit reichhaltiger Auswahl
Beim Apéro spielte die Musikgesellschaft Kölliken auf. Nach den Ausführungen von Baukommissionspräsident Werner Ryter waren alle Anwesenden zum Zmittag eingeladen. Die Festbesucher hatten die Wahl zwischen Pizza, Fischknusperli mit verschiedenen Salaten und Grilladen (Fleisch und vegetarisch). Während der Hauptgang von der Pfarrei gestiftet wurde, stellten die Mitglieder ein reichhaltiges Dessertbuffet zusammen. Zum Abschluss des tollen Festes pflanzte die Pfarreileitung einen Baum neben das Pfarreizentrum - als Zeichen für das Leben, das Gott jedem von uns geschenkt hat.

Foto: Andreas C. Müller, Horizonte-Pfarrblatt Aargau

Den Bericht im Wynentaler Blatt finden Sie hier

Den Hinweis im Mitteilungsblatt der politischen Gemeinde Kölliken finden Sie hier

Bericht Aargauer Zeitung zur Rückkehr der Mutter Gottes-Statue

Bericht Aargauer Zeitung zum Umbau

webcontact-pastoralraumaarau@itds.ch